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EWSD/SURPASS: Verbesserung der Ueberlastabwehr auf dem MP-SLT im SSNC bei ATMB Ueberlast

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009998D
Original Publication Date: 2002-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 55K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, welches die Ueberlaststeuerung auf dem MP-SLT (Main Pro-cessor – Signalling Link Termination) des SSNC (Signalling System Network Control) bei ATMB (A-synchronous Transfer Mode Bridge) Ueberlast verbessert. Derzeit erhaelt die Ueberlastabwehrsteue-rung auf dem MP-SLT den Lastzustand des ATMB-B und des ATMB-M einmal pro „Control Interval“ der Laststeuerung. Dabei existieren zwei Lastzustaende; und zwar „overload“ und „non-overload“. Zur ATMB gehoeren der ATMB-B (B fuer Basic) und der ATMB-M (M fuer Message Buffer). Der ATMB-B ist der ATM-Bridge Prozessor (AMP), der den SSNC (Signalling Connection Control Part) an den CP des EWSD/SURPASS ankoppelt. Der ATMB-M ist Teil des Message-Buffers (MBDA) und ermoeglicht die Kommunikation zu den LTGs/MCPs (Line/Trunk Group / Media Control Platform). Diese Lastzustaende werden fuer die SCCP-Filterfunktion zur Abwehr von SCCP-Ueberlast verwen-det. Bei „overload“ werden beispielsweise alle TC-Begin (TCAP-Begin (Name einer Nachricht; TCAP = Transaction capability)) Nachrichten verworfen, bei „non-overload“ werden alle TC-Begin Nachrichten bearbeitet. Die Abwehr arbeitet heute also mit einer “Auf-/Zu-Methode“, was zu Durchsatzeinbussen fuehrt und zum Schwingen neigt. Um das Abwehrverhalten zu verbessern, sollte der Verkehr quotiert ausgeduennt werden. Dieses wird mit Einfuehrung eines Zaehlers erreicht. Die getaktete, digitale Information „overload“ / „non-overload“ wird wie folgt ausgewertet: In die Filterfunktion auf dem MP-SLT werden zwei Zaehler implementiert (einer fuer ATMB-B und einer fuer ATMB-M), welche die Werte 0 bis 9 annehmen koennen. Das Verfahren ist identisch fuer ATMB-B und ATMB-M. Deswegen wird im folgenden nur noch von ATMB gesprochen. Wenn zum ersten Mal der ATMB Lastzustand „overload“ empfangen wird, d.h. wenn Ueberlast (neu) entsteht, wird der Zaehler auf Zneu = max(Zalt+1; SL) gesetzt. Wenn im naechsten Control Interval der Lastzustand wieder „overload“ ist, wird der Zaehler um 1 erhoeht: Zneu = min(Zalt + 1; 9), bei „non-overload“, wird der Zaehler um 1 erniedrigt: Zneu = max(Zalt – 1; 0) SL ist der Start-Level. Dieser Zaehlerwert entspricht der kleinsten Massnahme, die beim Entstehen einer Ueberlastsituation getroffen wird. Es wird der Wert SL = 3 empfohlen. Wenn zum Zeitpunkt, bei dem eine neue Ueberlastsituation entsteht, der Zaehler groesser oder gleich SL ist, wird eine haertere Massnahme, als durch den Start-Level definiert, getroffen. Basierend auf dem Zaehlerwert wird die Abwehr fuer unterschiedliche Nachrichtentypen getrennt dy-namisch gesteuert; z.B.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J14332.doc page: 1

EWSD/SURPASS: Verbesserung der Ueberlastabwehr auf dem MP-SLT im SSNC bei ATMB Ueberlast

Idea: Dr. Jean-Marc Kuntz, DE-Muenchen; Joerg Oehlerich, DE-Muenchen

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, welches die Ueberlaststeuerung auf dem MP-SLT (Main Pro- cessor - Signalling Link Termination) des SSNC (Signalling System Network Control) bei ATMB (A- synchronous Transfer Mode Bridge) Ueberlast verbessert. Derzeit erhaelt die Ueberlastabwehrsteue- rung auf dem MP-SLT den Lastzustand des ATMB-B und des ATMB-M einmal pro "Control Interval" der Laststeuerung. Dabei existieren zwei Lastzustaende; und zwar "overload" und "non-overload".

Zur ATMB gehoeren der ATMB-B (B fuer Basic) und der ATMB-M (M fuer Message Buffer). Der ATMB-B ist der ATM-Bridge Prozessor (AMP), der den SSNC (Signalling Connection Control Part) an den CP des EWSD/SURPASS ankoppelt. Der ATMB-M ist Teil des Message-Buffers (MBDA) und ermoeglicht die Kommunikation zu den LTGs/MCPs (Line/Trunk Group / Media Control Platform).

Diese Lastzustaende werden fuer die SCCP-Filterfunktion zur Abwehr von SCCP-Ueberlast verwen- det. Bei "overload" werden beispielsweise alle TC-Begin (TCAP-Begin (Name einer Nachricht; TCAP = Transaction capability)) Nachrichten verworfen, bei "non-overload" werden alle TC-Begin Nachrichten bearbeitet.

Die Abwehr arbeitet heute also mit einer "Auf-/Zu-Methode", was zu Durchsatzeinbussen fuehrt und zum Schwingen neigt.

Um das Abwehrverhalten zu verbessern, sollte der Verkehr quotiert ausgeduennt werden. Dieses wird mit Einfuehrung eines Zaeh...