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Implementierung von mehreren Kommunikationskanaelen bei einer V.24-Uebertragungsstrecke durch quasi-gleichzeitige Verwendung mehrerer Baudraten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010764D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 2 (2003-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 2 page(s) / 273K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim Testen von Geraeten (Targets) gewinnt das sogenannte „Remote Testing“ zunehmend an Bedeutung. „Remote Testing“ basiert darauf, dass Entwicklern an vielen, verteilten Standorten die an einem Ort konzentrierten Testanlagen (Hosts) nutzen koennen. Dazu ist eine Kommunikation zwischen dem Mikrocontroller des Targets und der Testanlage noetig, die haeufig ueber eine V.24-Uebertragungsstrecke mit einer festgelegten Baudrate realisiert wird. Bricht diese Kommunikation ab, z.B. weil die V.24-Schnittstelle durch einen fehlerhaften Programmcode nicht mehr vom Target bedient wird, muss die Hardware des Targets manuell zurueckgesetzt werden, was insbesondere dann problematisch ist, wenn sich das Target oertlich weit entfernt vom Host befindet. Um diese manuellen Eingriffe zu vermeiden, gibt es bisher folgende Loesungsansaetze: die ordnungsgemaesse Funktion des Mikrocontrollers auf dem Target wird durch ein Watchdogschaltung ueberwacht, wobei die Watchdogschaltung bei ordnungsgemaessem Programmablauf regelmaessig vom Mikrocontroller getriggert wird. Nach einem Aussetzen der Triggerung loest die Watchdogschaltung automatisch das Ruecksetzen des Targets aus. Dies kann auch durch den Host ausgeloest werden, indem er dem Mikrocontroller des Targets mitteilt, dass er die Triggerung der Watchdogschaltung unterlassen soll. Es gibt jedoch Anwendungsfaelle (z.B. Testen mit Emulatoren), bei denen die Watchdogschaltung abgeschaltet werden muss, so dass das Ruecksetzen ggf. nicht moeglich ist. Ein weiterer Ansatz ist die Implementierung einer Softwareroutine, die auf Befehl vom Host das Ruecksetzen ausfuehrt. Da es im Teststadium dazu kommen kann, dass diese Routine nicht mehr ausgefuehrt werden kann, bietet auch diese Variante keine befriedigende Loesung. Deshalb wird vorgeschlagen, zu der V.24-Empfaengerschaltung (A) des Target-Mikrocontrollers einen weiteren Empfaenger (B) parallel zu schalten, der nach Auftreten eines Zusatzdatums mit einer zweiten, geringeren, nicht fuer den Datenaustausch verwendeten Baudrate das Ruecksetzen des Targets ausloest (Abbildung 1). Aufgrund der Spezifikation des V.24-Datenuebertragungsformates ist es moeglich, das Zusatzdatum so zu waehlen, dass es beim normalen Datenaustausch mit der hoeheren Baudrate nicht vorkommen kann. Bei einer 8-bit-Uebertragung (ohne Parity und mit einem Stoppbit) werden jeweils 8 Bit innerhalb eines Startbits mit logischem 0-Pegel und eines Stoppbits mit einem logischen 1-Pegel uebertragen.

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S

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Implementierung von mehreren Kommunikationskanaelen bei einer V.24- Uebertragungsstrecke durch quasi-gleichzeitige Verwendung mehrerer Baudraten

Idea: Heinrich Diebel, DE-Muenchen; Thomas Rapolder, DE-Muenchen

Beim Testen von Geraeten (Targets) gewinnt das sogenannte "Remote Testing" zunehmend an Bedeutung. "Remote Testing" basiert darauf, dass Entwicklern an vielen, verteilten Standorten die an einem Ort konzentrierten Testanlagen (Hosts) nutzen koennen. Dazu ist eine Kommunikation zwischen dem Mikrocontroller des Targets und der Testanlage noetig, die haeufig ueber eine V.24- Uebertragungsstrecke mit einer festgelegten Baudrate realisiert wird. Bricht diese Kommunikation ab, z.B. weil die V.24-Schnittstelle durch einen fehlerhaften Programmcode nicht mehr vom Target bedient wird, muss die Hardware des Targets manuell zurueckgesetzt werden, was insbesondere dann problematisch ist, wenn sich das Target oertlich weit entfernt vom Host befindet.

Um diese manuellen Eingriffe zu vermeiden, gibt es bisher folgende Loesungsansaetze: die ordnungsgemaesse Funktion des Mikrocontrollers auf dem Target wird durch ein Watchdogschaltung ueberwacht, wobei die Watchdogschaltung bei ordnungsgemaessem Programmablauf regelmaessig vom Mikrocontroller getriggert wird. Nach einem Aussetzen der Triggerung loest die Watchdogschaltung automatisch das Ruecksetzen des Targets aus. Dies kann auch durch den Host ausgeloest werden, indem er dem Mikrocontroller des Targets mitteilt, dass er die Triggerung der Watchdogschaltung unterlassen soll. Es gibt jedoch Anwendungsfaelle (z.B. Testen mit Emulatoren), bei denen die Watchdogschaltung abgeschaltet werden muss, so dass das Ruecksetzen ggf. nicht moeglich ist.

Ein weiterer Ansatz ist die Implementierung einer Softwareroutine, die auf Befehl vom Host das Ruecksetzen ausfuehrt. Da es im Teststadium dazu kommen kann, dass diese Routine nicht mehr ausgefuehrt werden kann, bietet auch diese Variante keine befriedigende Loesung.

Deshalb wird vorgeschlagen, zu der V.24-Empfaengerschaltung (A) des Target-Mikrocontrollers einen weiteren Empfaenger (B) parallel zu schalten, der nach Auftreten eines Zusatzdatums mit einer zweiten,...