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Erweiterter Synchronisations-Algorithmus fuer Netzelemente der SDH (Synchrone Digitale Hierarchie) unter Beruecksichtigung von Holdover- und Freerunning-Taktmastern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010756D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 2 (2003-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Uebertragungsnetze, die die Technologie der Synchronen Digitalen Hierarchie (SDH) verwenden, basieren auf der synchronen Uebertragung von Daten. Dabei duerfen Sende- und Empfangstakt der einzelnen Netzelemente (NE) nur sehr geringe Abweichungen haben. Sind diese zu gross, treten Uebertragungsfehler auf. Zu deren Vermeidung ist in der SDH ein hierarchisches Taktverteilungskonzept realisiert. Durch Vergabe von Prioritaeten wird festgelegt, welche Quellen fuer die Taktgebung verwendet werden duerfen und in welcher Rangfolge. Eine Qualitaetsaussage ueber den Takt wird mit Hilfe eines Timing-Marker-Wertes uebertragen, der unter anderem die Unterscheidung einer externen oder internen Taktvorgabe zulaesst, nicht jedoch die Guete der internen Quelle beruecksichtigt. Ein zu loesendes Problem ist die fehlende Beruecksichtigung einer sich verschlechternden Taktqualitaet des taktgebenden NEs im Netz bei einem Wechsel von externer zu interner Taktversorgung. Ebensowenig wird der qualitative Unterschied zwischen den Betriebsarten Holdover und Freerunning im Netz kommuniziert. Des weiteren ist es nicht moeglich, Gueteeigenschaften von Netzelementen selbst zur Auswahl eines Geraetes als Taktmaster zu beruecksichtigen. Vorgeschlagen wird deshalb, die bis jetzt in einem einzigen, gemeinsamen Timing-Marker-Wert uebermittelte Qualitaet fuer Holdover bzw. Freerunning neu und exakter zu definieren. Ausserdem soll fuer diese Betriebsarten getrennt bestimmt werden, welches NE die Rolle des Taktmasters im Netz uebernimmt.

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Erweiterter Synchronisations-Algorithmus fuer Netzelemente der SDH (Synchrone Digitale Hierarchie) unter Beruecksichtigung von Holdover- und Freerunning-Taktmastern

Idea: Andreas Mueller, DE-Berlin; Alfons Wahr, DE-Muenchen

Uebertragungsnetze, die die Technologie der Synchronen Digitalen Hierarchie (SDH) verwenden, basieren auf der synchronen Uebertragung von Daten. Dabei duerfen Sende- und Empfangstakt der einzelnen Netzelemente (NE) nur sehr geringe Abweichungen haben. Sind diese zu gross, treten Uebertragungsfehler auf.

Zu deren Vermeidung ist in der SDH ein hierarchisches Taktverteilungskonzept realisiert. Durch Vergabe von Prioritaeten wird festgelegt, welche Quellen fuer die Taktgebung verwendet werden duerfen und in welcher Rangfolge. Eine Qualitaetsaussage ueber den Takt wird mit Hilfe eines Timing- Marker-Wertes uebertragen, der unter anderem die Unterscheidung einer externen oder internen Taktvorgabe zulaesst, nicht jedoch die Guete der internen Quelle beruecksichtigt.

Ein zu loesendes Problem ist die fehlende Beruecksichtigung einer sich verschlechternden Taktqualitaet des taktgebenden NEs im Netz bei einem Wechsel von externer zu interner Taktversorgung. Ebensowenig wird der qualitative Unterschied zwischen den Betriebsarten Holdover und Freerunning im Netz kommuniziert. Des weiteren ist es nicht moeglich, Gueteeigenschaften von Netzelementen selbst zur Auswahl eines Geraetes als Taktmaster zu beruecksichtigen.

Vorgeschlagen wird deshalb, die bis jetzt in einem einzigen, gemeinsamen Timing-Marker-Wert uebermittelte Qualitaet fuer Holdover bzw. Freerunning neu und exakter zu...