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Verfahren zur Portierung der Call Processing Software eines Schmalband ISDN Switches mit proprietaerer, integrierter Architektur in einen VoIP Softswitch auf kommerzieller Plattform

IP.com Disclosure Number: IPCOM000011956D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 4 (2003-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Apr-25
Document File: 1 page(s) / 53K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die bestehende proprietaere, integrierte Architektur eines Schmalband ISDN (Integrated Service Digital Network) Switches umfasst einerseits in Hochsprache geschriebene Softwareanteile und andererseits in Assembler geschriebene Softwareanteile. Die in Hochsprache geschriebenen Anteile werden, unter Steuerung eines proprietaeren Echtzeitbetriebssystems, auf einem Mikroprozessor ausgefuehrt, der in proprietaere Hardware eingebaut ist. Die in Assembler geschriebenen Anteile laufen in eigenen Mikroprozessoren ab, die ebenso in proprietaere Hardware eingebettet sind. Zwischen diesen Prozessoren und dem Prozessor, der die Hochsprachenanteile ausfuehrt, liegen Message-Schnittstellen. Zudem existieren in der proprietaeren Architektur weitere Komponenten zur Durchschaltung von Nutzkanaelen (Sprache), wie Koppelnetz und Anschlussbaugruppen fuer Teilnehmer bzw. Verbindungsleitungen. Um nun einem VoIP-Anschluss (Voice over Internet Protocol) dieselben Merkmale wie bei DSS1 (Digital Subscriber Signaling 1) bzw. ISUP (ISDN User Part) anbieten zu koennen, werden die relevanten Softwareteile zur Verbindungssteuerung auf eine kommerziell verfuegbare Zielplattform portiert. Die proprietaeren Hardwarekomponenten werden in einer Softswitch-Architektur nicht benoetigt. Sie werden durch TCP/IP-Schnittstellen (Transmission Control Protocol over Internet Protocol) ersetzt. Deshalb muss keine Software zur Steuerung und Verwaltung dieser Hardwarekomponenten portiert werden. Schnittstellen zwischen zu portierender und nicht zu portierender Software werden durch Dummies abgedeckt. Die zu portierenden Teile der in Hochsprache geschriebenen Software werden mit einem Compiler fuer die kommerzielle Zielplattform compiliert und werden dann direkt auf dem Betriebssystem dieser Zielplattform ausgefuehrt. Deshalb werden die Schnittstellen dieser Software zu dem proprietaeren Echtzeitbetriebssystem durch einen entsprechenden Adaption-Layer auf die aequivalenten Funktionen des Zielbetriebssystems gemappt. Die Portierung der in Assembler geschriebenen Anteile der Call Processing Software wird durch Konvertierung der Assembler Sourcen in eine Hochsprache und der anschliessenden Compilierung dieser Hochsprachensoftware fuer die Zielplattform erreicht. Dann wird das resultierende Programm auf dem Zielbetriebssystem ausgefuehrt. Die proprietaere Message-Schnittstelle zwischen den Funktionsbloecken wird nach der Portierung durch eine TCP/IP-Schnittstelle realisiert.

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S

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Verfahren zur Portierung der Call Processing Software eines Schmalband ISDN Switches mit proprietaerer, integrierter Architektur in einen VoIP Softswitch auf kommerzieller Plattform

Idea: Erich Hagl, AT-Wien; Guenther Stehlik, AT-Wien; Robert Kindermann, AT-Wien

Die bestehende proprietaere, integrierte Architektur eines Schmalband ISDN (Integrated Service Digital Network) Switches umfasst einerseits in Hochsprache geschriebene Softwareanteile und andererseits in Assembler geschriebene Softwareanteile. Die in Hochsprache geschriebenen Anteile werden, unter Steuerung eines proprietaeren Echtzeitbetriebssystems, auf einem Mikroprozessor ausgefuehrt, der in proprietaere Hardware eingebaut ist. Die in Assembler geschriebenen Anteile laufen in eigenen Mikroprozessoren ab, die ebenso in proprietaere Hardware eingebettet sind. Zwischen diesen Prozessoren und dem Prozessor, der die Hochsprachenanteile ausfuehrt, liegen Message-Schnittstellen.

Zudem existieren in der proprietaeren Architektur weitere Komponenten zur Durchschaltung von Nutzkanaelen (Sprache), wie Koppelnetz und Anschlussbaugruppen fuer Teilnehmer bzw. Verbindungsleitungen.

Um nun einem VoIP-Anschluss (Voice over Internet Protocol) dieselben Merkmale wie bei DSS1 (Digital Subscriber Signaling 1) bzw. ISUP (ISDN User Part) anbieten zu koennen, werden die relevanten Softwareteile zur Verbindungssteuerung auf eine kommerziell verfuegbare Zielplattform portiert. D...