Browse Prior Art Database

Applikatives Firmware-Update

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012095D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 5 (2003-05-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Um auf dem neuesten Stand zu bleiben oder um Fehler zu berichtigen, ist es oftmals notwendig, die Firmware elektronischer Geraete zu aendern bzw. zu erneuern. Ein solches Update der Firmware ist bislang nur ueber eine direkte Verbindung des Geraetes mit einem Programmiergeraet (PG) moeglich. Diese Erfindung beschreibt ein Verfahren, das es erlaubt, ein Update ohne Programmiergeraet und ohne Entwicklungsumgebung (z.B. Step7) direkt an der Anlage durchzufuehren. Zunaechst wird von dem Entwickler aus der Binaerdatei mittels eines eigenen Tools eine AWL-Quelle (Anwendungsliste) erzeugt. Dann wird ein neues Step7-Projekt angelegt, in welches die Update Applikation (mit Operationsbausteinen, Funktionsbausteinen, Instanz-Datenbausteinen) eingefuegt wird. Hiernach wird die AWL-Quelle (mit den Update-Dateien) als externe Quelle eingefuegt, und die Applikation auf Step7-Basis kann nun auf einem geeigneten Speichermedium (Memory-Card) abgelegt und an den Endanwender geschickt werden. Das eigentliche Firmware-Update kann dann direkt an der Baugruppe aus der Memory-Card ohne weitere Tools und ohne Systemkenntnisse ausgefuehrt werden. Das ueblicherweise durch das PG abgewickelte Firmware-Update-Protokoll wird also durch einen Update-Funktionsbaustein, welcher in SCL (Structured Control Language) erstellt wurde, erledigt.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 98% of the total text.

Page 1 of 1

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J01108.doc page: 1

Applikatives Firmware-Update

Idea: Siegfried Watzlawick, DE-Karlsruhe; Karl-Heinz Hammer, DE-Karlsruhe; Eckehard Reichmann, DE-Karlsruhe

Um auf dem neuesten Stand zu bleiben oder um Fehler zu berichtigen, ist es oftmals notwendig, die Firmware elektronischer Geraete zu aendern bzw. zu erneuern. Ein solches Update der Firmware ist bislang nur ueber eine direkte Verbindung des Geraetes mit einem Programmiergeraet (PG) moeglich. Diese Erfindung beschreibt ein Verfahren, das es erlaubt, ein Update ohne Programmiergeraet und ohne Entwicklungsumgebung (z.B. Step7) direkt an der Anlage durchzufuehren.

Zunaechst wird von dem Entwickler aus der Binaerdatei mittels eines eigenen Tools eine AWL-Quelle (Anwendungsliste) erzeugt. Dann wird ein neues Step7-Projekt angelegt, in welches die Update Applikation (mit Operationsbausteinen, Funktionsbausteinen, Instanz-Datenbausteinen) eingefuegt wird. Hiernach wird die AWL-Quelle (mit den Update-Dateien) als externe Quelle eingefuegt, und die Applikation auf Step7-Basis kann nun auf einem geeigneten Speichermedium (Memory-Card) abgelegt und an den Endanwender geschickt werden. Das eigentliche Firmware-Update kann dann direkt an der Baugruppe aus der Memory-Card ohne weitere Tools und ohne Systemkenntnisse ausgefuehrt werden.

Das ueblicherweise durch das PG abgewickelte Firmware-Update-Protokoll wird also durch einen Update-Funktionsbaustein, welcher in SCL (Structured Control Language...