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Vermeidung von „Acoustic Shock“ bei Mobiltelefonen mit Polyphone-Ringer durch Audio-Signalkomprimierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010879D
Original Publication Date: 2003-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

„Acoustic Shock“ ist die Bezeichnung fuer die moegliche Schaedigung des Gehoers durch zu hohe Pegel der Lautstaerke eines Mobiltelefons, beispielsweise beim Hereinkommen eines Anrufes, waehrend sich das Telefon in der Naehe des Ohres befindet. Bereits bei Maximalpegeln von 130 dBc sind Schaedigungen moeglich. Da das menschliche Gehoer die Lautstaerke eines Signals subjektiv mit dessen Mittelwert wahrnimmt, werden derzeit die allseits bekannten Klingeltoene auf ihre durchschnittliche Lautstaerke hin optimiert. Dadurch wird das Klingeln des Telefons auch in Taschen oder einige Meter entfernt noch gut wahrgenommen, und gleichzeitig bleibt das Pegelmaximum unter 130 dBc. Moderne Telefone mit „Polyphone-Ringer“ ermoeglichen es, eigene Audiodateien (Melodien, gesprochene Texte) als Rufsignal zu verwenden. Diese weisen jedoch haeufig einen sehr niedrigen durchschnittlichen Schallpegel auf (Pausen, leise Stellen) und werden deshalb verstaerkt, um die Signale noch gut wahrnehmen zu koennen. Dabei entstehen dann maximale Pegel von bis zu 150 dBc, die leicht zu Gehoerschaedigungen fuehren. Bisherige Loesungen bestehen meist darin, dass das Telefon mit zwei Lautsprechern ausgestattet wird. Der eine ist dann fuer das normale Telefonieren vorgesehen, der andere nur fuer Klingeltoene und so angebracht, dass er normalerweise nicht ans Ohr gehalten wird. Eine andere Moeglichkeit besteht darin, das Geraet mit einem Abstandssensor auszustatten, der vor dem Klingeln ueberprueft, ob sich ein Gegenstand in der Naehe befindet und das Rufzeichen dann gegebenenfalls auf Leise schaltet. Beide Loesungen bringen natuerlich auch entsprechende Materialkosten, Volumina und Aufwand mit sich.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2002J19293.doc page: 1

Vermeidung von "Acoustic Shock" bei Mobiltelefonen mit Polyphone-Ringer durch Audio-Signalkomprimierung

Idea: Christian Baumgart, DE-Muenchen; Maurice van Riek, DE-Muenchen

"Acoustic Shock" ist die Bezeichnung fuer die moegliche Schaedigung des Gehoers durch zu hohe Pegel der Lautstaerke eines Mobiltelefons, beispielsweise beim Hereinkommen eines Anrufes, waehrend sich das Telefon in der Naehe des Ohres befindet. Bereits bei Maximalpegeln von 130 dBc sind Schaedigungen moeglich.

Da das menschliche Gehoer die Lautstaerke eines Signals subjektiv mit dessen Mittelwert wahrnimmt, werden derzeit die allseits bekannten Klingeltoene auf ihre durchschnittliche Lautstaerke hin optimiert. Dadurch wird das Klingeln des Telefons auch in Taschen oder einige Meter entfernt noch gut wahrgenommen, und gleichzeitig bleibt das Pegelmaximum unter 130 dBc. Moderne Telefone mit "Polyphone-Ringer" ermoeglichen es, eigene Audiodateien (Melodien, gesprochene Texte) als Rufsignal zu verwenden. Diese weisen jedoch haeufig einen sehr niedrigen durchschnittlichen Schallpegel auf (Pausen, leise Stellen) und werden deshalb verstaerkt, um die Signale noch gut wahrnehmen zu koennen. Dabei entstehen dann maximale Pegel von bis zu 150 dBc, die leicht zu Gehoerschaedigungen fuehren.

Bisherige Loesungen bestehen meist darin, dass das Telefon mit zwei Lautsprechern ausgestattet wird. Der eine ist dann fuer das normale Telefonieren vorgesehen, der ande...