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Verfahren zur Darstellung von ortsabhaengigen Informationen im Anzeigemodul eines mobilen Endgeraetes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009265D
Original Publication Date: 2002-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 378K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: SUBMITTER

Abstract

Mobilfunkapplikationen verwenden (zukuenftig) Positionsangaben fuer die Anzeige ortsabhaengiger Informationen (z.B. Umgebungskarten). Bisherige Anwendungen zum Erreichen eines bestimmten Zielortes geben die Ortsinformationen i.A. in Form von Koordinaten mit einer dazugehoerigen Textbe-schreibung des Weges an. Der Benutzer muss diese Beschreibung mit der realen Umgebung verglei-chen, um so den Weg zu finden. Ein graphischer Pfeil im Anzeigemodul kann den Benutzer dabei unterstuetzen (Abbildung 1). Es wird vorgeschlagen, dieses graphische Richtungsobjekt (Pfeil) zusammen mit realem Kartenmate-rial, photographischen Darstellungen o.ae. auf dem Endgeraet darzustellen, so dass der Benutzer den Weg bzw. das Ziel wesentlich einfacher finden kann. Darueber hinaus wird vorgeschlagen, einen im mobilen Endgeraet vorhandenen Laserpointer in Verbindung mit LCS-Diensten (Location Service) zu verwenden, um die Visualisierung der Positions- und Orientierungsinformationen noch benutzer-freundlicher zu gestalten. Da der Benutzer solche graphischen Darstellungen meist leichter auf die reale Umgebung uebertragen kann, als eine Textbeschreibung, kann er sich auch in unbekanntem Terrain schnell zurecht finden. Bevor sich der Benutzer die graphische Wegbeschreibung inklusive Richtungsanzeiger auf seinem Display darstellen lassen kann, muss seine Position festgestellt werden. Dazu gibt es verschiedene Verfahren (z.B. Global Positioning System, Positionsbestimmung auf Basis der Zeitdifferenzen von Signalen zwischen mindestens drei Mobilfunk-Basisstationen in der Umgebung und dem zu lokalisie-renden Endgeraet), auf die an dieser Stelle nicht naeher eingegangen werden soll. Es soll jedoch erwaehnt werden, dass vor der Positionsbestimmung durch eine Einheit (z.B. Home Location Regis-ter) die Berechtigung zur Positionsabfrage ueberprueft wird. Bei einem positiven Abfrageergebnis wird die Position entsprechend den Faehigkeiten des mobilen Endgeraetes durch eine oder mehrere Me-thoden bestimmt. Eine Tracking-Funktion erlaubt durch die Speicherung der Positionsdaten (z.B. im mobilen Endgeraet) in gewissen Zeitabstaenden eine Positionsverfolgung zur Routendarstellung. Die Zeitabstaende koennen durch eine Kontrolleinheit im Mobilfunknetz, durch den Benutzer ueber die Menuesteuerung seines mobilen Endgeraetes oder durch spezielle verfahren zur Vorgabe der Zeit-punkte zur Positionsverfolgung festgelegt werden. Die Position des Benutzers wird mittels Software entweder direkt im Endgeraet in die ueber das Mobilfunknetz uebermittelten geographischen Darstel-lungen (z.B. Ortskarten) eingeblendet oder vor der Uebermittlung der Informationen von einer ent-sprechenden Einheit im Mobilfunknetz in die jeweilige Karte projiziert. Die erste der beiden Varianten ist in Kombination mit der Tracking-Eigenschaft guenstiger, da so die Karte nur einmal uebertragen werden muss und die Positionen erst im Endgeraet eingeblendet werden. Auf dem Anzeigemodul des mobilen Endgeraetes wird eine konkrete Wegbeschreibung mittels Pfeilen vom Startpunkt (erste Posi-tionsbestimmung) zum gewuenschten Zielort in graphischer Form ausgegeben. Waehrend der Bewe-gung des Benutzers werden die neuen Positionen in die Karte eingetragen. Gegebenenfalls wird eine neue Karte uebermittelt (z.B. wenn der Weg zu lang ist, um ihn in uebersichtlicher Art und Weise komplett auf dem Display anzuzeigen. Die Ortsinformationen werden dabei nicht (nur) in Form von abstrakten Ortskarten, sondern (auch) als fotographische Darstellungen der Umgebung dargestellt. Zusaetzlich koennen die unmittelbare Zielregion bzw. markante Wegpunkte vergroessert dargestellt werden (siehe Abbildung 2: linke, obere Ecke). Eine weitere Orientierungshilfe ist ein Laserpointer-strahl in Form eines Pfeils, der auf den Boden projiziert wird und dadurch die Richtung angibt. Dazu werden Himmelsrichtungsinformationen (aus einem im Endgeraet integrierten Kompass) sowie die Lage des mobilen Geraetes ausgewertet.

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Verfahren zur Darstellung von ortsabhaengigen Informationen im Anzeigemo- dul eines mobilen Endgeraetes

Idee: Holger Schmidt, DE-Salzgitter; Maik Bienas, DE-Salzgitter; Thomas Gottschalk, DE-Salzgit- ter; Norbert Schwagmann, DE-Salzgitter

Mobilfunkapplikationen verwenden (zukuenftig) Positionsangaben fuer die Anzeige ortsabhaengiger Informationen (z.B. Umgebungskarten). Bisherige Anwendungen zum Erreichen eines bestimmten Zielortes geben die Ortsinformationen i.A. in Form von Koordinaten mit einer dazugehoerigen Textbe- schreibung des Weges an. Der Benutzer muss diese Beschreibung mit der realen Umgebung verglei- chen, um so den Weg zu finden. Ein graphischer Pfeil im Anzeigemodul kann den Benutzer dabei unterstuetzen (Abbildung 1).

Es wird vorgeschlagen, dieses graphische Richtungsobjekt (Pfeil) zusammen mit realem Kartenmate- rial, photographischen Darstellungen o.ae. auf dem Endgeraet darzustellen, so dass der Benutzer den Weg bzw. das Ziel wesentlich einfacher finden kann. Darueber hinaus wird vorgeschlagen, einen im mobilen Endgeraet vorhandenen Laserpointer in Verbindung mit LCS-Diensten (Location Service) zu verwenden, um die Visualisierung der Positions- und Orientierungsinformationen noch benutzer- freundlicher zu gestalten. Da der Benutzer solche graphischen Darstellungen meist leichter auf die reale Umgebung uebertragen kann, als eine Textbeschreibung, kann er sich auch in unbekanntem Terrain schnell zurecht finden.

Bevor sich der Benutzer die graphische Wegbeschreibung inklusive Richtungsanzeiger auf seinem Display darstellen lassen kann, muss seine Position festgestellt werden. Dazu gibt es verschiedene Verfahren (z.B. Global Positioning System, Positionsbestimmung auf Basis der Zeitdifferenzen von Signalen zwischen mindestens drei Mobilfunk-Basisstationen in der Umgebung und dem zu lokalisie- renden Endgeraet), auf die an dieser Stelle nicht naeher eingegangen werden soll. Es soll jedoch erwaehnt werden, dass vor der Positionsbestimmung durch eine Einheit (z.B. Home Location Regis- ter) die Berechtigung zur Positionsabfrage ueberprueft wird. Bei einem positiven Abfrageergebnis wird die Position entsprechend den Faehigkeiten des mobilen Endgeraetes durch eine oder mehrere Me- thoden bestimmt. Eine Tracking-Funktion erlaubt durch die Speicherung...