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Verstaerkerkonzept fuer kostenguenstige Metro- und Zugangsnetze

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011864D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 4 (2003-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Apr-25
Document File: 3 page(s) / 83K

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Siemens

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Abstract

Zur Uebertragung grosser Datenstroeme ueber weite Entfernungen hat sich die Wellenlaengenmultiplex-Technik (Wavelength Division Multiplexing WDM) als ein sehr leistungsfaehiges Konzept erwiesen. In der Weitverkehrstechnik muessen Daten typischerweise ueber mehrere hundert Kilometer uebertragen werden. Die damit verbundenen hohen Daempfungen zwischen Sender und Empfaenger machen den Einsatz mehrerer Verstaerker entlang der Strecke erforderlich, um ein zu tiefes Absinken der Signalpegel zu vermeiden. Es werden Konzepte gesucht, wie sich die WDM-Technik auch in Gebieten grosser Sender- bzw. Empfaengerdichte, wie z.B. im Metrobereich (staedtisches Ballungsgebiet), einsetzen laesst. Allerdings herrschen in diesem Bereich deutlich andere Randbedingungen. So liegen dort die Entfernungen zwischen Sender und Empfaenger oft bei nur einigen zehn Kilometern und die Entfernungen zwischen benachbarten Netzknoten koennen sogar nur wenige Kilometer betragen. Ein Verstaerkerkonzept wie in der Weitverkehrstechnik, das in jedem Knoten eine Verstaerkung aller Kanaele vorsieht, erweist sich im Metrobereich als zu teuer. Des weiteren fuehrt die gemeinsame Verstaerkung vieler Kanaele in einem einzigen Verstaerker ueblicherweise zu Wechselwirkungen zwischen den Kanaelen, insbesondere wenn Kanaele zu- oder abgeschaltet werden. Aufgrund der zu erwartenden groesseren Dynamik der Verkehrsbeziehungen im Metrobereich sollte das Zu- und Abschalten von Kanaelen jedoch ohne Beeinflussung der verbleibenden Kanaele erfolgen koennen. Hierzu wird ein Verstaerkerkonzept vorgeschlagen, das mit Einkanalverstaerkern arbeitet und nur dann einen Verstaerker einsetzt, wenn die Daempfung der gewuenschten Verbindung bzw. das Absinken des Kanalpegels dies erfordert. Dadurch werden die genannten Wechselwirkungen vermieden.

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S

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Verstaerkerkonzept fuer kostenguenstige Metro- und Zugangsnetze

Idea: Dr. Peter Krummrich, DE-Muenchen

Zur Uebertragung grosser Datenstroeme ueber weite Entfernungen hat sich die Wellenlaengenmultiplex-Technik (Wavelength Division Multiplexing WDM) als ein sehr leistungsfaehiges Konzept erwiesen. In der Weitverkehrstechnik muessen Daten typischerweise ueber mehrere hundert Kilometer uebertragen werden. Die damit verbundenen hohen Daempfungen zwischen Sender und Empfaenger machen den Einsatz mehrerer Verstaerker entlang der Strecke erforderlich, um ein zu tiefes Absinken der Signalpegel zu vermeiden.

Es werden Konzepte gesucht, wie sich die WDM-Technik auch in Gebieten grosser Sender- bzw. Empfaengerdichte, wie z.B. im Metrobereich (staedtisches Ballungsgebiet), einsetzen laesst. Allerdings herrschen in diesem Bereich deutlich andere Randbedingungen. So liegen dort die Entfernungen zwischen Sender und Empfaenger oft bei nur einigen zehn Kilometern und die Entfernungen zwischen benachbarten Netzknoten koennen sogar nur wenige Kilometer betragen. Ein Verstaerkerkonzept wie in der Weitverkehrstechnik, das in jedem Knoten eine Verstaerkung aller Kanaele vorsieht, erweist sich im Metrobereich als zu teuer. Des weiteren fuehrt die gemeinsame Verstaerkung vieler Kanaele in einem einzigen Verstaerker ueblicherweise zu Wechselwirkungen zwischen den Kanaelen, insbesondere wenn Kanaele zu- oder abgeschaltet werden. Aufgrund der zu erwartenden groesseren Dynamik der Verkehrsbeziehungen im Metrobereich sollte das Zu- und Abschalten von Kanaelen jedoch ohne Beeinflussung der verbleibenden Kanaele erfolgen koennen.

Hierzu wird ein Verstaerkerkonzept vorgeschlagen, das mit Einkanalverstaerkern arbeitet und nur dann einen Verstaerker einsetzt, wenn die Daempfung der gewuenschten Verbindung bzw. das Absinken des Kanalpegels dies erfordert. Dadurch werden die genannten Wechselwirkungen vermieden.

Die Anzahl benoetigter Verstaerker wird durch das nachfolgend beschriebene Vorgehen in Grenzen gehalten. Es wird dabei von der Annahme ausgegangen, dass z.B. in Metronetzen viele Verbindungen ueber nur wenige Knoten laufen. Bei einer Ringstruktur werden nur wenige Kanaele den gesamten Ringumfang durchlaufen und bei einem vermaschten Netz werden nur wenige Kanaele einen Rand mit einem in etwa gegenueberliegenden verbinden. Die kuerzeren Verbindungen erlauben eine Reduktion der Anzahl benoetigter Verstaerker. Beispielsweise koennte eine Verbindung von einem Knoten zum Nachbarknoten rein passiv ohne den Einsatz eines Verstaerkers erfolgen. Liegen nur wenige Knoten zwischen Sender und Empfaenger, kann ein einziger Verstaerker nach dem Sender oder vor dem Empfaenger zur Ueberbrueckung der Streckendaempfung ausreichen. Weiter steigern laesst sich die Anzahl kaskadierbarer Knoten durch den Einsatz von Verstaerkern entlang der Strecke. Dabei kommt nicht in jedem Knoten ein Verstaerker zum Einsatz sondern nur dann, wen...