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Akustisches Keypad

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010594D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 1 page(s) / 44K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Herkoemmliche Tastaturen wie beispielsweise fuer PC oder Mobilfunkgeraete beruhen auf dem Eintastenanschlagsprinzip, d.h. jeder einzelnen Taste ist genau ein Sensorelement (mechanoelektrisch, piezoelektrisch) zugeordnet. Jeder Sensor erkennt nur den Anschlag der zugehoerigen Taste. Bestehende Laserkeyboards dagegen benoetigen nur einen einzelnen integrierten optischen Sensor, um zu erkennen, welche der einzelnen virtuellen Tasten einer auf einem ebenen Untergrund aufprojizierten Lichttastatur der Nutzer gerade angetippt hat. Die Erfindung beschreibt nun die Moeglichkeit, die Eingabe an einer Tastatur akustisch zu ermoeglichen. Dafuer wird eine Vorrichtung verwendet, die zur akustischen Eingabeanschlagserfassung geeignet ist. Diese Vorrichtung besteht aus mindestens einem akustischen Sensor (Mikrofon), der den bei einem mechanischen Anschlag emittierten zeitlichen Klangverlauf durch nichtfluechtigen akustischen Kontakt mit dem Eingabeelement in einer fuer die Auswertung durch das nachfolgend beschriebene Verfahren erfasst. Das die Erfindung umfassende Verfahren zur akustischen Eingabeanschlagserfassung wertet den durch den oder die akustischen Sensoren aufgezeichneten Klangverlauf hinsichtlich seiner fuer jeden Anschlagpunkt bzw. –ort des Eingabeelementes typischen, temporaeren akustischen Verlaufseigenschaften (Spektrum der Klangfrequenzen, Begleitgeraeusche, Daempfung, unterschiedliche Klanglaufzeiten bei mehreren akustischen Sensoren) rechnerisch aus. Die Auswertung erfolgt derart, dass aus der Kombination der akustischen Kriterien auf die von dem Nutzer betaetigte Stelle des Eingabemittels rueckgeschlossen werden kann, um die von dem Nutzer gewollte Aktion auszufuehren. Mit dieser Erfindung entfallen alle Einzeltastensensoren, womit auch deren Infrastruktur wie Verkabelungen oder Verdrahtungen entfallen. Es koennen sowohl Tastaturen mit oder ohne Tastenhub verwendet werden. Damit koennen derartige Tastaturen insbesondere in Extrembereichen wie bei starker Verschmutzung, Unterwassereinsatz oder starken mechanischen Einfluessen verwendet werden. Neben vielen weiteren Vorteilen koennen eine Vielzahl von Eingabeflaechen wie Oberflaechen von Geraeten, Glasflaechen oder Tischplatten genutzt werden, wobei die Oberflaeche nicht zwingend eben sein muss. Vorhandene Geraete koennen problemlos mit diesem System nachgeruestet werden.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J16604.doc page: 1

Akustisches Keypad

Idea: Falk Mletzko, DE-Muenchen

Herkoemmliche Tastaturen wie beispielsweise fuer PC oder Mobilfunkgeraete beruhen auf dem Eintastenanschlagsprinzip, d.h. jeder einzelnen Taste ist genau ein Sensorelement (mechanoelektrisch, piezoelektrisch) zugeordnet. Jeder Sensor erkennt nur den Anschlag der zugehoerigen Taste. Bestehende Laserkeyboards dagegen benoetigen nur einen einzelnen integrierten optischen Sensor, um zu erkennen, welche der einzelnen virtuellen Tasten einer auf einem ebenen Untergrund aufprojizierten Lichttastatur der Nutzer gerade angetippt hat.

Die Erfindung beschreibt nun die Moeglichkeit, die Eingabe an einer Tastatur akustisch zu ermoeglichen. Dafuer wird eine Vorrichtung verwendet, die zur akustischen Eingabeanschlagserfassung geeignet ist. Diese Vorrichtung besteht aus mindestens einem akustischen Sensor (Mikrofon), der den bei einem mechanischen Anschlag emittierten zeitlichen Klangverlauf durch nichtfluechtigen akustischen Kontakt mit dem Eingabeelement in einer fuer die Auswertung durch das nachfolgend beschriebene Verfahren erfasst.

Das die Erfindung umfassende Verfahren zur akustischen Eingabeanschlagserfassung wertet den durch den oder die akustischen Sensoren aufgezeichneten Klangverlauf hinsichtlich seiner fuer jeden Anschlagpunkt bzw. -ort des Eingabeelementes typischen, temporaeren akustischen Verlaufseigenschaften (Spektrum der Klangfrequenzen, Begleitgeraeusche, Daemp...