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Verfahren zur Nutzung von Wide-Area Telephone Services (WATS) oder Prepaid Calling-Card Services fuer Firmennetze

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010627D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 1 (2003-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25
Document File: 1 page(s) / 52K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Unternehmen nutzen verschiedene Netze fuer ihre Kommunikation. Das sind u.a. traditionelle Netze mit Nebenstellenanlagen, neuere Netze, die die Sprachuebermittlung ueber das Internet (Voice over Internet Protocol – VoIP) erlauben, oder eine Kombination aus beiden, sogenannte konvergierende Netze. Dabei versuchen Unternehmen durch eine sinnvolle Verwendung der jeweiligen Netze, Kosten – insbesondere Verbindungskosten – einzusparen. Derzeit wird dies durch die Verwendung mehrerer Netzbetreiber – mit oder ohne eigene Netzinfrastruktur – dadurch erreicht, dass ein sogenanntes „Least-Cost-Routing (LCR)“ durchgefuehrt wird. Neben den Weitverkehrsnetzbetreibern mit eigener Infrastruktur koennen Weitverkehrsverbindungen von Diensteanbietern wie Wide Area Service Provider (WATS) oder Prepaid Calling Service (PCCS) genutzt werden. Bei diesen Services wird zuerst der Service Provider angerufen und dann im Dialog die entsprechende Authentifizierung vorgenommen. Danach wird die Verbindung zu dem eigentlichen gewuenschten Teilnehmer aufgebaut. Mittels dieser Erfindung, die diese Funktionen in den Firmennetzen ergaenzt, koennen Kommunikationskosten weiter gesenkt werden. Dabei wird die Nutzungsmoeglichkeit von WATS und PCCS in die Verkehrlenkungsfunktion oder LCR-Funktion der Firmennetze integriert, ohne dass dem Teilnehmer an der Nebenstellenanlage bekannt wird, das oder welche WATS oder PCCS zur Verfuegung stehen. Damit entfallen auch die ansonsten notwendigen Kenntnisse ueber den jeweiligen Autorisierungsvorgang. Dazu werden die WATS und / oder PCCS Provider im LCR erfasst und der Netzverwalter legt fest, welche Zielrufnummern oder Zielnummernbereiche in welchen Zeitraeumen ueber diese Service Provider erreicht werden sollen. Die Teilnehmer selbst waehlen wie bisher nur die Zielrufnummer. Hat die Funktion einen WATS Service Provider fuer diese Verbindung ermittelt, dann ersetzt die Funktion die gewaehlte Rufnummer durch die Rufnummer des WATS Providers. Nun tritt die Funktion in den Dialog mit der Erkennungsfunktion des WATS. Dazu kann die Funktion mit einer Spracherkennung und Ansagefunktion oder DTMF-Generierungsfunktion (Dual Tone Multiple Frequency) im Firmennetz zusammenarbeiten. Da dieser Dialog mit der WATS Funktion einige Zeit benoetigt, kann dem Teilnehmer die derzeitige Suche nach der guenstigsten Verbindung mitgeteilt werden. Im Dialog autorisiert sich die LCR-Funktion anstelle des rufenden Teilnehmers und waehlt abschliessend die eigentliche, vom Teilnehmer gewaehlte, Rufnummer ueber DTMF-Signalisierung. Bei PCCS muss die Funktion im Dialog mit der PCCS Funktion des Betreibers einen zusaetzlichen Schritt ausfuehren. Nach erfolgreicher Autorisierung muss bei dem Betreiber das verbleibende aktuelle Gespraechsguthaben abgefragt werden. Reicht dieses Guthaben nicht mehr aus, dann lenkt die Funktion diesen Verbindungswunsch unter Umgehung des PCCS in herkoemmlicher Weise weiter.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J17936.doc page: 1

Verfahren zur Nutzung von Wide-Area Telephone Services (WATS) oder Prepaid Calling-Card Services fuer Firmennetze

Idea: Juergen Totzke, DE-Muenchen; Alfred Mayr, AT-Wien

Unternehmen nutzen verschiedene Netze fuer ihre Kommunikation. Das sind u.a. traditionelle Netze mit Nebenstellenanlagen, neuere Netze, die die Sprachuebermittlung ueber das Internet (Voice over Internet Protocol - VoIP) erlauben, oder eine Kombination aus beiden, sogenannte konvergierende Netze. Dabei versuchen Unternehmen durch eine sinnvolle Verwendung der jeweiligen Netze, Kosten - insbesondere Verbindungskosten - einzusparen.

Derzeit wird dies durch die Verwendung mehrerer Netzbetreiber - mit oder ohne eigene Netzinfrastruktur - dadurch erreicht, dass ein sogenanntes "Least-Cost-Routing (LCR)" durchgefuehrt wird. Neben den Weitverkehrsnetzbetreibern mit eigener Infrastruktur koennen Weitverkehrsverbindungen von Diensteanbietern wie Wide Area Service Provider (WATS) oder Prepaid Calling Service (PCCS) genutzt werden. Bei diesen Services wird zuerst der Service Provider angerufen und dann im Dialog die entsprechende Authentifizierung vorgenommen. Danach wird die Verbindung zu dem eigentlichen gewuenschten Teilnehmer aufgebaut.

Mittels dieser Erfindung, die diese Funktionen in den Firmennetzen ergaenzt, koennen Kommunikationskosten weiter gesenkt werden. Dabei wird die Nutzungsmoeglichkeit von WATS und PCCS in die Verkehrlenkungsfunktion oder LCR-Funktion der Firmennetze integriert, ohne dass dem Teilnehmer an der Nebenstellenanlage bekannt wird, das oder welche WATS oder PCCS zur Verfuegung stehen. Damit entfallen auch die ansonsten notwendigen Kenntnisse ueber den jeweiligen Au...