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Resonanzarme Mikrofonschallleitung zur Verbesserung des S/N-Verhaeltnisses und des D-Wertes von Miniaturtelefonen und Sprechgarnituren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010014D
Original Publication Date: 2002-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 121K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei manchen Kopfsprechgarnituren befindet sich das Mikrofon im Bereich der Hoerkapsel und damit dicht am Ohr, weit weg vom Mund. Aufgrund der grossen Entfernung zum Mund wird der Nutzschall, das Sprachsignal, um bis zu 15 dB, gegenueber der Normalposition von Handapparaten und schnur-losen Telefonen, gedaempft. Eine Daempfung des Stoersignals, das Raumgeraeusch, erfolgt nicht. Die notwendige Anpassung des Nutzsignals durch aktive Verstaerker wirkt auch verstaerkend auf das Stoersignal. Das S/N-Verhaeltnis und der D-Wert verschlechtern sich. Eine uebliche Loesung besteht in der Verwendung von Schallleitungen. Hier wird das Mikrofon ueber einen „Schlauch“ oder Hohlleiter mit dem Nutzschallfeld in Mundnaehe angekoppelt. Der Hohlleiter koppelt an seiner Oeffnung den sich dort befindlichen S/N-Abstand oder D-Wert an. Das Mikrofon erfasst das Schallfeld an der Oeffnung so, als ob es sich dort selbst befinden wuerde. Nachteilig einer solchen Schallleitung ist das starke Resonanzverhalten. Es handelt sich hier um ein Lambda-Viertel Resonator oder Pfeifenresonator mit seinen sehr ausgepraegten Resonanzfrequenzen. Eine elektri-sche Bedaempfung dieser Resonanzen gestaltet sich aufgrund der Vielzahl und der Schmalbandigkeit als sehr schwierig. Eine gute hochqualitative Uebertragung laesst sich ohne Bedaempfung nicht errei-chen. Es wird vorgeschlagen, das Mikrofon an das Schallfeld ueber einen akustischen Hohlleiter, der ueber kleine Oeffnungen in Form von Loechern oder Schlitzen verfuegt, anzukoppeln. Durch die kleinen Oeffnungen werden die Resonanzen des Lamda-Viertel-Resonators wirkungsvoll bedaempft.

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S

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Resonanzarme Mikrofonschallleitung zur Verbesserung des S/N-Verhaeltnisses und des D-Wertes von Miniaturtelefonen und Sprechgarnituren

Idea: Berthold Klein-Schmeink, DE-Bocholt; Stefan Pieper, DE-Bocholt

Bei manchen Kopfsprechgarnituren befindet sich das Mikrofon im Bereich der Hoerkapsel und damit dicht am Ohr, weit weg vom Mund. Aufgrund der grossen Entfernung zum Mund wird der Nutzschall, das Sprachsignal, um bis zu 15 dB, gegenueber der Normalposition von Handapparaten und schnur- losen Telefonen, gedaempft. Eine Daempfung des Stoersignals, das Raumgeraeusch, erfolgt nicht. Die notwendige Anpassung des Nutzsignals durch aktive Verstaerker wirkt auch verstaerkend auf das Stoersignal. Das S/N-Verhaeltnis und der D-Wert verschlechtern sich.

Eine uebliche Loesung besteht in der Verwendung von Schallleitungen. Hier wird das Mikrofon ueber einen "Schlauch" oder Hohlleiter mit dem Nutzschallfeld in Mundnaehe angekoppelt. Der Hohlleiter koppelt an seiner Oeffnung den sich dort befindlichen S/N-Abstand oder D-Wert an. Das Mikrofon erfasst das Schallfeld an der Oeffnung so, als ob es sich dort selbst befinden wuerde. Nachteilig einer solchen Schallleitung ist das starke Resonanzverhalten. Es handelt sich hier um ein Lambda-Viertel Resonator oder Pfeifenresonator mit seinen sehr ausgepraegten Resonanzfrequenzen. Eine elektri- sche Bedaempfung dieser Resonanzen gestaltet sich aufgrund der Vielzahl und der Schmalbandigkeit als sehr schwierig....