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Strukturierte Düsennadel

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010270D
Published in the IP.com Journal: Volume 2 Issue 12 (2002-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2002-Dec-25
Document File: 1 page(s) / 100K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Dieseleinspritzdüsen wird die Düsennadel im oberen Bereich des Düsenkörpers geführt. Durch ein sehr enges Führungsspiel (ca. 2*10-6m) erzeugt diese Führung gleichzeitig eine Abdichtung zwischen Hoch- und Niederdruckbereich. Verschleißerscheinungen durch ständiges Öffnen und Schließen der Nadel führen zu einem größeren Führungsspiel und somit zu einem zunehmenden Leckagestrom vom Hoch- zum Niederdruckbereich. Bei zu hohem Leckagestrom kann dies sogar zum Gesamtausfall des Systems führen. Es wird vorgeschlagen, im Führungsbereich der Nadel Vertiefungen (z.B. mittels Laser) einzubringen. Diese Strukturen dienen als Schmiertaschen und reduzieren somit die Verschleißerscheinungen. Zusätzlich wird ein Druckabfall in der Führung erzeugt und somit der Kraftstoffleckagestrom verringert. Die beschriebene Lösung ist kostengünstig und zeigt ein gutes Leckageverhalten.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J16710.doc page: 1

Strukturierte Düsennadel

Idea: Jürgen Schindlatz, DE-Regensburg; Dr. Grit Krüger, DE-Regensburg; Eberhard Kull, DE-Regensburg

Bei Dieseleinspritzdüsen wird die Düsennadel im oberen Bereich des Düsenkörpers geführt. Durch ein sehr enges Führungsspiel (ca. 2*10-6m) erzeugt diese Führung gleichzeitig eine Abdichtung zwischen Hoch- und Niederdruckbereich. Verschleißerscheinungen durch ständiges Öffnen und Schließen der Nadel führen zu einem größeren Führungsspiel und somit zu einem zunehmenden Leckagestrom vom Hoch- zum Niederdruckbereich. Bei zu hohem Leckagestrom kann dies sogar zum Gesamtausfall des Systems führen.

Es wird vorgeschlagen, im Führungsbereich der Nadel Vertiefungen (z.B. mittels Laser) einzubringen. Diese Strukturen dienen als Schmiertaschen und reduzieren somit die Verschleißerscheinungen. Zusätzlich wird ein Druckabfall in der Führung erzeugt und somit der Kraftstoffleckagestrom verringert. Die beschriebene Lösung ist kostengünstig und zeigt ein gutes Leckageverhalten.

Abb. 1: Querschnitt durch eine Einspritzdüse (links) und Ausführungsvarianten des Führungsbereiches mit Vertiefungen (rechts)

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