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Verfahren zur Kombination von einkanaliger Redundanz und Konfigurationsaenderungen im laufenden Betrieb

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011491D
Original Publication Date: 2003-Mar-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Mar-25
Document File: 1 page(s) / 93K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Automatisierungsaufgaben bei Automatisierungssystemen erfordern ein bestimmtes Mass an Verfuegbarkeit, wobei jedoch nicht saemtliche Elemente hochverfuegbar ausgelegt werden muessen. Ein neues Verfahren ermoeglicht nun eine Kombination einer einkanaligen Redundanz und einer Online-Konfiguration. Mittels einer Primary-/Backup-Umschaltung koennen sowohl die Umschaltungen von redundanten Steuerungen als auch die Umkonfiguration von einem Master aus gesteuert werden. Dabei wird die Primary-/Backup-Umschaltung in einem System mit redundantem Controller derart ausgefuehrt, dass waehrend des Hochlaufens beide Controller eine Applikationsbeziehung zu dem IO-Geraet (Input/Output) aufbauen, die prinzipiell identisch ist. Bei einer Umkonfiguration wird bei Bedarf von demselben Controller eine zweite Applikationsbeziehung aufgebaut, die die neue Zielkonfiguration enthaelt. Die neue Konfiguration wird dabei zuerst als Backup-Verbindung gekennzeichnet. Wenn die neue Applikationsbeziehung mit der neuen Konfiguration eingerichtet ist, dann wird sie als Primary gekennzeichnet. Durch die Output-Hold-Time kann ein zeitweiliger Ausfall der Output-Daten ueberbrueckt werden, wodurch das Verfahren sehr robust wird. Bei Fehlern in der Umschaltphase kann wieder auf den Ausgangszustand zurueckgeschaltet werden. Sobald alles ordnungsgemaess funktioniert, wird die alte Applikationsbeziehung geloescht.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2002J20064.doc page: 1

Verfahren zur Kombination von einkanaliger Redundanz und Konfigurationsaenderungen im laufenden Betrieb

Idea: Albert Tretter, DE-Amberg; Guenter Steindl, DE-Amberg; Dr. Karl Weber, DE-Fuerth

Automatisierungsaufgaben bei Automatisierungssystemen erfordern ein bestimmtes Mass an Verfuegbarkeit, wobei jedoch nicht saemtliche Elemente hochverfuegbar ausgelegt werden muessen.

Ein neues Verfahren ermoeglicht nun eine Kombination einer einkanaligen Redundanz und einer Online-Konfiguration. Mittels einer Primary-/Backup-Umschaltung koennen sowohl die Umschaltungen von redundanten Steuerungen als auch die Umkonfiguration von einem Master aus gesteuert werden. Dabei wird die Primary-/Backup-Umschaltung in einem System mit redundantem Controller derart ausgefuehrt, dass waehrend des Hochlaufens beide Controller eine Applikationsbeziehung zu dem IO-Geraet (Input/Output) aufbauen, die prinzipiell identisch ist. Bei einer Umkonfiguration wird bei Bedarf von demselben Controller eine zweite Applikationsbeziehung aufgebaut, die die neue Zielkonfiguration enthaelt. Die neue Konfiguration wird dabei zuerst als Backup-Verbindung gekennzeichnet. Wenn die neue Applikationsbeziehung mit der neuen Konfiguration eingerichtet ist, dann wird sie als Primary gekennzeichnet.

Durch die Output-Hold-Time kann ein zeitweiliger Ausfall der Output-Daten ueberbrueckt werden, wodurch das Verfahren sehr robust wird. Bei Fehlern in der Umschaltphase ka...