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Automatisierte OSNR-Bestimmung in DWDM-Systemen bei beliebigem Stre-ckenaufbau

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009687D
Published in the IP.com Journal: Volume 2 Issue 10 (2002-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2002-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 144K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zum Erreichen optimaler Uebertragungseigenschaften der optischen Kanaele werden DWDM (Dense Wavelength Division Multiplex) Systeme anhand des optischen Signal-Rausch-Verhaeltnisses (OSNR) justiert. Bei einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ist das OSNR eindeutig und einfach manuell (durch Ablesen durch das Service-Personal) bzw. automatisch (durch Anwendung von Messpro-grammen) bestimmbar. Da Komponenten zum Ein- und Auskoppeln von einzelnen Kanaelen auch das Rauschen in der unmittelbaren Umgebung dieser Kanaele wegschneiden, ist die OSNR-Bestimmung fuer DWDM-Strecken mit Add-Drop-Moeglichkeit (d.h. Strecken, bei denen einzelne Kanaele ein- bzw. ausgekoppelt werden) nur moeglich, wenn der Streckenaufbau bekannt ist. Ohne Kenntnis ueber die auf der Strecke verwendeten Komponenten (Filter bzw. Interleaver) und bei beliebigen Kombinationen von Komponenten und spektralem Kanalabstand liefern automatische Messverfahren bisher falsche OSNR-Werte, so dass solche DWDM-Strecken ohne manuelle OSNR-Bestimmung nicht optimal be-trieben werden koennen. Abbildung 1 zeigt die Spektrumveraenderungen durch Filter bzw. Interleaver. Wenn nur Filter bzw. nur Interleaver fuer die optische Signalverarbeitung eingesetzt werden, koennen die OSNR-Werte bisher durch verschiedene Messungen ermittelt werden. Entweder wird eine Mes-sung im festen Abstand von der Traegerfrequenz verwendet oder es wird das Minimum zwischen zwei Traegern gesucht. Bei beliebigem Streckenaufbau ist bisher die Messung durch Service-Personal notwendig. Um eine automatische OSNR-Bestimmung fuer beliebige DWDM-Strecken zu ermoeglichen, wird die folgende mathematische Loesung vorgeschlagen. Es werden die Wendepunkte der Kanalpegel-Flanken bestimmt, da diese auf dem Reststueck des Rauschuntergrundes, der nicht von Filtern oder Interleavern herausgeschnitten wurde, bestimmt. Auf diese Weise werden die Rauschpegel links und rechts von einem untersuchten Kanal bestimmt. Der Rauschpegel unterhalb des Signalpegels wird ueber eine Gerade zwischen diesen beiden Rauschpegeln ermittelt und als Bezugswert fuer die OSNR-Bestimmung genutzt (siehe Abbildung 2). Zur Berechnung der Wendepunkte wird aus den vorhanden Punkten des Spektrums eine Regressi-onsfunktion bestimmt. Wegen der Flankenform handelt es sich dabei um eine ungerade Funktion min-destens 5. Ordnung (3 Wendepunkte auf einer Signalflanke). Von den drei ermittelten Wendepunkten wird der mittlere als Basis fuer die OSNR-Berechnung verwendet.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J12777.doc page: 1

Automatisierte OSNR-Bestimmung in DWDM-Systemen bei beliebigem Stre- ckenaufbau

Idea: Simone Ebert, DE-Muenchen

Zum Erreichen optimaler Uebertragungseigenschaften der optischen Kanaele werden DWDM (Dense Wavelength Division Multiplex) Systeme anhand des optischen Signal-Rausch-Verhaeltnisses (OSNR) justiert. Bei einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ist das OSNR eindeutig und einfach manuell (durch Ablesen durch das Service-Personal) bzw. automatisch (durch Anwendung von Messpro- grammen) bestimmbar. Da Komponenten zum Ein- und Auskoppeln von einzelnen Kanaelen auch das Rauschen in der unmittelbaren Umgebung dieser Kanaele wegschneiden, ist die OSNR-Bestimmung fuer DWDM-Strecken mit Add-Drop-Moeglichkeit (d.h. Strecken, bei denen einzelne Kanaele ein- bzw. ausgekoppelt werden) nur moeglich, wenn der Streckenaufbau bekannt ist. Ohne Kenntnis ueber die auf der Strecke verwendeten Komponenten (Filter bzw. Interleaver) und bei beliebigen Kombinationen von Komponenten und spektralem Kanalabstand liefern automatische Messverfahren bisher falsche OSNR-Werte, so dass solche DWDM-Strecken ohne manuelle OSNR-Bestimmung nicht optimal be- trieben werden koennen. Abbildung 1 zeigt die Spektrumveraenderungen durch Filter bzw. Interleaver.

Wenn nur Filter bzw. nur Interleaver fuer die optische Signalverarbeitung eingesetzt werden, koennen die OSNR-Werte bisher durch verschiedene Messungen ermittelt werden. Entweder wird eine Mes-...