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Optimiertes Alarmueberwachungs-Modell in komplexen Telekommunikationsnetzen mit Multi-Manager-Konfiguration

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012074D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 5 (2003-05-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
Document File: 4 page(s) / 117K

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Siemens

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Abstract

Die TMN-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes, wobei jede Schicht eine doppelte Funktion sicherstellt: Manager-Funktion (im ”managing system”) fuer die darunterliegende Schicht (wenn diese vorhanden) Agent-Funktion (im ”managed system”) fuer die naechsthoehere Schicht (wenn diese vorhanden). Agenten muessen relevante Ereignisse (sogenannte events, z.B. Alarme) im Netz moeglichst schnell erkennen und Ereignismeldungen (event reports) generieren und an Manager uebertragen, um ein effizientes Netzmanagement zu ermoeglichen. Die ITU-T (Standards der Serie X.73x definieren fuer das Management von Telekommunikationsnetzen verschiedene „Systems Management Functions“, die von Applikationsprozessen in einer zentralisierten oder dezentralisierten Management-Umgebung benutzt werden koennen. Die Behandlung von Alarmen (Alarm surveillance) als eine der wichtigsten Funktionen zur Netzueberwachung und -kontrolle erfolgt mit Hilfe von Management-Systemen, die sich insbesondere auf der Network Element Management-Ebene (z.B. OMC, Element Manager) oder Network Management-Ebene (z.B. NMC, Network Manager) befinden. In komplexen Telekommunikationsnetzen (wie z.B. Mobilfunknetzen der 3. Generation) gibt es eine grosse Anzahl von Netz-Ressourcen, die als Objektinstanzen modelliert werden und eine Vielfalt von alarm-bezogenen Ereignismeldungen generieren koennen. Zwischen verschiedenen Netz-Ressourcen gibt es unterschiedliche Arten von Beziehungen, so dass ein Alarm in einer Netz-Ressource eine Reihe von weiteren Ereignissen (z.B. Alarmen, Zustands- und Konfigurationsaenderungen) in der gleichen und/oder in anderen Netz-Ressourcen zur Folge haben kann.

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S

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Optimiertes Alarmueberwachungs-Modell in komplexen Telekommunikationsnetzen mit Multi-Manager-Konfiguration

Idea: Lucian Hirsch, DE-Muenchen

Die TMN-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes, wobei jede Schicht eine doppelte Funktion sicherstellt:

Manager-Funktion (im "managing system") fuer die darunterliegende Schicht (wenn diese vorhanden)

Agent-Funktion (im "managed system") fuer die naechsthoehere Schicht (wenn diese vorhanden).

Agenten muessen relevante Ereignisse (sogenannte events, z.B. Alarme) im Netz moeglichst schnell erkennen und Ereignismeldungen (event reports) generieren und an Manager uebertragen, um ein effizientes Netzmanagement zu ermoeglichen.

Die ITU-T (Standards der Serie X.73x definieren fuer das Management von Telekommunikationsnetzen verschiedene "Systems Management Functions", die von Applikationsprozessen in einer zentralisierten oder dezentralisierten Management-Umgebung benutzt werden koennen. Die Behandlung von Alarmen (Alarm surveillance) als eine der wichtigsten Funktionen zur Netzueberwachung und -kontrolle erfolgt mit Hilfe von Management-Systemen, die sich insbesondere auf der Network Element Management-Ebene (z.B. OMC, Element Manager) oder Network Management-Ebene (z.B. NMC, Network Manager) befinden.

In komplexen Telekommunikationsnetzen (wie z.B. Mobilfunknetzen der 3. Generation) gibt es eine grosse Anzahl von Netz-Ressourcen, die als Objektinstanzen modelliert werden und eine Vielfalt von alarm-bezogenen Ereignismeldungen generieren koennen. Zwischen verschiedenen Netz-Ressourcen gibt es unterschiedliche Arten von Beziehungen, so dass ein Alarm in einer Netz-Ressource eine Reihe von weiteren Ereignissen (z.B. Alarmen, Zustands- und Konfigurationsaenderungen) in der gleichen und/oder in anderen Netz-Ressourcen zur Folge haben kann.

Die Abhaengigkeiten zwischen Ereignissen muessen auch fuer das Netz-Management sichtbar sein, d.h. eine sogenannte Hauptereignismeldung (primary event report, die von anderen Ereignismeldungen voellig unabhaengig ist) fuer die Instanz A kann die Ursache fuer eine Sequenz von weiteren einzelnen Ereignismeldungen (sogenannten correlated event reports, die mit der Hauptereignismeldung korreliert sind) fuer die Instanz A und/oder andere Instanzen B, C, D... sein. Nur so ist ein Operator in der Lage komplexe Sequenzen von Ereignismeldungen auszuwerten und konkrete Schritte (z. B. Fehlerbehebung oder Konfigurationsaenderungen) einzuleiten.

Im normalen Betrieb einer Manager-Agent-Schnittstelle empfaengt der Manager grundsaetzlich Ereignismeldungen, die sich sowohl auf unabhaengige Hauptereignisse als auch auf damit zusammenhaengende, korrelierte Ereignisse beziehen. Darueber hinaus muss der Agent im Falle von Multi-Manager-Konfigurationen jede Ereignismeldung an alle angeschlossenen Manager weiterleiten. Angesichts der stetig steigenden Komplexitaet von Telekommunikationsnet...