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Adaptive Demodulation

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011479D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 3 (2003-03-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Mar-25
Document File: 1 page(s) / 47K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Uebertragung von Daten in digitaler Form existieren verschiedene Moeglichkeiten der digitalen Modulation und Demodulation. Bei der hoeheren Modulation werden digitale Daten auf diskrete komplexwertige Sendesymbole abgebildet. Bei gleichem Signal-Rausch-Verhaeltnis sind die Fehlerwahrscheinlichkeiten zumeist um so groesser, je hoeher die verwendete Modulationsordnung ist. Die Ordnung der Modulation kann den Uebertragungsbedingungen angepasst werden (adaptive Modulation). Anstatt die Modulation an die Uebertragungsbedingungen anzupassen, kann auch die Sendeleistung derart angepasst werden, dass bestimmte Quality-of-Service–Vorgaben (QoS) erreicht werden (Leistungsregelung). Anstatt die Modulation an die Uebertragungsbedingungen anzupassen, kann auch die Demodulation an die Uebertragungsbedingungen angepasst werden. Das kann beispielsweise je nach Kanalqualitaet kohaerente und nicht kohaerente Demodulation sein. Die Demodulation kann auch an den Kanal oder an die Modulation angepasst werden. Fuer eine fehlerfreie Uebertragung koennen fehlerhaft uebertragene Daten wiederholt uebertragen werden (ARQ – Automatic Repeat reQuest). Die Idee besteht nun darin, die Demodulation derart zu adaptieren, dass Daten mit verschiedenen Fehlerwahrscheinlichkeiten uebertragen werden und dabei nur die fehlerfreiesten Daten detektiert werden. Die Bits eines Datenstroms werden mit verschiedenen Fehlerwahrscheinlichkeiten uebertragen, wobei dem Empfaenger bekannt ist, welche Bits mit geringer und welche mit hoeherer Fehlerwahrscheinlichkeit uebertragen werden. Der Empfaenger bestimmt, welche Bits fehlerfrei uebertragen wurden und gibt nur diese als empfangene Daten weiter. Die fehlerhaft uebertragenen Bits werden erneut uebertragen. Da die Detektion von Daten im Empfaenger an die aktuellen Uebertragungsbedingungen angepasst wird und fuer diese Anpassung keine Rueckmeldungen an den Sender erforderlich sind, kann die Anpassung sehr schnell erfolgen. Dadurch wird die Uebertragung bei veraenderlichen Kanalbedingungen fehlerfreier. Die Anpassung kann bei hoeheren Geschwindigkeiten noch den Kanalaenderungen folgen. Die Leistungsregelung muss weniger schnell sein, um fehlerfreie Uebertragungen zu gewaehrleisten.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2002J19699.doc page: 1

Adaptive Demodulation

Idea: Dr. Frank Kowalewski, DE-Salzgitter

Bei der Uebertragung von Daten in digitaler Form existieren verschiedene Moeglichkeiten der digitalen Modulation und Demodulation. Bei der hoeheren Modulation werden digitale Daten auf diskrete komplexwertige Sendesymbole abgebildet. Bei gleichem Signal-Rausch-Verhaeltnis sind die Fehlerwahrscheinlichkeiten zumeist um so groesser, je hoeher die verwendete Modulationsordnung ist. Die Ordnung der Modulation kann den Uebertragungsbedingungen angepasst werden (adaptive Modulation). Anstatt die Modulation an die Uebertragungsbedingungen anzupassen, kann auch die Sendeleistung derart angepasst werden, dass bestimmte Quality-of-Service-Vorgaben (QoS) erreicht werden (Leistungsregelung).

Anstatt die Modulation an die Uebertragungsbedingungen anzupassen, kann auch die Demodulation an die Uebertragungsbedingungen angepasst werden. Das kann beispielsweise je nach Kanalqualitaet kohaerente und nicht kohaerente Demodulation sein.

Die Demodulation kann auch an den Kanal oder an die Modulation angepasst werden.

Fuer eine fehlerfreie Uebertragung koennen fehlerhaft uebertragene Daten wiederholt uebertragen werden (ARQ - Automatic Repeat reQuest).

Die Idee besteht nun darin, die Demodulation derart zu adaptieren, dass Daten mit verschiedenen Fehlerwahrscheinlichkeiten uebertragen werden und dabei nur die fehlerfreiesten Daten detektiert werden.

Die Bits eines Datenstro...