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Fast and Space Efficient Trace Identifier Mismatch Detection

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011863D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 4 (2003-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Apr-25
Document File: 1 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Ueberwachung der korrekten Verbindung digitaler Datenstroeme (z.B. SDH, OTN) werden sogenannte „Trace Identifier“ verwendet. Die Ueberwachung erfolgt dabei bisher in drei Schritten: 1. Ein Filterprozess ermittelt aus dem Datenstrom den Trace Identifier und gibt ihn als „Received Trace Identifier“ weiter. 2. Weicht dieser „Received Trace Identifier“ dreimal vom bisher akzeptierten „Accepted Trace Identifier“ (AcTI) ab, so wird der „Received Trace Identifier“ als neuer AcTI in der Hardware gespeichert und die Kontrollsoftware darueber informiert. 3. Der „Accepted Trace Identifier“ wird mit dem „Expected Trace Identifier“ (ExTI) in der Software verglichen und bei Feststellung einer Abweichung ein „Trace Identifier Mismatch“-Alarm gemeldet. Im Anschluss an diesen werden Folgemassnahmen eingeleitet. Der Prozess wird in Hardware wie Application Specific Integrated Circuits (ASICs) oder Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) implementiert. Dabei werden drei Speicher fuer Trace Identifier mit typischerweise jeweils 16 Bytes Laenge benoetigt. Bei einer grossen Anzahl zu verarbeitender Kanaele und ihrer Trace Identifier wird der zur Verfuegung stehende Speicherplatz relativ schnell knapp. Eine der wichtigsten Folgeaktionen ist das Einleiten einer Protection-Umschaltung zur Verhinderung einer Unterbrechung des Datenstromes. Hierbei ist besonders beim Auftreten des „Trace Identifier Mismatch“-Alarms eine schnelle Reaktion unabdingbar. Beim Verschwinden des Alarms ist die Schnelligkeit der Reaktion wesentlich unkritischer. Bisher werden diese Probleme dadurch geloest, dass die Anzahl der gleichzeitig ueberwachten Kanaele beschraenkt oder der dritte Schritt in externe Software verlagert wird, wobei hoehere Reaktionszeiten in Kauf genommen werden. Das hier vorgestellte Verfahren erlaubt es, „Trace Identifier Mismatches“ in einer platzsparenden Implementierung schnell zu erkennen und zu bearbeiten. Hierzu wird der ExTI nicht in der Hardware gespeichert. Stattdessen werden im Schritt 2 immer ein „Trace Identifier Mismatch“-Alarm ausgeloest, wenn ein neuer Trace Identifier akzeptiert wird, und die entsprechenden Folgemassnahmen eingeleitet. Zudem erhaelt die Kontrollsoftware die Moeglichkeit, den Alarm und die Folgeaktionen ein- bzw. auszuschalten. Der Alarm sowie die Reaktionen werden hierbei also hardwareseitig schnell ausgeloest und die Kontrollsoftware hat genug Zeit, AcTI und ExTI zu vergleichen und den Alarm bei Uebereinstimmung zu beenden. Die bei der Beendigung auftretende Verzoegerung ist wie schon beschrieben nicht kritisch. Wird der ExTI geaendert, dann ist die Software in der Lage, den Alarm mitsamt Folgeaktionen zu erzeugen und zu beenden, wobei auch hier die Verzoegerung nicht kritisch ist.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J00017.doc page: 1

Fast and Space Efficient Trace Identifier Mismatch Detection

Idea: Dr. Wilhelm Plotz, AT-Wien; Dr. Andras Kalmar, AT-Wien

Zur Ueberwachung der korrekten Verbindung digitaler Datenstroeme (z.B. SDH, OTN) werden sogenannte "Trace Identifier" verwendet. Die Ueberwachung erfolgt dabei bisher in drei Schritten:

1. Ein Filterprozess ermittelt aus dem Datenstrom den Trace Identifier und gibt ihn als "Received Trace Identifier" weiter.

2. Weicht dieser "Received Trace Identifier" dreimal vom bisher akzeptierten "Accepted Trace Identifier" (AcTI) ab, so wird der "Received Trace Identifier" als neuer AcTI in der Hardware gespeichert und die Kontrollsoftware darueber informiert.

3. Der "Accepted Trace Identifier" wird mit dem "Expected Trace Identifier" (ExTI) in der Software verglichen und bei Feststellung einer Abweichung ein "Trace Identifier Mismatch"-Alarm gemeldet. Im Anschluss an diesen werden Folgemassnahmen eingeleitet.

Der Prozess wird in Hardware wie Application Specific Integrated Circuits (ASICs) oder Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) implementiert. Dabei werden drei Speicher fuer Trace Identifier mit typischerweise jeweils 16 Bytes Laenge benoetigt. Bei einer grossen Anzahl zu verarbeitender Kanaele und ihrer Trace Identifier wird der zur Verfuegung stehende Speicherplatz relativ schnell knapp.

Eine der wichtigsten Folgeaktionen ist das Einleiten einer Protection-Umschaltung zur Verhinderung einer Unterbrec...