Browse Prior Art Database

Ferngesteuerte Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigung fuer Mobilfunknetze

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010625D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 57K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Mobilfunknetze bieten dem Nutzer eine Vielzahl von Kommunikationsmoeglichkeiten und Diensten wie z.B. Sprachtelefonie, Versenden von Kurzmitteilungen, Datenaustausch mit dem Internet und Roaming an. Eine wichtige Funktion, besonders fuer den Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunication System), stellt die Kontrolle der Nutzungsberechtigung der unterschiedlichen angebotenen Dienste dar. Der dem Nutzer zur Verfuegung stehende Umfang der Dienste wird vom Netzbetreiber in einer Datenbank gespeichert, die beispielsweise bei den Standards GSM (Global System for Mobile Communication) und UMTS als HLR (Home Location Register) bezeichnet wird. Wenn ein Nutzer einen bestimmten Dienst in Anspruch nehmen moechte, wird mit einer Anfrage im HLR geprueft, ob der Nutzer hierzu berechtigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Wunsch vom Netzwerk abgelehnt. Moechte ein Nutzer einen Dienst in Anspruch nehmen, fuer den er keine Nutzungsrechte besitzt, so muss er die entsprechenden Rechte beantragen. Die Moeglichkeit, einen Dienst freizuschalten, hat derzeit nur derjenige Anbieter, der dem Nutzer den Netzzugang bereitgestellt hat. Eine Aenderung der Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigung ist somit ausschliesslich aus dem Kernnetzwerk heraus durch den Dienstanbieter moeglich. Die Idee ist nun, durch Erweitern der Eintraege im HLR die Voraussetzungen dafuer zu schaffen, dass zum einen Mobilfunkgeraeten (UEs, User-Equipment) Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigungen von externen Geraeten zugewiesen werden koennen und zum anderen, dass diese Berechtigungen jederzeit durch bestimmte externe Geraete geaendert werden koennen. Damit ist ein ferngesteuertes Aendern von Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigungen sowie z.B. das Pruefen der fuer die genutzten Dienste angefallenen Gebuehren ermoeglicht. Die Tabelle 1 gibt die vorgeschlagenen Eintraege sowie deren moegliche Werte und Bedeutungen wieder.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 50% of the total text.

Page 1 of 2

S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J18489.doc page: 1

Ferngesteuerte Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigung fuer Mobilfunknetze

Idea: Maik Bienas, DE-Salzgitter; Dr. Frank Kowalewski, DE-Salzgitter; Holger Schmidt, DE-

Salzgitter

Mobilfunknetze bieten dem Nutzer eine Vielzahl von Kommunikationsmoeglichkeiten und Diensten wie
z.B. Sprachtelefonie, Versenden von Kurzmitteilungen, Datenaustausch mit dem Internet und Roaming an. Eine wichtige Funktion, besonders fuer den Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunication System), stellt die Kontrolle der Nutzungsberechtigung der unterschiedlichen angebotenen Dienste dar.

Der dem Nutzer zur Verfuegung stehende Umfang der Dienste wird vom Netzbetreiber in einer Datenbank gespeichert, die beispielsweise bei den Standards GSM (Global System for Mobile Communication) und UMTS als HLR (Home Location Register) bezeichnet wird. Wenn ein Nutzer einen bestimmten Dienst in Anspruch nehmen moechte, wird mit einer Anfrage im HLR geprueft, ob der Nutzer hierzu berechtigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Wunsch vom Netzwerk abgelehnt.

Moechte ein Nutzer einen Dienst in Anspruch nehmen, fuer den er keine Nutzungsrechte besitzt, so muss er die entsprechenden Rechte beantragen. Die Moeglichkeit, einen Dienst freizuschalten, hat derzeit nur derjenige Anbieter, der dem Nutzer den Netzzugang bereitgestellt hat. Eine Aenderung der Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigung ist somit ausschliesslich aus dem Kernnetzwerk heraus durch den Dienstanbieter moeglich.

Die Idee ist nun, durch Erweitern der Eintraege im HLR die Voraussetzungen dafuer zu schaffen, dass zum einen Mobilfunkgeraeten (UEs, User-Equipment) Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigungen von externen Geraeten zugewiesen werden koennen und zum anderen, dass diese Berechtigungen jederzeit durch bestimmte externe Geraete geaendert werden koennen. Damit ist ein ferngesteuertes Aendern von Zugangs- bzw. Nutzungsberechtigungen sowie z.B. das Pruefen der fuer die genutzten Dienste angefallenen Gebuehren ermoeglicht. Die Tabelle 1 gibt die vorgeschlagenen Eintraege sowie deren moegliche Werte und Bedeutungen wieder.

Moechte nun ein UE einen Dienst in Anspruch nehmen, so wird zunaechst im HLR geprueft, ob dieser Dienst generell fuer dieses UE freigeschaltet ist. Trifft dies zu, wird der Wert des Eintrags "Remote_ Authority_Controlled" geprueft. Steht dieser auf "false", dann existieren keine abweichenden Eintraege unter "Allowed_Services_by_Remote_Authority_Controller" und das UE erhaelt die Bestaetigung zur Nutzung des gewuenschten Services. Wenn der Wert des Eintrags "Remote_Authority_Controlled" auf "true" steht, so wird geprueft, ob fuer den gewuenschten Dienst unter "Allowed_Services_by_Remote_ Authority_Controller" die entsprechende Berechtigung eingetragen ist. Ist das nicht der Fall, wird der Nutzungswunsch abgewiesen.

Wenn ein erstes UE (UE#1) die Berechtigungsvergabe fuer ein zweites UE (UE#2) uebernehmen moech...