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Automatisierter Austausch mobilfunkspezifischer Konfigurationsdaten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010348D
Original Publication Date: 2002-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 64K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In Telekommunikationsnetzen, im Speziellen in Mobilfunknetzen, muessen Konfigurationen / Konfigurationsdaten, die in einem Netzelement (z.B. RNC) unterstuetzt werden, anderen Netzelementen (z.B. MSC) bekannt gemacht werden. Nachfolgend wird ein Verfahren beschrieben, welches diesen Vorgang automatisiert loest. In einem UMTS-Netz haengt z.B. das Zustandekommen eines TrFO Calls (TrFO = Transcoder Free Operation) davon ab, ob alle beteiligten Netzelemente die gleichen Codec Modes oder User Plane Versionen unterstuetzen. Eine typische Problemstellung, bei der Netzelement Konfigurationsdaten eines anderen Netzelements bekannt sein muessen, kann wie folgt aussehen: a.) Fuer die Aushandlung der tatsaechlich verwendeten Codec Modes muessen die im RNC unterstuetzen Codec Modes der MSC bekannt sein. b.) In den Protokollen zwischen MSC und RNC gibt es keine Moeglichkeit, der MSC diese Konfigurationsdaten des RNC mitzuteilen. c.) Erschwerend kommt hinzu, dass Produkte verschiedener Hersteller im Netz verwendet werden und nicht bekannt ist, welcher konkrete RNC-Typ an welcher Anschlussleitung unterstuetzt werden muss. Damit wird eine Vorkonfiguration durch den Hersteller wesentlich erschwert. d.) Vor allem, wenn im Netz bei laufendem Betrieb Aenderungen an den RNCs vorgenommen werden, muessen die Aenderungen an den Konfigurationen laufend in den betroffenen MSC aktualisiert, d.h. manuell ueber OAM-Prozesse administriert werden. Der automatisierte Abgleich von mobilfunkspezifischen Konfigurationsdaten zwischen Netzelementen laesst sich ueber ein neues Protokoll oder ueber eine geeignete Anpassung / Erweiterung eines bestehenden Mechanismus erreichen. Hierzu besteht die Notwendigkeit, Konfigurationsdaten, die in Mobilfunknetzen verwendet werden, in einer geeigneten Art und Weise aufzubereiten, naemlich derart, dass sie zwischen zwei Netzelementen ausgetauscht werden koennen und auf beiden Seiten korrekt interpretiert und bearbeitet werden koennen. Die Konfigurationsdaten werden so gewaehlt, dass sie - wie die beschriebenen Problemstellungen - automatisiert behandelt werden koennen. Speziell fuer Mobilfunknetze koennen Daten wie User Plane Version, Codec Typen (z.B. NB-AMR, WB-AMR), Codec Modes, Feature-Umfaenge (z.B. Bearer Modification) ausgetauscht werden. Weiterhin muessen diese aufbereiteten Daten zwischen Netzelementen ausgetauscht und dort verarbeitet werden koennen. Zum reinen Austausch der aufbereiteten Informationen ist es sinnvoll, auf eine standardisierte Loesung (z.B. SNMP) zurueckzugreifen, jedoch koennen auch alternative Loesung verwendet werden.

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© SIEMENS AG 2002 file: 2002J15693.doc page: 1

Automatisierter Austausch mobilfunkspezifischer Konfigurationsdaten

Idea: Markus Raible, DE-Muenchen; Norbert Seitter, DE-Muenchen

In Telekommunikationsnetzen, im Speziellen in Mobilfunknetzen, muessen Konfigurationen / Konfigurationsdaten, die in einem Netzelement (z.B. RNC) unterstuetzt werden, anderen Netzelementen (z.B. MSC) bekannt gemacht werden. Nachfolgend wird ein Verfahren beschrieben, welches diesen Vorgang automatisiert loest.

In einem UMTS-Netz haengt z.B. das Zustandekommen eines TrFO Calls (TrFO = Transcoder Free Operation) davon ab, ob alle beteiligten Netzelemente die gleichen Codec Modes oder User Plane Versionen unterstuetzen. Eine typische Problemstellung, bei der Netzelement Konfigurationsdaten eines anderen Netzelements bekannt sein muessen, kann wie folgt aussehen:

a.) Fuer die Aushandlung der tatsaechlich verwendeten Codec Modes muessen die im RNC unterstuetzen Codec Modes der MSC bekannt sein.

b.) In den Protokollen zwischen MSC und RNC gibt es keine Moeglichkeit, der MSC diese Konfigurationsdaten des RNC mitzuteilen.

c.) Erschwerend kommt hinzu, dass Produkte verschiedener Hersteller im Netz verwendet werden und nicht bekannt ist, welcher konkrete RNC-Typ an welcher Anschlussleitung unterstuetzt werden muss. Damit wird eine Vorkonfiguration durch den Hersteller wesentlich erschwert.

d.) Vor allem, wenn im Netz bei laufendem Betrieb Aenderungen an den RNCs vorgenommen werden, muessen die Aenderungen an den Konfigurationen laufend in den betroffenen MSC aktualisiert, d.h. manuell ueber OAM-Prozesse administriert werden.

Der automatisierte Abgleich von mobilfunkspezifischen Konfigurationsdaten zwischen Netzelementen laesst sich ueber ein neues Protokoll oder ueber eine geeignete Anpassung / Erweiterung eines bestehenden Mechanismus erreichen.

Hierzu besteht die Notwendigkeit, Konfigurationsdaten, die in Mobilfunknetzen verwendet werden, in einer geeigneten Art und Weise aufzubereiten, naemlich derart, dass sie zwischen zwei Netzelementen ausgetauscht werden koennen und auf beiden Seiten korrekt interpretiert und bearbeitet werden koennen. Die Konfigurationsdaten werden so gewaehlt, dass sie - wie die beschriebenen Problemstellungen - automatisiert behandelt werden koennen. Speziell fuer Mobilfunknetze koennen Daten wie User Plane Version, Codec Typen (z.B. NB-AMR, WB-AMR), Codec Modes, Feature-Umfaenge (z.B. Bearer Modification) ausgetauscht werden. Weiterhin muessen diese aufbereiteten Daten zwischen Netzelementen ausgetauscht und dort verarbeitet werden koennen. Zum reinen Austausch der aufbereiteten Informationen ist es sinnvoll, auf eine standardisierte Loesung (z.B. SNMP) zurueckzugreifen, jedoch...