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EMV-Schutz fuer optische Stecker

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009942D
Published in the IP.com Journal: Volume 2 Issue 11 (2002-11-25)
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 503K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Viele optische Stecker enthalten Metallteile. Wenn auf das Gehaeuse eines Tischgeraetes ein ESD (ElectroStatic Discharge)-Impuls gegeben wird, wirken die Metallteile als Antennen, welche den Im-puls auffangen und ins Innere des Gehaeuses (d.h. in den optisch-elektrischen Wandler) leiten. Da-durch kann das eigentliche Signal gestoert werden (z.B. Bitfehler bis hin zum Synchronverlust); ggf. koennen sogar Bauteile zerstoert werden. Solche Probleme treten insbesondere bei SFP (Small Formfactor Plugable)-Modulen auf, bei denen der optische Stecker direkt durch die Gehaeusewand ragt. Die Antennenwirkung der Stecker macht sich auch bei der Stoerfeldeinstrahlung (Stoerbeeinflus-sung, Immunity-Messung) bzw. bei der Funkstoerstrahlung (Abstrahlungsmessung) bemerkbar. Bei Geraeten, die in einen Baugruppentraeger eingebaut und mit einer Tuere geschuetzt sind, treten die o.g. Probleme nicht auf. Da diese Probleme jedoch fuer SFP-Module nicht geloest sind, werden solche nicht fuer Tischgeraete eingesetzt. Es wird vorgeschlagen, die Gehaeuse-Masse ueber die Stecker zu verlaengern, so dass alle metall-fuehrenden Steckerteile innerhalb des EMV-Schutzes liegen. Dadurch wird die Einkopplung des ESD-Impulses ueber den Stecker in den optischen Baustein sowie die Stoerein- und Stoerabstrahlung ver-hindert. Einen zusaetzlichen mechanischen Schutz fuer die Stecker bietet die Verschraubung des EMV-Schutzes mit dem Gehaeuse. Ein unbefugtes oder unbeabsichtigtes Ziehen (bzw. Einstecken) bei Tischgeraeten, was zur Verschmutzung der Glasfaser und zur Stoerung oder Unterbrechung des Signals fuehren kann, wird somit verhindert. Abbildung 1 zeigt den EMV-Schutz fuer optische Stecker im ausgebauten (links) und eingebauten (rechts) Zustand.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J13370.doc page: 1

EMV-Schutz fuer optische Stecker

Idea: Franz Feuerreiter, DE-Muenchen; Konrad Eisenmann, DE-Muenchen; Anton Schroecker, DE-Muenchen; Juergen Soldner, DE-Muenchen

Viele optische Stecker enthalten Metallteile. Wenn auf das Gehaeuse eines Tischgeraetes ein ESD (ElectroStatic Discharge)-Impuls gegeben wird, wirken die Metallteile als Antennen, welche den Im- puls auffangen und ins Innere des Gehaeuses (d.h. in den optisch-elektrischen Wandler) leiten. Da- durch kann das eigentliche Signal gestoert werden (z.B. Bitfehler bis hin zum Synchronverlust); ggf. koennen sogar Bauteile zerstoert werden. Solche Probleme treten insbesondere bei SFP (Small Formfactor Plugable)-Modulen auf, bei denen der optische Stecker direkt durch die Gehaeusewand ragt. Die Antennenwirkung der Stecker macht sich auch bei der Stoerfeldeinstrahlung (Stoerbeeinflus- sung, Immunity-Messung) bzw. bei der Funkstoerstrahlung (Abstrahlungsmessung) bemerkbar.

Bei Geraeten, die in einen Baugruppentraeger eingebaut und mit einer Tuere geschuetzt sind, treten die o.g. Probleme nicht auf. Da diese Probleme jedoch fuer SFP-Module nicht geloest sind, werden solche nicht fuer Tischgeraete eingesetzt.

Es wird vorgeschlagen, die Gehaeuse-Masse ueber die Stecker zu verlaengern, so dass alle metall- fuehrenden Steckerteile innerhalb des EMV-Schutzes liegen. Dadurch wird die Einkopplung des ESD- Impulses ueber den Stecker in den optischen Baustein sowie die Stoerein...