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Benachrichtigung bei Wiedererreichbarkeit eines Mobilfunkteilnehmers (SRNS = Subscriber Reachable Notification Service)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009327D
Original Publication Date: 2002-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 48K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: SUBMITTER

Abstract

Mobilfunkendgeraete sind nicht jederzeit (z.B. Geraet ausgeschaltet, Akku leer) und nicht ueberall (keine Netzabdeckung) erreichbar. Ein Anrufer, der versucht ein Geraet ohne Erreichbarkeit anzuru-fen, erhaelt eine Mitteilung, dass der gewuenschte Mobilfunkteilnehmer nicht erreichbar ist. Er erfaehrt jedoch nicht, wann er wieder erreichbar ist. Bisher muss der Anrufende wiederholt anrufen, bis der Angerufene wieder erreichbar ist. Ausserdem kann er dem Anzurufenden eine SMS mit Bestaetigung-soption senden. In diesem Fall erhaelt er eine Bestaetigung, sobald die SMS zugestellt wurde, d.h. wenn der Teilnehmer wieder erreichbar ist. Dieses Verfahren ist jedoch nicht besonders anwender-freundlich und erfordert die Moeglichkeit SMS mit Bestaetigungsoption zu versenden, was bspw. bei Festnetztelefonen nicht gegeben ist. Es wird vorgeschlagen, den Wunsch eines Anrufers einen nicht erreichbaren Teilnehmer zu erreichen innerhalb des Mobilfunknetzes zu speichern und den Anrufer bei Wiedererreichbarkeit des Anzurufen-den zu informieren. Dazu wird ein Verfahren verwendet, das aus folgenden Schritten besteht: Nichterreichbarkeit des Mobilfunkteilnehmers Im lokalen Teilnehmerverzeichnis der Mobilfunkvermittlungsstelle wird geprueft, ob der Angerufene als erreichbar eingetragen ist. Wenn ja, wird mittels „Paging“ die Suche nach dem Teilnehmer begonnen. Meldet sich das Mobilfunkendgeraet daraufhin nicht oder ist der Teilnehmer im Teilnehmerverzeichnis als nicht erreichbar eingetragen, so wird der folgende Schritt eingeleitet. Privatsphaerenschutzfunktion zur Freigabe der Benachrichtigung Die Mobilfunkvermittlungsstelle prueft, ob der Anrufende berechtigt ist, eine Benachrichtigung ueber die Wiedererreichbarkeit des gewuenschten Teilnehmers zu erhalten. Liegt keine Berechtigung vor, wird dem Anrufenden wie bisher ueblich nur mitgeteilt, dass der gewuenschte Gespraechspartner nicht erreichbar ist. Nur wenn eine Berechtigung vorliegt, wird mit dem naechsten Schritt begonnen. Benachrichtigung ueber die Nichterreichbarkeit des Gerufenen Die Vermittlungsstelle teilt dem Rufenden mit, dass der Gerufene nicht erreichbar ist und dass er das Verfahren zur Benachrichtigung ueber die Wiedererreichbarkeit des gerufenen Teilnehmers aktivieren kann. Aktivierung des Verfahrens Aktiviert der Rufende mittels geeigneter Verfahren, z.B. DTMF (Dual Tone Multi Frequency) Toenen, das Verfahren zur Benachrichtigung bei Wiedererreichbarkeit, wird der folgende Schritt eingeleitet. Speicherung der noetigen Daten Die Mobilfunkvermittlungsstelle speichert im lokalen Teilnehmerverzeichnis eine Indikation, dass eine Benachrichtigung bei Wiedererreichbarkeit des gerufenen Teilnehmers erfolgen soll sowie die Ruf-nummer des Rufenden. Diese Daten werden an das Heimatregister des Gerufenen gesendet und dort ebenfalls gespeichert. Die Daten koennen bspw. auch in einer Stelle des Mobilfunknetzes gespeichert werden, welche die Wiedererreichbarkeit eines Teilnehmers mitgeteilt bekommt, wie z.B. der Dienststeuerungsknoten, welchem das Einbuchen von Mobilfunkteilnehmern signalisiert wird. Registrierung der Wiedererreichbarkeit Bei der Registrierung der Wiedererreichbarkeit werden folgende Faelle unterschieden: Die Mobilfunkvermittlungsstelle, in welcher der Gerufene zuletzt eingebucht war, empfaengt einen Radiokontakt des gerufenen Teilnehmers und leitet die Benachrichtigung ein, sofern ein Benachrichti-gungsauftrag gespeichert ist. Bucht sich der gerufene Teilnehmer in einer anderen Vermittlungsstelle ein, werden die Teilnehmer-daten (inklusive der Indikation, dass eine Benachrichtigung eines Mobilfunkteilnehmers erfolgen muss, sowie die Rufnummer des zu Benachrichtigenden) aus dem Heimatregister kopiert. Die Auswertung dieser Daten ergibt, dass die Benachrichtigung eingeleitet werden muss. Wurden die Daten fuer die Benachrichtigung bei Wiedererreichbarkeit im Dienststeuerungsknoten gespeichert, wird dieser Knoten von der Mobilfunkvermittlungsstelle ueber das Einbuchen des Teil-nehmers informiert und leitet dann die Benachrichtigung ein. Benachrichtigung an den Rufenden Dem Rufenden wird eine Benachrichtigung ueber die Wiedererreichbarkeit des Gerufenen in geeig-neter Form (z.B. SMS bzw. Sprachnachricht fuer Festnetzteilnehmer) gesendet. Anschliessend wer-den die Daten ueber die Benachrichtigung in der Vermittlungsstelle und im Heimatregister geloescht.

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Benachrichtigung bei Wiedererreichbarkeit eines Mobilfunkteilnehmers (SRNS = Subscriber Reachable Notification Service)

Idea: Thomas Holzhauer, DE-Muenchen

Mobilfunkendgeraete sind nicht jederzeit (z.B. Geraet ausgeschaltet, Akku leer) und nicht ueberall (keine Netzabdeckung) erreichbar. Ein Anrufer, der versucht ein Geraet ohne Erreichbarkeit anzuru- fen, erhaelt eine Mitteilung, dass der gewuenschte Mobilfunkteilnehmer nicht erreichbar ist. Er erfaehrt jedoch nicht, wann er wieder erreichbar ist. Bisher muss der Anrufende wiederholt anrufen, bis der Angerufene wieder erreichbar ist. Ausserdem kann er dem Anzurufenden eine SMS mit Bestaetigung- soption senden. In diesem Fall erhaelt er eine Bestaetigung, sobald die SMS zugestellt wurde, d.h. wenn der Teilnehmer wieder erreichbar ist. Dieses Verfahren ist jedoch nicht besonders anwender- freundlich und erfordert die Moeglichkeit SMS mit Bestaetigungsoption zu versenden, was bspw. bei Festnetztelefonen nicht gegeben ist.

Es wird vorgeschlagen, den Wunsch eines Anrufers einen nicht erreichbaren Teilnehmer zu erreichen innerhalb des Mobilfunknetzes zu speichern und den Anrufer bei Wiedererreichbarkeit des Anzurufen- den zu informieren. Dazu wird ein Verfahren verwendet, das aus folgenden Schritten besteht:

Nichterreichbarkeit des Mobilfunkteilnehmers

Im lokalen Teilnehmerverzeichnis der Mobilfunkvermittlungsstelle wird geprueft, ob der Angerufene als erreichbar eingetragen ist. Wenn ja, wird mittels "Paging" die Suche nach dem Teilnehmer begonnen. Meldet sich das Mobilfunkendgeraet daraufhin nicht oder ist der Teilnehmer im Teilnehmerverzeichnis als nicht erreichbar eingetragen, so wird der folgende Schritt eingeleitet.

Privatsphaerenschutzfunktion zur Freigabe der Benachrichtigung

Die Mobilfunkvermittlungsstelle prueft, ob der Anrufende berechtigt ist, eine Benachrichtigung ueber die Wiedererreichbarkeit des gewuenschten Teilnehmers zu erhalten. Liegt keine Berechtigung vor, wird dem Anrufenden wie bisher ueblich nur mitgeteilt, dass der gewuenschte Gespraechspartner nicht erreichbar ist. Nur wenn eine Berechtigung vorliegt, wird mit dem naechsten Schritt begonnen.

Benachrichtigung ueber die Nichterreichbarkeit des Gerufenen

Die Vermittlungsstelle teilt dem Rufenden mit, dass der Gerufene nicht erreichbar ist und dass er das Verfahren zur Benachrichtigung ueber die Wiedererreichbarkeit...