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Hot Standby fuer CSTA-Verbindungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010752D
Original Publication Date: 2003-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 47K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei einer CSTA (Computer Supported Telecommunication Applications)-Verbindung zwischen einer Telefonanlage und einer auf einem PC ablaufenden Middleware (Softwareschicht zwischen Netzwerk und Anwendung) wird bislang nur eine einzelne Verbindung verwendet, was bei einem Ausfall einer zugehoerigen Baugruppe der Telefonanlage oder des Verbindungsweges zum PC zu einem Ausfall der Funktionalitaet fuehrt. Dabei fallen ueber die Middleware betriebene Anwendungen ebenfalls aus. Durch die Verwendung einer zweiten physikalischen Strecke, die wahlweise in zwei verschiedenen Betriebsarten zur Absicherung verwendet werden kann, wird das Problem geloest. Einerseits besteht die Moeglichkeit, die zweite Strecke als Reserve (Ausfallrichtung) zu nutzen, andererseits koennen beide Strecken als sogenannter „Hot Standby“ betrieben werden. Damit kann eine Strecke waehrend des laufenden Betriebs beispielsweise zu Wartungszwecken ausser Betrieb gesetzt werden, ohne dass die Anwendung wie ein Call Center in seiner Funktion beeintraechtigt wird. Bei dem neuen Verfahren werden Telefonanlagen, die mit mehreren, jeweils fuer eine CSTA-Verbindung nutzbaren Baugruppen bestueckt sind, in den Konfigurationseinstellungen der Middleware auch mit mehreren CSTA-Zugaengen gefuehrt. Bei dem Betriebszustand „Ausfallrichtung“ baut die Middleware bei Ausfall der ersten CSTA-Strecke zur Telefonanlage die Verbindung ueber die zweite CSTA-Strecke auf. Die Middleware kann auf mehrere PCs verteilt betrieben werden. Deshalb wird fuer die CSTA-Strecken zwischen den Komponenten der Middleware das gleiche Betriebsverfahren verwendet. Es steht ein zweiter PC mit der entsprechenden Middleware-Komponente als Reserve im Netz des jeweiligen Anwenders bzw. Kunden bereit und ist in Betrieb. Auch die nachgeschalteten Komponenten koennen bei Ausfall des ersten Verbindungsweges die Ausfallrichtung verwenden. Der Vorteil besteht hierbei darin, dass Middleware und angeschaltete Komponenten lediglich eine kurze Unterbrechung des Betriebes registrieren. Die Last fuer die Telefonanlage bleibt unveraendert zum derzeitigen Stand der Technik.

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S

© SIEMENS AG 2002 file: 2002J17932.doc page: 1

Hot Standby fuer CSTA-Verbindungen

Idea: Steef Kanaan, DE-Witten

Bei einer CSTA (Computer Supported Telecommunication Applications)-Verbindung zwischen einer Telefonanlage und einer auf einem PC ablaufenden Middleware (Softwareschicht zwischen Netzwerk und Anwendung) wird bislang nur eine einzelne Verbindung verwendet, was bei einem Ausfall einer zugehoerigen Baugruppe der Telefonanlage oder des Verbindungsweges zum PC zu einem Ausfall der Funktionalitaet fuehrt. Dabei fallen ueber die Middleware betriebene Anwendungen ebenfalls aus.

Durch die Verwendung einer zweiten physikalischen Strecke, die wahlweise in zwei verschiedenen Betriebsarten zur Absicherung verwendet werden kann, wird das Problem geloest. Einerseits besteht die Moeglichkeit, die zweite Strecke als Reserve (Ausfallrichtung) zu nutzen, andererseits koennen beide Strecken als sogenannter "Hot Standby" betrieben werden. Damit kann eine Strecke waehrend des laufenden Betriebs beispielsweise zu Wartungszwecken ausser Betrieb gesetzt werden, ohne dass die Anwendung wie ein Call Center in seiner Funktion beeintraechtigt wird.

Bei dem neuen Verfahren werden Telefonanlagen, die mit mehreren, jeweils fuer eine CSTA- Verbindung nutzbaren Baugruppen bestueckt sind, in den Konfigurationseinstellungen der Middleware auch mit mehreren CSTA-Zugaengen gefuehrt.

Bei dem Betriebszustand "Ausfallrichtung" baut die Middleware bei Ausfall der ersten CSTA-Strecke zur Telefonanlage die Verbindung ueber die zweite CSTA-Strecke auf. Die Middleware kann auf mehrere PCs verteilt betrieben werden. Deshalb wird fuer die CSTA-Strecken zwischen den Komponenten der Middleware das gleiche Betriebsverfahren v...