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Bremsassistent für Maschinensteuerungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009682D
Published in the IP.com Journal: Volume 2 Issue 10 (2002-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2002-Oct-25
Document File: 1 page(s) / 42K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Industrielle Maschinen sind zum Teil mit Bremssystemen ausgestattet, deren Maschinensteuerung eine Geschwindigkeitsführung aufweisen, bei der der Ruck begrenzt wird. Diese Ruckbegrenzung kann zu außergewöhnlich langen Bremswegen führen. Problematisch ist dieser Umstand insbesonde-re, wenn ein Bremsweg derart lang wird, dass Maschinenschäden o.ä. auftreten können. Bislang existieren nur Verfahren zur Geschwindigkeitsführung ohne Ruckbegrenzung und mit Ruck-begrenzung. Um eine Überlastung der Antriebe und der Mechanik bei Maschinenanlagen zu verhin-dern, kann jedoch oftmals auf eine Ruckbegrenzung nicht verzichtet werden. Durch die Verwendung eines Bremsassistenten wird ein für die jeweils vorliegende Situation optimaler Bremsvorgang gewählt. Damit kann die Bremsung unter Einhaltung der maximalen Beschleunigung der beteiligten Achsen ohne Ruckbegrenzung bzw. mit überhöhtem Ruck erfolgen – wie bei Situatio-nen, bei denen ein Schnellhalt erforderlich ist – oder aber mit Ruckbegrenzung. Dieses Bremsverfah-ren führt zu einer signifikanten Verkürzung des Bremsweges und stellt somit eine wichtige Sicher-heitsfunktion dar. Die Entscheidung, welche Art der Bremsung eingeleitet werden soll, kann von der Steuerung automa-tisch erkannt werden; ein manuelles Eingreifen durch den Anwender ist jedoch zu jeder Zeit möglich. Die Erkennung der Steuerung beispielsweise eines Schnellhalts kann von mehreren Zustandsvariab-len und externen Signalen abhängen, die in die Anwendung einer optimalen Bremsvariante einfließen und diese kontinuierlich anpassen.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J09384.doc page: 1

Bremsassistent für Maschinensteuerungen

Idea: Dr. Martin Munz, DE-Schwieberdingen

Industrielle Maschinen sind zum Teil mit Bremssystemen ausgestattet, deren Maschinensteuerung eine Geschwindigkeitsführung aufweisen, bei der der Ruck begrenzt wird. Diese Ruckbegrenzung kann zu außergewöhnlich langen Bremswegen führen. Problematisch ist dieser Umstand insbesonde- re, wenn ein Bremsweg derart lang wird, dass Maschinenschäden o.ä. auftreten können.

Bislang existieren nur Verfahren zur Geschwindigkeitsführung ohne Ruckbegrenzung und mit Ruck- begrenzung. Um eine Überlastung der Antriebe und der Mechanik bei Maschinenanlagen zu verhin- dern, kann jedoch oftmals auf eine Ruckbegrenzung nicht verzichtet werden.

Durch die Verwendung eines Bremsassistenten wird ein für die jeweils vorliegende Situation optimaler Bremsvorgang gewählt. Damit kann die Bremsung unter Einhaltung der maximalen Beschleunigung der beteiligten Achsen ohne Ruckbegrenzung bzw. mit überhöhtem Ruck erfolgen - wie bei Situatio- nen, bei denen ein Schnellhalt erforderlich ist - oder aber mit Ruckbegrenzung. Dieses Bremsverfah- ren führt zu einer signifikanten Verkürzung des Bremsweges und stellt somit eine wichtige Sicher- heitsfunktion dar.

Die Entscheidung, welche Art der Bremsung eingeleitet werden soll, kann von der Steuerung automa- tisch erkannt werden; ein manuelles Eingreifen durch den Anwender ist jedoch zu jeder Zeit möglich. Die Erkennung der St...