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Erweiterungseinheit fuer den Test mikrosynchroner Systeme durch einen flexiblen Einbau von Stoerungen an den externen Schnittstellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009324D
Original Publication Date: 2002-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: SUBMITTER

Abstract

In Telekommunikationssystemen sind wesentliche Hardwarekomponenten aus Gruenden der Ausfall-sicherheit doppelt vorhanden. Diese Einheiten arbeiten haeufig mikrosynchron, d.h. jede Einheit be-sitzt einen eigenen Takt, der jedoch innerhalb enger Toleranzen auf einen externen Referenztakt auf-synchronisiert wird. Zur Erhaltung der Synchronisation muessen externe, asynchrone Ereignisse zwi-schen den beiden mikrosynchronen Einheiten synchronisiert werden bevor eine Weiterverarbeitung moeglich ist. Ist ein solches Ereignis nicht synchronisierbar, so muss dieser Fehler fuer die Auswer-tung durch die Maintenance Software auf beiden Einheiten gleichermassen registriert werden, um unterschiedliche Statusinformationen zu vermeiden. Weiterhin wird muss erfasst werden, welche Ein-heit fuer das Nichtzustandekommen der Synchronisation verantwortlich ist. Bisher wurden solche mikrosynchronen Einheiten durch Simulation getestet, wobei aufgrund der ge-ringen Simulationsperformance nur eine geringe Fehlerabdeckung moeglich ist. Um sicherzustellen, dass synchronisierbare Ereignisse sowie die Statusmeldungen von nicht synchro-nisierbaren Ereignissen im mikrosynchronen System verarbeitet werden koennen, wird vorgeschla-gen, alle moeglichen Kombinationen von externen Ereignissen zu testen. Dazu werden die zu sen-denden Daten eines redundanten Systems durch eine Hardwareeinheit mit Softwareansteuerung ma-nipuliert. Die Software legt Art, Zeitpunkt und Dauer der Manipulation (z.B. Datenverzoegerung, Un-terbrechung des Datenstromes, Taktunterbrechung) fest. Durch die gezielte (oder fuer Langzeittests zufaellige) Erzeugung der Manipulationen kennt die Software zu jedem Zeitpunkt, also auch im Feh-lerfall, den aktuellen Zustand. Dadurch koennen auch statistische Aussagen bzgl. der Manipulationen gemacht werden. Dieses Verfahren kann neben der Simulation auch in der Emulation oder in der rea-len Hardware eingesetzt werden, wodurch ein sehr hohe Fehlerabdeckung gewaehrleistet wird.

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S

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Erweiterungseinheit fuer den Test mikrosynchroner Systeme durch einen flexiblen Einbau von Stoerungen an den externen Schnittstellen

Idea: Helmut Brazdrum, DE-Muenchen

In Telekommunikationssystemen sind wesentliche Hardwarekomponenten aus Gruenden der Ausfall- sicherheit doppelt vorhanden. Diese Einheiten arbeiten haeufig mikrosynchron, d.h. jede Einheit be- sitzt einen eigenen Takt, der jedoch innerhalb enger Toleranzen auf einen externen Referenztakt auf- synchronisiert wird. Zur Erhaltung der Synchronisation muessen externe, asynchrone Ereignisse zwi- schen den beiden mikrosynchronen Einheiten synchronisiert werden bevor eine Weiterverarbeitung moeglich ist. Ist ein solches Ereignis nicht synchronisierbar, so muss dieser Fehler fuer die Auswer- tung durch die Maintenance Software auf beiden Einheiten gleichermassen registriert werden, um unterschiedliche Statusinformationen zu vermeiden. Weiterhin wird muss erfasst werden, welche Ein- heit fuer das Nichtzustandekommen der Synchronisation verantwortlich ist.

Bisher wurden solche mikrosynchronen Einheiten durch Simulation getestet, wobei aufgrund der ge- ringen Simulationsperformance nur eine geringe Fehlerabdeckung moeglich ist.

Um sicherzustellen, dass synchronisierbare Ereignisse sowie die Statusmeldungen von nicht synchro- nisierbaren Ereignissen im mikrosynchronen System verarbeitet werden koennen, wird vorgeschla- gen, alle moeglichen Kombinationen von exter...