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Dynamische Verwaltung von Channel-Ressourcen bei Transmitter Diversity Verfahren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011473D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 3 (2003-03-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Mar-25
Document File: 1 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei GSM-Mobilfunksystemen wird der Versorgungsbereich einer Basisstation unter anderem durch das sogenannte Link Budget bestimmt. Durch eine dynamische Zuordnung der Carrier Units (CU) zu einem temporaeren Diversity Paar kann das Link Budget sowohl im Downlink als auch im Uplink verbessert werden. Diese Zuordnung erfolgt aufgrund dessen, dass eine bestehende Verbindung durch das Downlink Budget an das Limit stoesst und die Quality-of-Service (QoS) nicht mehr gewaehrleistet werden kann. Zudem bestehen freie Ressourcen (Carrier Unit Time Slots) mit entsprechend passendem Timing in der Basisstation (BTS). In diesem Fall wird die freie Ressource temporaer zu der genutzten Ressource parallel geschaltet und somit voruebergehend ein Diversity Paar gebildet. Durch die Nutzung von freien Ressourcen wird die erreichbare Kapazitaet einer BTS nicht eingeschraenkt. Die Ueberwachung der genutzten Ressourcen erfolgt in dem Basisstationscontroller (BSC). Dieser muss nun zusaetzlich die beiden Parameter Downlink-Begrenzung der bestehenden Funkverbindung und Verfuegbarkeit der freien Time Slots ueberwachen. Falls die freien Time Slots zeitlich richtig liegen, koennen diese Carrier Units fuer den entsprechenden Time Slot temporaer ein Diversity Paar bilden. Diese Verbindung wird geloest, sobald eine der beiden Randbedingungen nicht mehr gegeben ist. Dies kann beispielsweise sein, wenn die Funkverbindung sich wieder in dem Masse verbessert hat, dass auf Downlink Diversity verzichtet werden kann oder das Gespraechsvolumen in der Funkzelle derart hoch ist, dass die QoS fuer die bestehende Verbindung nicht mehr gewaehrleistet werden kann. Es findet also eine dynamische Verwaltung entsprechend der aktuellen Verkehrsauslastung statt.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2002J19485.doc page: 1

Dynamische Verwaltung von Channel-Ressourcen bei Transmitter Diversity Verfahren

Idea: Karel Sotek, DE-Muenchen

Bei GSM-Mobilfunksystemen wird der Versorgungsbereich einer Basisstation unter anderem durch das sogenannte Link Budget bestimmt. Durch eine dynamische Zuordnung der Carrier Units (CU) zu einem temporaeren Diversity Paar kann das Link Budget sowohl im Downlink als auch im Uplink verbessert werden.

Diese Zuordnung erfolgt aufgrund dessen, dass eine bestehende Verbindung durch das Downlink Budget an das Limit stoesst und die Quality-of-Service (QoS) nicht mehr gewaehrleistet werden kann. Zudem bestehen freie Ressourcen (Carrier Unit Time Slots) mit entsprechend passendem Timing in der Basisstation (BTS). In diesem Fall wird die freie Ressource temporaer zu der genutzten Ressource parallel geschaltet und somit voruebergehend ein Diversity Paar gebildet. Durch die Nutzung von freien Ressourcen wird die erreichbare Kapazitaet einer BTS nicht eingeschraenkt.

Die Ueberwachung der genutzten Ressourcen erfolgt in dem Basisstationscontroller (BSC). Dieser muss nun zusaetzlich die beiden Parameter Downlink-Begrenzung der bestehenden Funkverbindung und Verfuegbarkeit der freien Time Slots ueberwachen.

Falls die freien Time Slots zeitlich richtig liegen, koennen diese Carrier Units fuer den entsprechenden Time Slot temporaer ein Diversity Paar bilden. Diese Verbindung wird geloest, sobald eine der beiden Randbedingung...