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Vergussvorrichtung zum Einlaminieren des HF-Schirmes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011484D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 3 (2003-03-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Mar-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Magntetresonanzgeraeten umschliesst ein HF (Hochfrequenz)–Schirm die Gradientenspulen, um Wechselwirkungen der Gradientenspulen mit der HF-Antenne sowie aeussere Einfluesse zu verhindern. Dafuer wird der HF-Schirm in einer vergossenen Gradientenspule einlaminiert. Der HF-Schirm wird bei diesem Verfahren vor dem Verguss in die Vergussvorrichtung eingelegt und ueber Vakuum an die Waende der Vergussvorrichtung angesaugt. In der Wand befindet sich eine Struktur von feinen Kanaelen, die ein gleichmaessiges Verteilen der Ansaugkraft ermoeglicht. Das Fixieren und Justieren erfolgt ueber ein Hilfswerkzeug und Klebeband. Das Einlaminieren des HF-Schirms hat den Vorteil, dass keine Hohlstellen unter dem Schirm entstehen, die zu Teilentladungen fuehren koennen. Da die Spule selbst unter Vakuum vergossen wird und ein Hinterdringen des Schirms durch die Vergussmasse verhindert werden soll, wird die Spule ueber eine Lanze vergossen und die Vergussmasse am Tiefstpunkt eingefuellt. In diesem Fall wird der hydrostatische Druck der Vergussmasse verwendet, um den Schirm an die Vorrichtungswand zu pressen. Die Einzelteile des HF-Schirms werden verloetet, um eine geschlossene Struktur zu gewaehrleisten. Zum Vergiessen wird eine geschlossene Vorrichtung mit Ueberlauf verwendet. Als Material koennen sowohl metallische als auch nichtmetallische Werkstoffe verwendet werden, die den Anforderungen des Vergussprozesses genuegen.

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S

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Vergussvorrichtung zum Einlaminieren des HF-Schirmes

Idea: Stefan Stocker, DE-Erlangen; Johann Schuster, DE-Erlangen

Bei Magntetresonanzgeraeten umschliesst ein HF (Hochfrequenz)-Schirm die Gradientenspulen, um Wechselwirkungen der Gradientenspulen mit der HF-Antenne sowie aeussere Einfluesse zu verhindern. Dafuer wird der HF-Schirm in einer vergossenen Gradientenspule einlaminiert.

Der HF-Schirm wird bei diesem Verfahren vor dem Verguss in die Vergussvorrichtung eingelegt und ueber Vakuum an die Waende der Vergussvorrichtung angesaugt. In der Wand befindet sich eine Struktur von feinen Kanaelen, die ein gleichmaessiges Verteilen der Ansaugkraft ermoeglicht. Das Fixieren und Justieren erfolgt ueber ein Hilfswerkzeug und Klebeband.

Das Einlaminieren des HF-Schirms hat den Vorteil, dass keine Hohlstellen unter dem Schirm entstehen, die zu Teilentladungen fuehren koennen.

Da die Spule selbst unter Vakuum vergossen wird und ein Hinterdringen des Schirms durch die Vergussmasse verhindert werden soll, wird die Spule ueber eine Lanze vergossen und die Vergussmasse am Tiefstpunkt eingefuellt. In diesem Fall wird der hydrostatische Druck der Vergussmasse verwendet, um den Schirm an die Vorrichtungswand zu pressen.

Die Einzelteile des HF-Schirms werden verloetet, um eine geschlossene Struktur zu gewaehrleisten.

Zum Vergiessen wird eine geschlossene Vorrichtung mit Ueberlauf verwendet. Als Material koennen sowohl metallische...