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Verfahren zur Nutzung beliebiger PC-Application mittels Mobiltelefon/PDA

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010876D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 2 (2003-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Mit Hilfe eines Geraetes zur Datenverarbeitung wie dem Personal Computer (PC) und daran angeschlossenen Ein- und Ausgabegeraeten koennen als Dateien (Files) vorliegende Daten angesehen, bearbeitet oder gespeichert werden. Fuer die unterschiedlichen Typen oder Formate von Files werden dazu jeweils spezielle Programme auf dem Rechner benoetigt. Im PC-Bereich koennen die Kompatibilitaetsprobleme bei der Nutzung unterschiedlicher Anwendungsprogramme fuer eine Datei oftmals mit entsprechenden Import- oder Exportfiltern ueberwunden werden. Im Vergleich zu den PCs haben mobile Endgeraete (Terminals) wie beispielsweise Mobiltelefone oder PDAs (Personal Digital Assistants) schon wegen ihrer geringeren Groesse oder der eingeschraenkten Stromversorgung deutlich weniger Speicherplatz und eine geringere Verarbeitungskapazitaet. Aus diesen Gruenden ist die Anzahl der auf mobilen Endgeraeten vorhandenen Anwendungen (Applications) wesentlich geringer und deren Umfang stark eingeschraenkt. Dies fuehrt dazu, dass sehr viele aus dem PC-Bereich bekannte Applikationen auf mobilen Geraeten nicht zur Verfuegung stehen. Um die komplette Applikationsvielfalt auch auf mobilen Endgeraeten nutzbar zu machen, wird ein Verfahren der entfernten Anwendungsnutzung (remote application usage) vorgeschlagen. Dieses basiert darauf, dass die eigentliche Applikation nicht auf dem Mobiltelefon/PDA etc. laeuft, sondern auf einem dafuer vorgesehenen leistungsfaehigen PC mit voller Internet-Konnektivitaet. Er dient als Application Server (AS), der die Nutzer-Interaktionen ausfuehrt. Das mobile Endgeraet kann sich mit dem AS verbinden und arbeitet als Remote Application Client (RAC). Dieser Client kann insbesondere Teile oder den gesamten Inhalt des Bildschirmspeichers des Servers darstellen und Aktionen, die auf dem Client virtuell ausgefuehrt werden (Mausklicks, Tastatureingaben), zur realen Ausfuehrung auf den Server uebermitteln. Der AS gibt die Ergebnisse nach Ausfuehren der Anwendung in Form eines geaenderten Bildschirminhalts wieder an den RAC zurueck. Filetransaktionen (z.B. Speichern, Neu, Oeffnen) werden so realisiert, dass der AS ein Laufwerk oeffnet, welches nur eine Verbindung zum Filespace des mobilen Terminals ist. Durch Speichern unter diesem Laufwerk kann eine bearbeitete Datei direkt vom AS auf dem Mobilteil gespeichert werden. Eine Einschraenkung gegenueber dem direkten Arbeiten am PC ist dabei die Verfuegbarkeit von entsprechenden Ein- und Ausgabemoeglichkeiten am mobilen Terminal (z.B. durch reduzierte Display-Eigenschaften). Aehnliche Verfahren sind schon in Form von Programmen wie Netmeeting der Microsoft Corp. oder Virtual Network Computing (VNC) der AT&T Laboratories Cambridge bekannt. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass bei der oben vorgeschlagenen Loesung der Remote Application Client schon eine exklusive Verbindung zum Application Server hat. Er ist infolge der vorangegangenen Anmeldung authentifiziert, und er selbst kann Anwendungen auf dem AS starten oder freigeben. Des weiteren ist es im Unterschied zu den genannten Programmen notwendig, dass auch Daten vom Client zum Server uebermittelt werden koennen, um dort mit der speziellen Anwendung weiter bearbeitet zu werden. Ebenso muessen Daten (Ergebnisse der Bearbeitungen auf dem AS) auf den RAC zum Abspeichern uebertragen werden. Eine der bidirektionalen Datenverbindungen ist permanent und besitzt Realtime-Eigenschaften zum Uebertragen der Bildspeicher-Inhalte vom AS zum RAC und Uebermitteln der Aktionen des Nutzers vom RAC zum AS. Eine bedarfsweise Verbindung hingegen wird zum Uebertragen der Dateien zwischen RAC und AS genutzt. In einer weiteren Verbindung zwischen dem Application Server und dem Remote Application Client werden Signalisierungen zwischen beiden ausgetauscht.

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S

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Verfahren zur Nutzung beliebiger PC-Application mittels Mobiltelefon/PDA

Idea: Dr. Christian Menzel, DE-Muenchen

Mit Hilfe eines Geraetes zur Datenverarbeitung wie dem Personal Computer (PC) und daran angeschlossenen Ein- und Ausgabegeraeten koennen als Dateien (Files) vorliegende Daten angesehen, bearbeitet oder gespeichert werden. Fuer die unterschiedlichen Typen oder Formate von Files werden dazu jeweils spezielle Programme auf dem Rechner benoetigt. Im PC-Bereich koennen die Kompatibilitaetsprobleme bei der Nutzung unterschiedlicher Anwendungsprogramme fuer eine Datei oftmals mit entsprechenden Import- oder Exportfiltern ueberwunden werden. Im Vergleich zu den PCs haben mobile Endgeraete (Terminals) wie beispielsweise Mobiltelefone oder PDAs (Personal Digital Assistants) schon wegen ihrer geringeren Groesse oder der eingeschraenkten Stromversorgung deutlich weniger Speicherplatz und eine geringere Verarbeitungskapazitaet. Aus diesen Gruenden ist die Anzahl der auf mobilen Endgeraeten vorhandenen Anwendungen (Applications) wesentlich geringer und deren Umfang stark eingeschraenkt. Dies fuehrt dazu, dass sehr viele aus dem PC-Bereich bekannte Applikationen auf mobilen Geraeten nicht zur Verfuegung stehen.

Um die komplette Applikationsvielfalt auch auf mobilen Endgeraeten nutzbar zu machen, wird ein Verfahren der entfernten Anwendungsnutzung (remote application usage) vorgeschlagen. Dieses basiert darauf, dass die eigentliche Applikation nicht auf dem Mobiltelefon/PDA etc. laeuft, sondern auf einem dafuer vorgesehenen leistungsfaehigen PC mit voller Internet-Konnektivitaet. Er dient als Application Server (AS), der die Nutzer-Interaktionen ausfuehrt. Das mobile Endgeraet kann sich mit dem AS verbinden und arbeitet als Remote Application Client (RAC). Dieser Client kann insbesondere Teile oder den gesamten Inhalt des Bildschirmspeichers des Servers darstellen und Aktionen, die auf dem Client v...