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UE-basiertes Verfahren zur Realisierung der Positionsbestimmung eines UEs mittels der Fingerprint-Methode

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010745D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 2 (2003-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Erfindung beschreibt ein Verfahren, welches erlaubt, die Position eines Mobilfunkendgeraetes mittels der Fingerprint-Methode (Fingerabdruckmethode) zu bestimmen. Das neue Verfahren ist auf alle drei Modi des Universal Mobile Telekommunication System (UMTS) anwendbar (FDD-Modus und die beiden TDD-Modi). Durch das Verfahren ist eine Auswertung der Fingerprints mehrerer Node-B bei einer Positionsbestimmung moeglich. Dabei wird die Fingerprint-Methode in den Location Service (LCS) des UMTS integriert. Das erfindungsgemaesse Verfahren minimiert die hierzu notwendige Uebertragung von Daten (Fingerprint-Tabellen). Die zur Umsetzung des Verfahrens notwendige Signalisierung zwischen den Netzwerkelementen wird ebenfalls von dem Verfahren geleistet. Bei einer UTRAN (Universal Terrestrial Radio Access Network) Architektur ist unter Umstaenden einer Node-B mehrere Zellen zugeordnet (maximal 256 Zellen je Node-B). Jede Node-B ist fuer die Uebertragung (Senden / Empfangen von / zum User Equipment – UE) in den ihr zugeordneten Zellen verantwortlich. Jede Zelle im UTRAN ist dabei eindeutig durch eine Cell-ID identifizierbar bzw. unterscheidbar. Fuer jede Mobilfunkzelle existiert gemaess der Erfindung eine Fingerprint-Tabelle, wenn in ihr die Fingerprint-Methode unterstuetzt wird. In dieser Tabelle werden die Referenzwerte dieser Zelle gespeichert, die eine Zuordnung dieser Referenz-Fingerprints zu Positionswerten innerhalb der Reichweite der Zelle gewaehrleisten. Da mehrere Mobilfunkzellen einer Node-B zugeordnet sein koennen, erfolgt die Speicherung der einzelnen Fingerprint-Tabellen der Zellen vorzugsweise in der den Zellen zugeordneten Node-B. Mehrere Node-B sind ihrerseits einem Radio Network Controller (RNC) zugeordnet. Alternativ ist daher auch eine Speicherung der Fingerprint-Tabellen der dem RNC ueber die Node-B zugeordneten Zellen (maximal 65536 Zellen je RNC) im RNC vorstellbar. Welche Variante vorteilhafter ist, haengt mit der Groesse der Tabellen, d.h. mit dem benoetigten Speicherplatz und der Haeufigkeit zusammen, mit der auf diese Tabellen zugegriffen werden muss. Aufgrund der erwarteten hohen Anzahl von Referenz-Fingerprints pro Zelle und der damit zusammenhaengenden Datenmenge wird in dieser Erfindung, ohne Beschraenkung der Allgemeinheit, die Speicherung der Tabellen in der Node-B priorisiert. Es ist jedoch grundsaetzlich unabhaengig, in welchen Netzwerkelementen die Fingerprint-Tabellen gespeichert werden.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J16814.doc page: 1

UE-basiertes Verfahren zur Realisierung der Positionsbestimmung eines UEs mittels der Fingerprint-Methode

Idea: Holger Schmidt, DE-Salzgitter; Maik Bienas, DE-Salzgitter; Thomas Gottschalk, DE-Salzgitter

Die Erfindung beschreibt ein Verfahren, welches erlaubt, die Position eines Mobilfunkendgeraetes mittels der Fingerprint-Methode (Fingerabdruckmethode) zu bestimmen. Das neue Verfahren ist auf alle drei Modi des Universal Mobile Telekommunication System (UMTS) anwendbar (FDD-Modus und die beiden TDD-Modi).

Durch das Verfahren ist eine Auswertung der Fingerprints mehrerer Node-B bei einer Positionsbestimmung moeglich. Dabei wird die Fingerprint-Methode in den Location Service (LCS) des UMTS integriert. Das erfindungsgemaesse Verfahren minimiert die hierzu notwendige Uebertragung von Daten (Fingerprint-Tabellen). Die zur Umsetzung des Verfahrens notwendige Signalisierung zwischen den Netzwerkelementen wird ebenfalls von dem Verfahren geleistet.

Bei einer UTRAN (Universal Terrestrial Radio Access Network) Architektur ist unter Umstaenden einer Node-B mehrere Zellen zugeordnet (maximal 256 Zellen je Node-B). Jede Node-B ist fuer die Uebertragung (Senden / Empfangen von / zum User Equipment - UE) in den ihr zugeordneten Zellen verantwortlich. Jede Zelle im UTRAN ist dabei eindeutig durch eine Cell-ID identifizierbar bzw. unterscheidbar. Fuer jede Mobilfunkzelle existiert gemaess der Erfindung eine Fingerprint-Tabelle, wenn in ihr die Fingerprint-Methode unterstuetzt wird. In dieser Tabelle werden die Referenzwerte dieser Zelle gespeichert, die eine Zuordnung dieser Referenz-Fingerprints zu Positionswerten innerhalb der Reichweite der Zelle gewaehrleisten. Da mehrere Mobilfunkzellen einer Node-B zugeordnet sein koennen, erfolgt die Speicherung der einzelnen Fingerprint-Tabellen der Zellen vorzugsweise in der den Zellen zugeordneten Node-B. Mehrere Node-B sind ihrerseits einem Radio Network Controller (RNC) zugeordnet. Alternativ ist daher auch eine Speicherung der Fingerprint- Tabellen der dem RNC ueber die Node-B zugeordneten Zellen (maximal 65536 Zellen je RNC) im RNC vorstellbar. Welche Variante vorteilhafter ist, haengt mit der Groesse der Tabellen, d.h. mit dem benoetigten Speicherplatz und der Haeufigkeit zusammen, mit der auf diese Tabellen zugegriffen werden muss. Aufgrund der erwarteten hohen Anzahl vo...