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Mobiltelefon-RF-Einheit mit lokaler Energieerzeugung in Schuh integriert

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010598D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 141K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein Mobiltelefon benoetigt elektrische Energie fuer den Betrieb. Bisherige Mobiltelefone beziehen diese Energie aus einem Akkumulator, der ueber ein Ladegeraet aufgeladen wird, das ueblicherweise aus dem oeffentlichen Stromnetz oder einem Autostromnetz gespeist wird. Somit ist es erforderlich, das Mobiltelefon phasenweise an ein Kabel zur Energieuebertragung anzuschliessen oder den entladenen Akku gegen einen geladenen Akku auszuwechseln. Durch die nachfolgend beschriebene Anordnung soll der Bedarf des Mobiltelefons, externe elektrische Energie aufnehmen zu muessen, reduziert werden. Ein Problem, welches von Mobiltelefonen verursacht wird, besteht in der Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen, deren Unbedenklichkeit fuer den menschlichen Koerper bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Durch die Anordnung soll die auf die wichtigsten Koerperteile (Kopf und Rumpf) einwirkende Strahlung durch das Mobiltelefon reduziert werden. Dies wird erreicht, indem die Sende- und Empfangsteile des Mobiltelefons vom Bedienteil getrennt werden. Damit wird eine Positionierung der Strahlenquelle entfernt vom Nutzer des Mobiltelefons ermoeglicht. Das Mobiltelefon wird dementsprechend in zwei Einheiten unterteilt (siehe Abbildung 1). Eine Einheit wird als Bedieneinheit ausgebildet. Sie enthaelt eine Anzeige, eine Tastatur, einen Lautsprecher und ein Mikrofon zur Kommunikation. Alternative Ausbildungen wie z.B. eine Unterteilung in ein Bedienteil mit (drahtlos) angebundener Freisprecheinrichtung sind ebenfalls denkbar. Davon physikalisch getrennt, wird die Sende- und Empfangseinheit des Mobiltelefons in einen Schuh des Nutzers integriert. Die Sende- und Empfangseinheit kommuniziert mit standardisierten Uebertragungsverfahren mit der Mobilfunkbasisstation. Die Strahlungsleistung wird damit am Fuss freigesetzt, einer eher unkritischen Koerperregion. Mit dem Bedienteil des Mobiltelefons ist das Sende- und Empfangsteil ueber eine Funkverbindung mit deutlich geringerer Leistung verbunden. Die eventuell direkt am Kopf betriebene Sende- und Empfangseinheit strahlt damit wesentlich weniger Leistung ab, was sich positiv auf die Gesundheitsrisiken des Nutzers auswirkt. Ausserdem wird der Energiebedarf der Bedieneinheit gegenueber einem herkoemmlichen Mobiltelefon deutlich reduziert. Bei Ansonsten gleicher Auslegung erhoeht sich die Akkulaufzeit im Bedienteil.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J17391.doc page: 1

Mobiltelefon-RF-Einheit mit lokaler Energieerzeugung in Schuh integriert

Idea: Dr. Markus Trauberg, DE-Salzgitter; Andreas Schmidt, DE-Salzgitter

Ein Mobiltelefon benoetigt elektrische Energie fuer den Betrieb. Bisherige Mobiltelefone beziehen diese Energie aus einem Akkumulator, der ueber ein Ladegeraet aufgeladen wird, das ueblicherweise aus dem oeffentlichen Stromnetz oder einem Autostromnetz gespeist wird. Somit ist es erforderlich, das Mobiltelefon phasenweise an ein Kabel zur Energieuebertragung anzuschliessen oder den entladenen Akku gegen einen geladenen Akku auszuwechseln. Durch die nachfolgend beschriebene Anordnung soll der Bedarf des Mobiltelefons, externe elektrische Energie aufnehmen zu muessen, reduziert werden.

Ein Problem, welches von Mobiltelefonen verursacht wird, besteht in der Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen, deren Unbedenklichkeit fuer den menschlichen Koerper bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Durch die Anordnung soll die auf die wichtigsten Koerperteile (Kopf und Rumpf) einwirkende Strahlung durch das Mobiltelefon reduziert werden. Dies wird erreicht, indem die Sende- und Empfangsteile des Mobiltelefons vom Bedienteil getrennt werden. Damit wird eine Positionierung der Strahlenquelle entfernt vom Nutzer des Mobiltelefons ermoeglicht.

Das Mobiltelefon wird dementsprechend in zwei Einheiten unterteilt (siehe Abbildung 1). Eine Einheit wird als Bedieneinheit ausgebildet. Sie enthaelt eine Anzeige, eine Tastatur, einen Lautsprecher und ein Mikrofon zur Kommunikation. Alternative Ausbildungen wie z.B. eine Unterteilung in ein Bedienteil mit (drahtlos) angebundener Freisprecheinrichtung sind ebenfalls denkbar.

Davon physikalisch getrennt, wird die Sende- und Empfangseinheit des Mobiltelefons in einen Schuh des Nutzers integriert. Die Sende- und Empfangseinheit kommuniziert mit standardisierten Uebertragungsverfahren mit der Mobilfunkbasisstation. Die Strahlungsleistung wird damit am Fuss freigesetzt, einer eher unkritischen Koerperregion. Mit dem Bedienteil des Mobiltelefons ist das Sende- und Empfangsteil ueber eine Funkverbindung mit deutlich geringerer Leistung verbunden. Die eventuell direkt am Kopf betriebene Sende- und Empfangseinheit strahlt damit wesentlich weniger Leistung ab, was sich positiv auf die Gesundheitsrisiken des Nutzers auswirkt. Ausserdem wird der Energiebedarf der Bedieneinheit gegenueber einem herkoemmlichen Mobiltelefon deutlich reduziert. Bei Ansonsten gleicher Auslegung erhoeht sich die Akkulaufzeit im Bedienteil.

Auf die Sende- und Empfangseinheit im Schuh entfaellt ein wesentlicher Anteil des Energiebedarfs des gesamten Mobiltelefons. Zur Energieversorgung der Sende- und Empfangseinheit wird...