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Zugriff auf Prozessvariablen ueber HTML/XML

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010086D
Original Publication Date: 2002-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 47K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Die Idee betrifft die Weitergabe von Prozessdaten in der Automatisierungstechnik mittels der Technologien des Internet. Dabei sollen auf dem Client nur wenig Systemressourcen verbraucht werden und die Anzahl zu uebertragender Daten moeglichst gering sein. Dies ist insbesondere vorteilhaft fuer mobile Geraete wie PDA’s, Mobiltelefone oder das Handterminal MOBIC von SIEMENS. Bisher werden zum o. g. Zweck Java-Applets verwendet, welche auf dem Client ablaufen. Nachteile dabei sind, dass der Java-Code, also eine grosse Datenmenge, vom Feldgeraet, dem Server, zum Bediengeraet, dem Client, uebertragen werden muss und dass fuer die Ausfuehrung des Java-Codes Ressourcen des Client verbraucht werden. Zudem ist die Plattformunabhaengigkeit nicht zu 100 % gewaehrleistet, da haeufig nicht alle Java-Klassen unterstuetzt werden. In vorteilhafter Weise kommt das neue Verfahren gaenzlich ohne Java aus. Die Prozessdaten werden direkt in eine HTML/XML-Seite eines Kommunikationsprozessors des Automatisierungs- oder Feldgeraets geschrieben. Dies uebernimmt das Applikationsprogramm des Geraets. Zum Client muessen nur HTML/XML-Tags, statischer Text und die Prozessdaten uebertragen werden. Die HTML/XML-Seite des Servers enthaelt statische Elemente, die sich nicht aendern, bspw. Tags, Texte, Querverweise usw., sowie dynamische Elemente, die sich in Abhaengigkeit der Prozessdaten veraendern koennen, z. B. alphanumerische Werte, Text, Tags usw.. Das Applikationsprogramm im Geraet sucht in der HTML/XML-Seite nach dynamischen Werten und aktualisiert diese bei Veraenderung der zugeordneten Prozessvariablen. Dynamische Werte koennen durch spezielle Kommentartags, welche die Darstellung im Browser des Client nicht stoeren, gekennzeichnet werden. Dann durchsucht das Programm die Seite nach diesen Tags und aktualisiert bei Bedarf die dahinter stehenden dynamischen Elemente. Die Kommunikationsstrecke zwischen Client und Server sowie der Client selbst werden dadurch entlastet. Ausser einem Browser einfachster Bauart muss keine weitere Software eingesetzt werden. Es sind keine zusaetzlichen Speicher oder Rechenleistung verbrauchenden Prozesse noetig.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J16949.doc page: 1

Zugriff auf Prozessvariablen ueber HTML/XML

Idea: Linsenmeier Michael, DE-Karlsruhe

Die Idee betrifft die Weitergabe von Prozessdaten in der Automatisierungstechnik mittels der Technologien des Internet. Dabei sollen auf dem Client nur wenig Systemressourcen verbraucht werden und die Anzahl zu uebertragender Daten moeglichst gering sein. Dies ist insbesondere vorteilhaft fuer mobile Geraete wie PDA's, Mobiltelefone oder das Handterminal MOBIC von SIEMENS.

Bisher werden zum o. g. Zweck Java-Applets verwendet, welche auf dem Client ablaufen. Nachteile dabei sind, dass der Java-Code, also eine grosse Datenmenge, vom Feldgeraet, dem Server, zum Bediengeraet, dem Client, uebertragen werden muss und dass fuer die Ausfuehrung des Java-Codes Ressourcen des Client verbraucht werden. Zudem ist die Plattformunabhaengigkeit nicht zu 100 % gewaehrleistet, da haeufig nicht alle Java-Klassen unterstuetzt werden.

In vorteilhafter Weise kommt das neue Verfahren gaenzlich ohne Java aus. Die Prozessdaten werden direkt in eine HTML/XML-Seite eines Kommunikationsprozessors des Automatisierungs- oder Feldgeraets geschrieben. Dies uebernimmt das Applikationsprogramm des Geraets. Zum Client muessen nur HTML/XML-Tags, statischer Text und die Prozessdaten uebertragen werden.

Die HTML/XML-Seite des Servers enthaelt statische Elemente, die sich nicht aendern, bspw. Tags, Texte, Querverweise usw., sowie dynamische Elemente, die sich in Abhaeng...