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Fehlerminimierung von ungenauen Weginformationen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010157D
Original Publication Date: 2002-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 68K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fehlerminimierung von ungenauen Weginformationen Idea: Manfred Weiser, CH-Neuhausen; Dr. Christian Schmid, CH-Neuhausen Fuer den oeffentlichen Nahverkehr werden sta-tistische Auswertungen aus den zurueck-ge-legten Kilo-metern vorgenommen, um bei-spiels-weise Stellen und Zeitpunkte zu identi-fi-zieren, an denen „ueber-lange“ Verzoege-rungen ent-stehen. Die ueberlangen Verzoegerungen koennen durch Stoer- oder Nutzhalte entstehen. Durch die Iden-tifikation solcher Stellen ist es moeglich, einer-seits Abhilfe-massnahmen vorzu-sehen und andererseits die Fahrplaene so zu ge-stalten, dass trotzdem An-schluesse an Umsteige-orten nicht gebrochen werden. Aufgrund der unvermeidbaren Ungenauigkeit der Wegzaehler ergeben sich Abweichungen in der Groessenordnung von ca. 1% oder mehr. Die Wegdaten im Fahrzeug selbst werden durch Tueroeff-nungen an der Haltestelle immer wieder von selbst korrigiert, sodass sich der Fehler fuer das Fahr-zeug nicht kumuliert. Fuer die sta-tis-tische Auswertung muessen die Daten des Weg-zaehlers selbst herangezogen werden, damit Unstetigkeiten in der Auswertung ausge-schlossen werden. Da der Weg-zaehler von einem Ursprung aus zaehlt, entstehen bei langen Weg-strecken grosse Fehler. Die Fehler sind so gross, dass beispielsweise nach einer ge-messenen Strecke von ca. 10 bis 15 km eine ge-naue Zuordnung der Nutzhaltezeit zu einer be-stimm-ten Haltestelle oft nicht mehr moeglich ist. Allein bei einem Fehler von lediglich 1% ergeben sich nach einer kumulierten Fahr-strecke von 15 km eine Abweichung von 150 m, dies entspricht im innerstaedtischen Bereich bereits dem Abstand zweier Haltestellen. Dieses Problem wird mit einer nachtraeglich durchgefuehrten Ortung simuliert. Dies kann je-doch nicht durch eine „Positionierung“ auf die Sollposition einer Haltestelle erfolgen, da da-durch die weiteren statistischen Aus-wer-tungen unbrauchbar werden. Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, das aus Soll-position und Ab-weichun-gen des Wegzaehlers die wahr-schein-lichste tatsaechliche Istposition er-mittelt. Dadurch wird die Streuung um die tat-saechliche Istposition minimiert. Die einzelnen Verfahrensschritte umfassen:

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Fehlerminimierung von ungenauen Weginformationen

Idea: Manfred Weiser, CH-Neuhausen; Dr. Christian Schmid, CH-Neuhausen

Fuer den oeffentlichen Nahverkehr werden statistische Auswertungen aus den zurueckgelegten Kilo- metern vorgenommen, um beispielsweise Stellen und Zeitpunkte zu identifizieren, an denen "ueber- lange" Verzoegerungen entstehen. Die ueberlangen Verzoegerungen koennen durch Stoer- oder Nutzhalte entstehen. Durch die Identifikation solcher Stellen ist es moeglich, einerseits Abhilfe- massnahmen vorzusehen und andererseits die Fahrplaene so zu gestalten, dass trotzdem An- schluesse an Umsteigeorten nicht gebrochen werden.

Aufgrund der unvermeidbaren Ungenauigkeit der Wegzaehler ergeben sich Abweichungen in der Groessenordnung von ca. 1% oder mehr. Die Wegdaten im Fahrzeug selbst werden durch Tueroeff- nungen an der Haltestelle immer wieder von selbst korrigiert, sodass sich der Fehler fuer das Fahr- zeug nicht kumuliert. Fuer die statistische Auswertung muessen die Daten des Wegzaehlers selbst herangezogen werden, damit Unstetigkeiten in der Auswertung ausgeschlossen werden. Da der Weg- zaehler von einem Ursprung aus zaehlt, entstehen bei langen Wegstrecken grosse Fehler. Die Fehler sind so gross, dass beispielsweise nach einer gemessenen Strecke von ca. 10 bis 15 km eine genaue Zuordnung der Nutzhaltezeit zu einer bestimmten Haltestelle oft nicht mehr moeglich ist. Allein bei einem Fehler von lediglich 1% ergeben sich nach einer kumulierten Fahrstrecke von 15 km eine Ab- weichung von 150 m, dies entspricht im innerstaedtischen Bereich bereits dem Abstand zweier Halte- stellen.

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