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Dispersionskompensation in Unterbaendern mit Hilfe von Interleavern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009914D
Original Publication Date: 2002-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Oct-25
Document File: 1 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In optischen WDM (Wavelength Division Multiplex) – Systemen entspricht jedem Uebertragungskanal eine bestimmte Wellenlaenge. Aufgrund der chromatischen Dispersion treten fuer verschiedene Wellenlaengen unterschiedliche Laufzeiten auf, was zu unerwuenschten Verzerrungen der zur Datenuebermittlung gesendeten Impulse fuehrt. Bisher werden bei der zur Zeit ueblichen Bandausnutzung (30nm) und Datenrate (10Gbit) dispersionskompensierende Fasern (DCF) eingesetzt, die zuvor „schnellere Wellenlaengen“ staerker verzoegern und dadurch die Laufzeitdifferenzen kompensieren. Da die Charakteristik der Uebertragungsstrecke nicht perfekt invers nachgebildet werden kann, tritt an den aeusseren Kanaelen eine Restdispersion auf, die jedoch bei den o.g. Systembedingungen toleriert werden koennen. Bei groesserer Bandnutzung oder hoeheren Datenraten kann die Restdispersion nicht mehr vernachlaessigt werden. In diesem Fall muessen Gruppen gebildet werden, die entsprechend mit unterschiedlich langen DCFs kompensiert werden. Dadurch wird ein hoeherer Aufwand an Filtern zur Bandtrennung und der Einsatz mehrerer DCFs notwendig. In aktuellen Systemen (Abbildung 1) werden in Untergruppen sog. Interleaver eingesetzt, die ein Kanalraster (von bspw. 50GHz in 100GHz) umsetzen. Solche Interleaver weisen jedoch in bestimmten Technologien extreme temperaturabhaengige, chromatische Dispersionen auf. Ein solches Filtermodul, fuer das werksseitig eine Betriebstemperatur vorgegeben ist, wird mit Heizung und Temperatursensor ausgestattet. Dies kann zur Einstellung der Dispersion fuer eine vorgegebene Wellenlaenge genutzt werden, indem durch Temperaturveraenderung die gewuenschte Dispersion eingestellt wird.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2000J22714.doc page: 1

Dispersionskompensation in Unterbaendern mit Hilfe von Interleavern

Idea: Dr. Dietmar Johlen, DE-Muenchen; Dr. Rainer Wiesmann, DE-Muenchen; Dr. Bjoern Haiko Heppner, DE-Muenchen; Oliver Bleck, DE-Muenchen; Dr. Andreas Fricke, DE-Muenchen

In optischen WDM (Wavelength Division Multiplex) - Systemen entspricht jedem Uebertragungskanal eine bestimmte Wellenlaenge. Aufgrund der chromatischen Dispersion treten fuer verschiedene Wellenlaengen unterschiedliche Laufzeiten auf, was zu unerwuenschten Verzerrungen der zur Datenuebermittlung gesendeten Impulse fuehrt.

Bisher werden bei der zur Zeit ueblichen Bandausnutzung (30nm) und Datenrate (10Gbit) dispersionskompensierende Fasern (DCF) eingesetzt, die zuvor "schnellere Wellenlaengen" staerker verzoegern und dadurch die Laufzeitdifferenzen kompensieren. Da die Charakteristik der Uebertragungsstrecke nicht perfekt invers nachgebildet werden kann, tritt an den aeusseren Kanaelen eine Restdispersion auf, die jedoch bei den o.g. Systembedingungen toleriert werden koennen.

Bei groesserer Bandnutzung oder hoeheren Datenraten kann die Restdispersion nicht mehr vernachlaessigt werden. In diesem Fall muessen Gruppen gebildet werden, die entsprechend mit unterschiedlich langen DCFs kompensiert werden. Dadurch wird ein hoeherer Aufwand an Filtern zur Bandtrennung und der Einsatz mehrerer DCFs notwendig.

In aktuellen Systemen (Abbildung 1) werden in Untergruppen sog. Interleaver einge...