Browse Prior Art Database

Anordnung zur Verteilung von Client-Signalen in transparenten optischen Schaltern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010592D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 3 page(s) / 187K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Moderne Datenuebertragungsnetzwerke fuer Nachrichtensignale mit hoher Datenrate basieren auf optischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese sind in Wellenlaengenmultiplextechnik (DWDM-Technik) ausgefuehrt und erlauben die gleichzeitige Uebertragung einer sehr grossen Anzahl optischer Datensignale auf einer Glasfaser. Ein Gesamtnetz besteht aus vielen Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Verbindet man diese, entsteht ein vermaschtes Netz. An den Knotenpunkten dieses Maschennetzes werden je nach Anforderung Nachrichtensignale gesendet, empfangen und/oder durchgeschaltet. Schalter in den Netzelementen an Knotenpunkten ermoeglichen die einfache und schnelle Veraenderung des physikalischen Signalwegs (dynamic switching) durch das Netz. Ein Netzelement mit derartiger Schaltfunktionalitaet wird als „optical cross connect“ bezeichnet. Im cross connect werden entweder elektrische Schalter (die Signale muessen dann optisch-elektrisch-optisch umgewandelt werden, der cross connect ist hinsichtlich Datenrate/-protokoll nicht transparent) oder optische Schalter (keine Umwandlung der Signale notwendig, daher transparent) verwendet. Der optische Schalter wird oft „optische Schaltmatrix“ genannt. Schaltmatrizen beruhen z.B. auf mikromechanisch bewegten Spiegeln, welche die optischen Eingangssignale auf verschiedene Ausgangsleitungen umlenken koennen. Ein einfacher, intuitiver Ansatz eines transparenten optical cross connects zur Verschaltung der Signale von S Uebertragungssystemen (z.B. 8) mit je n Wellenlaengen (bzw. Kanaelen, z.B. 32) fuehrt zur Forderung einer optischen Schaltmatrix mit M=n x S (z.B. 8 x 32 = 256) Ein- und Ausgaengen. Optische Schaltmatrizen mit vielen Ein- bzw. Ausgaengen (groesser als 32 x 32) sind schwierig zu realisieren und derzeit noch sehr teuer. Ein derartiges Konzept ist nicht modular, weshalb bereits zu Beginn des Netzaufbaus die im Endausbau noetige grosse Schaltmatrix vorgesehen werden muss. Die Entwicklung eines optischen cross-connects nach diesem einfachen Ansatz ist daher nicht realistisch, zumal die Moeglichkeit, zusaetzlich zu den S Uebertragungsstrecken lokal noch Sender und Empfaenger (clients) am optical cross connect anzuschliessen (zusaetzliche add/drop Funktionalitaet im Netzelement), noch gar nicht betrachtet wurde.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 39% of the total text.

Page 1 of 3

S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J14824.doc page: 1

Anordnung zur Verteilung von Client-Signalen in transparenten optischen Schaltern

Idea: Peter Hanak, AT-Ramp

Moderne Datenuebertragungsnetzwerke fuer Nachrichtensignale mit hoher Datenrate basieren auf optischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese sind in Wellenlaengenmultiplextechnik (DWDM- Technik) ausgefuehrt und erlauben die gleichzeitige Uebertragung einer sehr grossen Anzahl optischer Datensignale auf einer Glasfaser.

Ein Gesamtnetz besteht aus vielen Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Verbindet man diese, entsteht ein vermaschtes Netz. An den Knotenpunkten dieses Maschennetzes werden je nach Anforderung Nachrichtensignale gesendet, empfangen und/oder durchgeschaltet.

Schalter in den Netzelementen an Knotenpunkten ermoeglichen die einfache und schnelle Veraenderung des physikalischen Signalwegs (dynamic switching) durch das Netz. Ein Netzelement mit derartiger Schaltfunktionalitaet wird als "optical cross connect" bezeichnet. Im cross connect werden entweder elektrische Schalter (die Signale muessen dann optisch-elektrisch-optisch umgewandelt werden, der cross connect ist hinsichtlich Datenrate/-protokoll nicht transparent) oder optische Schalter (keine Umwandlung der Signale notwendig, daher transparent) verwendet. Der optische Schalter wird oft "optische Schaltmatrix" genannt. Schaltmatrizen beruhen z.B. auf mikromechanisch bewegten Spiegeln, welche die optischen Eingangssignale auf verschiedene Ausgangsleitungen umlenken koennen.

Ein einfacher, intuitiver Ansatz eines transparenten optical cross connects zur Verschaltung der Signale von S Uebertragungssystemen (z.B. 8) mit je n Wellenlaengen (bzw. Kanaelen, z.B. 32) fuehrt zur Forderung einer optischen Schaltmatrix mit M=n x S (z.B. 8 x 32 = 256) Ein- und Ausgaengen. Optische Schaltmatrizen mit vielen Ein- bzw. Ausgaengen (groesser als 32 x 32) sind schwierig zu realisieren und derzeit noch sehr teuer. Ein derartiges Konzept ist nicht modular, weshalb bereits zu Beginn des Netzaufbaus die im Endausbau noetige grosse Schaltmatrix vorgesehen werden muss. Die Entwicklung eines optischen cross-connects nach diesem einfachen Ansatz ist daher nicht realistisch, zumal die Moeglichkeit, zusaetzlich zu den S Uebertragungsstrecken lokal noch Sender und Empfaenger (clients) am optical cross connect anzuschliessen (zusaetzliche add/drop Funktionalitaet im Netzelement), noch gar nicht betrachtet wurde.

Das Konzept des wellenlaengenselektiven optischen cross connects (wavelength selective optical cross connect, WSXC, siehe Figur 1, 1) verwendet fuer jede Wellenlaenge eine eigene Schaltmatrix: Alle Ein- und Ausgaenge der angeschlossenen Uebertragungssysteme derselben Wellenlaenge werden auf eine Schaltmatrix gefuehrt. Betrachtet man wiederum S Uebertragungssysteme mit n Wellenlaengen, so sind n Schaltmatrizen mit je S Ein- und Ausgaengen notwendig. Der Einsatz "kleinerer" Schaltmatrizen ist kostenguenstiger und bietet zusaetzlich den Vorteil hoe...