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Datenuebertragungseinrichtung integriert in eine Eisenbahnschwelle

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010385D
Original Publication Date: 2002-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Dec-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

1. Hintergrund Die Uebertragung von Daten zwischen einem Schienenfahrzeug und der Eisenbahnstrecke erfolgt mittels sogenannter Gleismagnete und / oder Balisen. Insbesondere bei Festwertbalisen erfolgt die Energieversorgung durch ein von einer Sendeeinrichtung des Schienenfahrzeuges abgestrahltes Feld, die sog. 27 MHz–Keule. Dieser Stand der Technik ist mit zwei Problemen behaftet: a) Das Gleisbett kann im Bereich der Balisen nicht mit Maschinen bearbeitet werden, ohne dass vorher die Balisen entfernt wurden. b) Bei Hochgeschwindigkeitszuegen ist die Verweildauer bei Ueberfahrt von Geschwindigkeiten von z.B. groesser 140 km/h sehr gering und die Zeit fuer die Datenuebertragung entsprechend kurz. 2. Vorgeschlagene Loesung Diese aus dem Stand der Technik vorliegenden Probleme werden wie folgt geloest: Zu a): Die Datenuebertragungseinrichtung, z.B. eine Balise, wird in eine Hohlschwelle integriert, so dass einer maschinellen Bearbeitung des Gleisbettes keine Hindernisse mehr entgegen stehen. Hohlschwellen sind z.B. bekannt aus der Schrift EP 856 608 A1. Die Datenuebertragungseinrichtung kann als eine Art Mittenmodul ausgestaltet sein, an welchen zwei aeussere Schwellenmodule angebracht sind. Somit ist auch eine elektrische Isolierung der beiden Schienenstraenge gegeben, um bestehende Gleisstromkreise zur Feststellung der Gleisbelegung durch ein Schienenfahrzeug weiterhin betreiben zu koennen. Zu b): Zusaetzlich zur Hohlschwelle mit integrierter Datenuebertragungseinrichtung werden wenigstens die benachbarten Schwellen mit Mitteln versehen, um das von der Sendeeinrichtung des Schienenfahrzeuges abgegebene elektromagnetische Feld zu empfangen. Diese, in der wenigstens einen Vorgaengerschwelle, dadurch verfuegbare Energie wird der Datenuebertragungseinrichtung zugefuehrt, so dass diese „vorzeitig“ die Vorbeifahrt eines Schienenfahrzeuges feststellen kann und dadurch die Zeit fuer die Datenuebertragung mittels einer entsprechenden Beschaltung besser nutzen kann. In einer besonderen Ausfuehrungsform koennen benachbart z.B. zwei solche Hohlschwellen mit integrierter Datenuebertragungseinrichtung vorgesehen sein. Dadurch kann der „beste“ Startzeitpunkt fuer die Datenuebertragung festgelegt werden.

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S

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Datenuebertragungseinrichtung integriert in eine Eisenbahnschwelle

Idea: Michael Fischer, CH-Zuerich

1. Hintergrund

Die Uebertragung von Daten zwischen einem Schienenfahrzeug und der Eisenbahnstrecke erfolgt mittels sogenannter Gleismagnete und / oder Balisen. Insbesondere bei Festwertbalisen erfolgt die Energieversorgung durch ein von einer Sendeeinrichtung des Schienenfahrzeuges abgestrahltes Feld, die sog. 27 MHz-Keule.

Dieser Stand der Technik ist mit zwei Problemen behaftet:

a) Das Gleisbett kann im Bereich der Balisen nicht mit Maschinen bearbeitet werden, ohne dass vorher die Balisen entfernt wurden.

b) Bei Hochgeschwindigkeitszuegen ist die Verweildauer bei Ueberfahrt von Geschwindigkeiten von z.B. groesser 140 km/h sehr gering und die Zeit fuer die Datenuebertragung entsprechend kurz.

2. Vorgeschlagene Loesung

Diese aus dem Stand der Technik vorliegenden Probleme werden wie folgt geloest:

Zu a):

Die Datenuebertragungseinrichtung, z.B. eine Balise, wird in eine Hohlschwelle integriert, so dass einer maschinellen Bearbeitung des Gleisbettes keine Hindernisse mehr entgegen stehen. Hohlschwellen sind z.B. bekannt aus der Schrift EP 856 608 A1.

Die Datenuebertragungseinrichtung kann als eine Art Mittenmodul ausgestaltet sein, an welchen zwei aeussere Schwellenmodule angebracht sind. Somit ist auch eine elektrische Isolierung der beiden Schienenstraenge gegeben, um bestehende Gleisstromkreise zur Feststellung de...