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Rueckfallloesung fuer DSL-Internetverbindung ueber Asynchrones Interface

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010593D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 1 (2003-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 341K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei dem System HiPath4U der Siemens AG, einer Telefonanlagenloesung mit unterschiedlichen Schnittstellen, wird die Internetverbindung zwischen PC und ADSL-Netz (Asymmetric Digital Subscriber Line) ueber die Baugruppe HXGA realisiert. Die mit der HXGA verbundene PBX (Private Branch Exchange) wird hierbei nicht fuer eine Internetverbindung verwendet, sondern ueber die DSL-Leitung realisiert. Wird diese DSL-Verbindung waehrend eines Datenaustausches unterbrochen, dann fuehrt dieser Umstand zu einer Arbeitsunterbrechung, insbesondere bei Telearbeitsplaetzen. In diesem Stoerungsfall wird die Verbindung ueber ein asynchrones Interface des Zentralprozessors nach der S0-Leitung der PBX neu aufgebaut. Dazu wird ein proprietaeres Protokoll und ein spezielles Bufferhandling genutzt, welches die HDLC-Daten (High Level Data Link Control) transportiert. In Abbildung 1 ist ein derartiges ADSL-Szenario dargestellt. Die Gesamtanlage besteht hierbei aus der TAE-Dose (Telefon Anschluss Einheit), dem DSL-Splitter, dem NTBA (Network Termination for Basic Access) und der Telefonanlage HiPath4U, an welche ein PC mit Ethernet-Schnittstelle angeschlossen ist. Da die HiPath4U eine Telefonanlage mit S0-Zugang und ein DSL-Modem integriert hat, ist dieser auch mit dem NTBA und der DSL-Schnittstelle des DSL-Splitters verbunden. Abbildung 2 zeigt schematisch den inneren Aufbau der Telefonanlage. Bei einem Ablaufschema gemaess der Erfindung befindet sich der PC ueber die Telefonanlagenkomponente ADSL-Schnittstelle in Verbindung mit dem Internet. Die DSL-Verbindung wird nun durch externe Einfluesse unterbrochen. Um mit dem Datenaustausch fortfahren zu koennen, ist eine Internetverbindung unbedingt erforderlich. Die Rueckfallloesung wird ueber eine S0-Internetverbindung realisiert. Der PC nutzt weiterhin die vorhandene Ethernet-Verbindung. Deshalb werden die anfallenden Daten im Duplex-Betrieb ueber den S0-Zugang transferiert, was ueber ein asynchrones Interface innerhalb der Telefonanlage zwischen den Komponenten ADSL-Modem und PBX, die beide ueber ein asynchrones Interface verfuegen, ausgefuehrt wird. Die Unterbrechung der DSL-Verbindung wird durch die ADSL-Modemeinheit bemerkt und ueber eine Steuermeldung an die PBX-Einheit gemeldet. Die PBX-Einheit baut nun seinerseits eine Verbindung zum Internet ueber den S0-Zugang auf.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J15325.doc page: 1

Rueckfallloesung fuer DSL-Internetverbindung ueber Asynchrones Interface

Idea: Oliver Brasse, DE-Witten

Bei dem System HiPath4U der Siemens AG, einer Telefonanlagenloesung mit unterschiedlichen Schnittstellen, wird die Internetverbindung zwischen PC und ADSL-Netz (Asymmetric Digital Subscriber Line) ueber die Baugruppe HXGA realisiert. Die mit der HXGA verbundene PBX (Private Branch Exchange) wird hierbei nicht fuer eine Internetverbindung verwendet, sondern ueber die DSL- Leitung realisiert. Wird diese DSL-Verbindung waehrend eines Datenaustausches unterbrochen, dann fuehrt dieser Umstand zu einer Arbeitsunterbrechung, insbesondere bei Telearbeitsplaetzen.

In diesem Stoerungsfall wird die Verbindung ueber ein asynchrones Interface des Zentralprozessors nach der S0-Leitung der PBX neu aufgebaut. Dazu wird ein proprietaeres Protokoll und ein spezielles Bufferhandling genutzt, welches die HDLC-Daten (High Level Data Link Control) transportiert.

In Abbildung 1 ist ein derartiges ADSL-Szenario dargestellt. Die Gesamtanlage besteht hierbei aus der TAE-Dose (Telefon Anschluss Einheit), dem DSL-Splitter, dem NTBA (Network Termination for Basic Access) und der Telefonanlage HiPath4U, an welche ein PC mit Ethernet-Schnittstelle angeschlossen ist. Da die HiPath4U eine Telefonanlage mit S0-Zugang und ein DSL-Modem integriert hat, ist dieser auch mit dem NTBA und der DSL-Schnittstelle des DSL-Splitters verbunden. Abbildung 2 z...