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ISP-Alliance Kennung im IP-Header

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010596D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 1 (2003-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In physikalischen Netzen koennen mehrere „virtuelle“ Service-Provider operieren. Bestimmte Service-Provider koennen sich derart mit anderen Service-Providern zu Allianzen zusammenschliessen, dass das logische Netz der Allianz sich ueber ausgedehntere physikalische Netze erstreckt, um einen groesseren Kundenkreis bedienen zu koennen. Dabei ist es gleichgueltig, ob sie sich ihr physikalisches Netz mit anderen Service-Providern teilen oder nicht. Die Erfindung beschreibt eine Moeglichkeit, einen dieser Provider auszuwaehlen (Carrier Selection) und einen gewissen IP-Verkehr bevorzugt ueber das logische Netz der Allianz abzuwickeln, wobei IP-Pakete moeglichst innerhalb der zusammengeschlossenen Netze dieser Internet-Service-Provider Allianzen geroutet werden. IP UNICAST- bzw. IP MULTICAST-Pakete werden dabei ueber eine bestimmte maschenlose Teilnetzstruktur geroutet, welche mittels eines DiffRout Codepoints im Paketheader identifiziert wird und welche einem von mehreren Service-Providern zugeordnet werden kann. Durch ein Differentiated Routing Konzept kann eine Carrier Selection realisiert werden. Dabei wird in einem beliebig vermaschten Netz eine logische, maschenlose Teilnetzstruktur betrachtet, deren Leitungen unter Beruecksichtigung verschiedentlicher Aspekte bzw. Randbedingungen ausgewaehlt werden und die einen maschenlosen Graphen bilden, welcher sich zwischen einer bestimmten Menge von Netzknoten (d.h. Endpunktknotenmenge dieser Teilnetzstruktur) erstreckt. Ueber dasselbe physikalische Netz lassen sich mehrere solcher logischer Teilnetzstrukturen bilden, wobei z.B. unterschiedliche Aspekte und Randbedingungen bei der Auswahl der Leitungen und Endpunktknoten zum Tragen kommen. Der jeweiligen Teilnetzstruktur ist dabei ein Identifizierer zugeordnet, naemlich ein sogenannter DiffRout Codepoint (DRCP), welcher ggf. zusaetzlich als DiffServ Codepoint interpretiert werden kann. IP-Pakete mit einem bestimmten DRCP im Header koennen am jeweiligen Transit-Router eine DRCP-spezifische Routing Tabelle selektieren und daraus die next-hop-Leitung entnehmen, so dass sie insgesamt genau innerhalb der DRCP-spezifischen Teilnetzstruktur zum gewuenschten Endpunktknoten geleitet werden. Vorgeschlagene Unterbringungsplaetze fuer den DRCP sind das TOS-Byte im IPv4-Header sowie das 20 bits grosse Flow Label im IPv6-Header. Eine weitere Moeglichkeit besteht in dem Markierungsfeld im jeweiligen IP-Packet-Header, worin ein Teilfeld vorgesehen werden kann, welches eine gewisse Identifikation eines ISPs oder einer ISP-Allianz beherbergt. Eine Alternative: Es wird ein passender Ersatz verwendet, z.B. die Autonomous System-Nr. (AS-Nr.), wovon jeder ISP eine hat. Bei den die jeweilige maschenlose Teilnetzstruktur bedingenden Aspekten wurde zunaechst nur an Quality-of-Service (QoS)- /Service Level Agreement (SLA)-Aspekte und / oder Verkehrslastbalancierungsaspekte gedacht.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J17014.doc page: 1

ISP-Alliance Kennung im IP-Header

Idea: Heinrich Hummel, DE-Muenchen

In physikalischen Netzen koennen mehrere "virtuelle" Service-Provider operieren. Bestimmte Service- Provider koennen sich derart mit anderen Service-Providern zu Allianzen zusammenschliessen, dass das logische Netz der Allianz sich ueber ausgedehntere physikalische Netze erstreckt, um einen groesseren Kundenkreis bedienen zu koennen. Dabei ist es gleichgueltig, ob sie sich ihr physikalisches Netz mit anderen Service-Providern teilen oder nicht.

Die Erfindung beschreibt eine Moeglichkeit, einen dieser Provider auszuwaehlen (Carrier Selection) und einen gewissen IP-Verkehr bevorzugt ueber das logische Netz der Allianz abzuwickeln, wobei IP- Pakete moeglichst innerhalb der zusammengeschlossenen Netze dieser Internet-Service-Provider Allianzen geroutet werden. IP UNICAST- bzw. IP MULTICAST-Pakete werden dabei ueber eine bestimmte maschenlose Teilnetzstruktur geroutet, welche mittels eines DiffRout Codepoints im Paketheader identifiziert wird und welche einem von mehreren Service-Providern zugeordnet werden kann.

Durch ein Differentiated Routing Konzept kann eine Carrier Selection realisiert werden. Dabei wird in einem beliebig vermaschten Netz eine logische, maschenlose Teilnetzstruktur betrachtet, deren Leitungen unter Beruecksichtigung verschiedentlicher Aspekte bzw. Randbedingungen ausgewaehlt werden und die einen maschenlosen Graphen bilden, welcher sich zwischen einer bestimmten Menge von Netzknoten (d.h. Endpunktknotenmenge dieser Teilnetzstruktur) erstreckt. Ueber dasselbe physikalische Netz lassen sich mehrere solcher logischer Teilnetzstrukturen bilden, wobei z.B. unterschiedliche Aspekte und Randbedingungen bei der Auswahl der Leitungen und Endpunktknoten zum Tragen kommen. Der jeweiligen Teilnetzstruktur ist dabei ein Identifizierer zugeordnet, naemlich ein sogenannter DiffRout Codepoint (DRCP), welcher ggf. zusaetzlich als DiffServ Codepoint interpretiert werden kann. IP-Pakete mit einem bestimmten DRCP im Header koennen am jeweiligen Transit-Router eine DRCP-spezifische Routing Tabelle selektieren und daraus die next-hop-Leitung entnehmen, so dass sie insgesamt genau innerhalb der DRCP-spezifischen Teilnetzstruktur zum gewuenschten Endpunktknoten geleitet werden. Vorgeschlagene Unterbringungsplaetze fuer den DRCP sind das TOS-Byte im IPv4-Header sowie das 20 bits grosse Flow Label im IPv6-Header. Eine weitere Moeglichkeit besteht in dem Markierungsfeld im jeweiligen IP-Packet-Header, worin e...