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Zugangskontrollsystem mit erhöhtem Komfort beim Annähern und Verlassen des Fahrzeuges

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009541D
Published in the IP.com Journal: Volume 2 Issue 10 (2002-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2002-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 135K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: SUBMITTER

Abstract

Bei sogenannten passiven Zugangskontrollsystemen wird durch ein bidirektionale Kommunikation zwischen dem Kraftfahrzeug und einem vom Benutzer getragenen Codesignalgeber der Nachweis zur Berechtigung des Zugangs zum Kfz und der Benutzung des Kfz erbracht. Wenn der Benutzer auf sein Kfz zugeht, so werden abhängig vom Abstand zum Kfz mehrere unterschiedliche Aktionen, wie Stand-licht ein/aus oder Ent-/Verriegeln ausgelöst. Der Bereich um das Kfz ist dabei in mehrere Zonen auf-geteilt, wobei jeder Zone eine oder mehrere Aktionen oder Steuerbefehle zugeordnet sind (Abbildung 1). Hierzu wird bei der bidirektionalen Kommunikation eine Entfernungsmessung zwischen dem Kfz und dem Codesignalgeber durchgeführt. Aufgrund der Unschärfe der Zonengrenzen bei der Entfer-nungsbestimmung oder bei Bewegungen entlang der Zonengrenzen kommt es dabei zum uner-wünschten Abwechseln der Aktionen, die dem Eintreten in eine Zone bzw. dem Austreten aus einer Zone zugeordnet sind. Um dieses unkontrollierte Wechseln zwischen benachbarten Zonen zu vermeiden, werden eine Ein-trittsgrenze mit dem Abstand r-lE und eine Austrittsgrenze r+lA definiert (Abbildung 2). Durch diese Verschiebung der Grenzen wird ein Hystereseeffekt ausgenutzt, so dass zum Wechseln zwischen den Zonen mindestens der Abstand lE+lA überbrückt werden muss. Dadurch wird die Anzahl der Schaltvorgänge bei Bewegungen in der Nähe der Zonengrenze (Abbil-dung 3) oder durch ungenaue Messungen mit Messabweichungen im cm-Bereich (ohne Darstellung) reduziert. In beiden in der Abb. 3 dargestellten Fällen findet ein Schaltvorgang erst bei Überschreiten der Austrittsgrenze (beim Entfernen vom Kfz) oder bei Überschreiten der Eintrittsgrenze (beim Nähern an das Kfz) statt. Bei den beiden Fällen entfernt sich der Codesignalgeber (2) vom Kfz (1), über-schreitet die Zonengrenze (4) sowie die Austrittsgrenze (5). Erst hier findet dann ein Schaltvorgang (7) statt. Falls sich der Codesignalgeber wieder auf das Kfz zu bewegen sollte, so findet kein Schaltvor-gang mehr statt, solange er nicht die Eintrittsgrenze überschreitet. Bei einem herkömmlichen Zu-gangskontrollsystem ohne „Hysterese“ würde bei jedem Überschreiten der Zonengrenze (4) ein Schaltvorgang ausgelöst (im den beiden Fällen wären dies 3 bzw. 5 Schaltvorgänge gegenüber nur jeweils einem Schaltvorgang bei dem neuen, vorgeschlagenen Verfahren).

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S

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Zugangskontrollsystem mit erhöhtem Komfort beim Annähern und Verlassen des Fahrzeuges

Idea: Mario Haselsteiner, DE-Regensburg; Dr. Klaus Hofbeck, DE-Regensburg; Dr. Birgit Rösel, DE-Regensburg; Arnd Stielow, DE-Regensburg

Bei sogenannten passiven Zugangskontrollsystemen wird durch ein bidirektionale Kommunikation zwischen dem Kraftfahrzeug und einem vom Benutzer getragenen Codesignalgeber der Nachweis zur Berechtigung des Zugangs zum Kfz und der Benutzung des Kfz erbracht. Wenn der Benutzer auf sein Kfz zugeht, so werden abhängig vom Abstand zum Kfz mehrere unterschiedliche Aktionen, wie Stand- licht ein/aus oder Ent-/Verriegeln ausgelöst. Der Bereich um das Kfz ist dabei in mehrere Zonen auf- geteilt, wobei jeder Zone eine oder mehrere Aktionen oder Steuerbefehle zugeordnet sind (Abbildung 1). Hierzu wird bei der bidirektionalen Kommunikation eine Entfernungsmessung zwischen dem Kfz und dem Codesignalgeber durchgeführt. Aufgrund der Unschärfe der Zonengrenzen bei der Entfer- nungsbestimmung oder bei Bewegungen entlang der Zonengrenzen kommt es dabei zum uner- wünschten Abwechseln der Aktionen, die dem Eintreten in eine Zone bzw. dem Austreten aus einer Zone zugeordnet sind.

Um dieses unkontrollierte Wechseln zwischen benachbarten Zonen zu vermeiden, werden eine Ein- trittsgrenze mit dem Abstand r-lE und eine Austrittsgrenze r+lA definiert (Abbildung 2). Durch diese Verschiebung der Grenzen wird ein Hystereseeffekt...