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Verfahren zur vorlaeufigen Bestaetigung von Alarmen in einem Telekommuni-kationsnetz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009685D
Original Publication Date: 2002-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 87K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Telecommunication Management Network (TMN)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikations-Netzes, wobei jede Schicht eine doppelte Funktion si-cherstellt. Zum Einen erfuellt es eine Manager-Funktion (im ,,managing system“) fuer die darunterlie-gende Schicht (wenn diese vorhanden) und zum Anderen erfuellt es eine Agenten-Funktion (im ,,managed system“) fuer die naechst hoehere Schicht (wenn diese vorhanden). Das Fehler-Management ist einer der wichtigsten TMN-Bereiche eines Manager-Agent-Systems. Un-ter Normalbedingungen, d.h. wenn die Kommunikation zwischen Netzelementen betriebsbereit ist, werden die relevanten Alarme von den Netzelementen an den Element Manager (Operation and Maintenance Centre – OMC; auf dem ,,Netzwerk Element Management Layer“) - und wenn erforder-lich von OMCs an das Network Management Centre (NMC) - weitergeleitet. Beim Auftreten eines Alarms, der einem Operator (am OMC oder NMC) optisch und eventuell auch akustisch mitgeteilt wird, muessen entsprechende Aktionen zur Alarmbehandlung unternommen wer-den. Ein Alarm wird ueblicherweise entweder von einem Operator (manual acknowledgement) oder vom Management-System selbst (auto-acknowledgement) ,,bestaetigt“. Durch die Alarmbestaetigung an seinem System uebernimmt der Operator die Verantwortung fuer die eventuelle Veranlassung weiterer Schritte zur Fehlerbeseitigung. Es erfolgt damit auch eine implizite Abstimmung zwischen mehreren Operatoren auf gleicher bzw. unterschiedlicher Managementebene. Ein Alarm hat den Status aktiv, solange seine Ursache im System noch nicht behoben ist. Nach der Behebung des Fehlers erzeugt das System eine entsprechende Meldung und der Alarm wird im Ma-nagement-System cleared (deaktiviert). Jedes Management-System fuehrt eine eigene Alarmliste, die im Normalfall nicht nur die aktiven, sondern auch die ,,cleared“ und noch nicht „bestaetigten“ Alarme beinhaltet. Das bedeutet, ein Alarm wird aus der Alarmliste erst dann entfernt, nachdem er deaktiviert und bestaetigt worden ist. In einem komplexen Telekommunikationsnetz (wie z.B. Mobilfunk-Netz) werden regelmaessig zahlrei-che Alarme generiert, wobei viele davon keine Behandlung aus Operatorsicht erfordern. Solche Alar-me entstehen durch kurzzeitige Stoerungen, nach deren Ende auch die Alarme selbsttaetig deaktiviert (cleared) werden. Es wird daher ein Verfahren zur vorlaeufigen Bestaetigung (temporary acknowledgement) von Alar-men vorgeschlagen. Die somit vorgenommene Bestaetigung gilt nur fuer eine vordefinierte, begrenzte Zeit. Bleibt der Alarm auch nach Ende dieser Zeitspanne aktiv (d.h. es handelt sich hoechstwahr-scheinlich um ein wichtiges Ereignis), wird diese Alarmbestaetigung automatisch zurueckgenommen. Eine erneute Bestaetigung durch den Operator ist somit erforderlich, unabhaengig davon, ob die Fehlerursache selbsttaetig oder durch Reparaturmassnahmen behoben wird. Die vorlaeufige Bestaetigung von Alarmen eignet sich vor allem fuer auto-acknowledgement, d.h. je-der Alarm wird zunaechst vom System automatisch bestaetigt (es ist jedoch auch im Falle einer ma-nuellen Bestaetigung moeglich, zwischen einer zeitlich begrenzten und einer endgueltigen Alarm-bestaetigung durch unterschiedliche Darstellungen in der Alarmliste zu unterscheiden). Das Verfahren gestaltet sich wie folgt:  Nach Empfang eines neuen Alarms wird dieser vom Management System sofort vorlaeufig bestaetigt. Abhaengig von Alarmparameter-Werten, wird fuer diesen Alarm eine vom Operator vordefinierte Zeit ausgewaehlt (maxTempAckTime). Diese wird zusammen mit dem Alarm in der Alarmliste eingetragen.

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Verfahren zur vorlaeufigen Bestaetigung von Alarmen in einem Telekommuni- kationsnetz

Idea: Lucian Hirsch, DE-Muenchen

Die Telecommunication Management Network (TMN)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikations-Netzes, wobei jede Schicht eine doppelte Funktion si- cherstellt. Zum Einen erfuellt es eine Manager-Funktion (im ,,managing system") fuer die darunterlie- gende Schicht (wenn diese vorhanden) und zum Anderen erfuellt es eine Agenten-Funktion (im ,,managed system") fuer die naechst hoehere Schicht (wenn diese vorhanden).

Das Fehler-Management ist einer der wichtigsten TMN-Bereiche eines Manager-Agent-Systems. Un- ter Normalbedingungen, d.h. wenn die Kommunikation zwischen Netzelementen betriebsbereit ist, werden die relevanten Alarme von den Netzelementen an den Element Manager (Operation and Maintenance Centre - OMC; auf dem ,,Netzwerk Element Management Layer") - und wenn erforder- lich von OMCs an das Network Management Centre (NMC) - weitergeleitet.

Beim Auftreten eines Alarms, der einem Operator (am OMC oder NMC) optisch und eventuell auch akustisch mitgeteilt wird, muessen entsprechende Aktionen zur Alarmbehandlung unternommen wer- den. Ein Alarm wird ueblicherweise entweder von einem Operator (manual acknowledgement) oder vom Management-System selbst (auto-acknowledgement) ,,bestaetigt". Durch die Alarmbestaetigung an seinem System uebernimmt der Operator die Verantwortung fuer die eventuelle Veranlassung weiterer Schritte zur Fehlerbeseitigung. Es erfolgt damit auch eine implizite Abstimmung zwischen mehreren Operatoren auf gleicher bzw. unterschiedlicher Managementebene.

Ein Alarm hat den Status aktiv, solange seine Ursache im System noch nicht behoben ist. Nach der Behebung des Fehlers erzeugt das System eine entsprechende Meldung und der Alarm wird im Ma- nagement-System cleared (deaktiviert). Jedes Management-System fuehrt eine eigene Alarmliste, die im Normalfall nicht nur die aktiven, sondern auch die ,,cleared" und noch nicht "bestaetigten" Alarme beinhaltet. Das bedeutet, ein Alarm wird aus der Alarmliste erst dann entfernt, nachdem er deaktiviert und bestaetigt worden ist.

In einem komplexen Telekommunikationsnetz (wie z.B. Mobilfunk-Netz) werden regelmaessig zahlrei- che Alarme generiert, wobei viele davon keine Behandlung aus Operatorsicht erfordern. Solche Alar- me entstehen durch kurzzeitige Stoerungen, nach deren Ende auch die Alarme selbsttaetig deaktiviert (cleared) werden.

Es wird daher ein Verfahren zur vorlaeufigen Bestaetigung (temporary acknowledgement) von Alar- men vorgeschlagen. Die somit vorgenommene Bestaetigung gilt nur fuer eine vordefinierte, begrenzte Zeit. Bleibt der Alarm auch nach Ende dieser Zeitspanne aktiv (d.h. es handelt sich hoechstwahr- scheinlich um ein wichtiges Ereignis), wird diese Alarmbestaetigung automatisch zurueckgenommen. Eine erneute Bestaetigung durch den Operator ist somit erf...