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Verfahren zur Einrichtung von blockierungsfreien und bandbreiteneffizienten permanenten ATM-Verbindungen innerhalb eines ATM-Ringes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012316D
Original Publication Date: 2003-May-25
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
Document File: 6 page(s) / 106K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zunehmend werden zur Bereitstellung von Schmalbanddiensten (wie z.B. Plain Old Telephone Service POTS und Integrated Services Digital Network ISDN) Verfahren und Geraete eingesetzt, die auf dem Loop Emulation Service (LES) unter Verwendung von AAL2 (ATM Adaption Layer2 AAL2; Asynchronous Transfer Mode ATM) basieren. Die Verfahren befinden sich in der Standardisierung (z.B. ATM-Forum STR-VMOA-LES-01). Das Referenz-Model (siehe Abbildung 1) dieses Verfahrens definiert eine Central Office Interworking Function (CO-IWF) als Schnittstelle zu einem Service-Knoten (Service Node SN, Class 5 Switch) und mehrere Customer Premise Interworking Functions (CP-IWF) als Schnittstelle zum Teilnehmeranschluss (POTS, ISDN). CO-IWF und CP-IWFs sind ueber ATM-VCCs (Virtual Channel Connection VCC) miteinander verbunden. Die VCCs werden unter Nutzung von AAL2 erzeugt, d.h. jedem Teilnehmer sind ein oder mehrere AAL2-Channels innerhalb der ATM-VCC zugeordnet, und weiter werden spezielle AAL2-Channels fuer Signalisierung und Maintenance verwendet. Praktisch werden die Funktionen CO-IWF innerhalb eines Voice Gateways (VGW) bzw. Intergrated Access Terminals (IAT), das als selbststaendiges Netzwerkelement im ATM-Netz oder als (Teil-)Funktion innerhalb eines beliebigen Access Nodes eines Access Networks implementiert sein kann und die CP-IWF innerhalb eines Integrated Access Device (IAD) als Geraete realisiert. Wie bereits erlaeutert, werden VGW und IAD ueber ATM-VCCs miteinander verbunden. Mehrere IADs werden in der Regel an eine Optical Network Unit (ONU) bzw. an einen Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) angeschlossen. Dort werden die ATM-VCCs der IADs in einer ATM-VPC (Virtual Path Connection VPC) gebuendelt und an den VGW ueber ein beliebiges ATM-Netz uebertragen. Die ATM-VCCs muessen mit der Service-Kategorie CBR (Constant Bitrate) und mit einer PCR (Peak Cell Rate) eingerichtet werden, die dem Bandbreitenbedarf der am IAD angeschlossenen Teilnehmer entspricht (Anzahl und Bitrate der AAL2-Channels). Dementsprechend muessen auch die buendelnden ATM-VPCs zwischen ONU und VGW mit der Service-Kategorie CBR und einer PCR eingerichtet werden, die groesser oder gleich der Summe der PCR der einzelnen ATM-VCCs ist. Daraus resultiert ein Bandbreitenbedarf fuer die AAL2-VPCs am Interface (ONU BWonuext).

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S

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Verfahren zur Einrichtung von blockierungsfreien und bandbreiteneffizienten permanenten ATM-Verbindungen innerhalb eines ATM-Ringes

Idea: Wolfgang Krille, DE-Greifswald

Zunehmend werden zur Bereitstellung von Schmalbanddiensten (wie z.B. Plain Old Telephone Service POTS und Integrated Services Digital Network ISDN) Verfahren und Geraete eingesetzt, die auf dem Loop Emulation Service (LES) unter Verwendung von AAL2 (ATM Adaption Layer2 AAL2; Asynchronous Transfer Mode ATM) basieren. Die Verfahren befinden sich in der Standardisierung (z.B. ATM-Forum STR-VMOA-LES-01). Das Referenz-Model (siehe Abbildung 1) dieses Verfahrens definiert eine Central Office Interworking Function (CO-IWF) als Schnittstelle zu einem Service-Knoten (Service Node SN, Class 5 Switch) und mehrere Customer Premise Interworking Functions (CP-IWF) als Schnittstelle zum Teilnehmeranschluss (POTS, ISDN). CO-IWF und CP-IWFs sind ueber ATM- VCCs (Virtual Channel Connection VCC) miteinander verbunden. Die VCCs werden unter Nutzung von AAL2 erzeugt, d.h. jedem Teilnehmer sind ein oder mehrere AAL2-Channels innerhalb der ATM- VCC zugeordnet, und weiter werden spezielle AAL2-Channels fuer Signalisierung und Maintenance verwendet. Praktisch werden die Funktionen CO-IWF innerhalb eines Voice Gateways (VGW) bzw. Intergrated Access Terminals (IAT), das als selbststaendiges Netzwerkelement im ATM-Netz oder als (Teil-)Funktion innerhalb eines beliebigen Access Nodes eines Access Networks implementiert sein kann und die CP-IWF innerhalb eines Integrated Access Device (IAD) als Geraete realisiert.

Wie bereits erlaeutert, werden VGW und IAD ueber ATM-VCCs miteinander verbunden. Mehrere IADs werden in der Regel an eine Optical Network Unit (ONU) bzw. an einen Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) angeschlossen. Dort werden die ATM-VCCs der IADs in einer ATM-VPC (Virtual Path Connection VPC) gebuendelt und an den VGW ueber ein beliebiges ATM-Netz uebertragen. Die ATM-VCCs muessen mit der Service-Kategorie CBR (Constant Bitrate) und mit einer PCR (Peak Cell Rate) eingerichtet werden, die dem Bandbreitenbedarf der am IAD angeschlossenen Teilnehmer entspricht (Anzahl und Bitrate der AAL2-Channels). Dementsprechend muessen auch die buendelnden ATM-VPCs zwischen ONU und VGW mit der Service-Kategorie CBR und einer PCR eingerichtet werden, die groesser oder gleich der Summe der PCR der einzelnen ATM-VCCs ist. Daraus resultiert ein Bandbreitenbedarf fuer die AAL2-VPCs am Interface (ONU BWonuext).

Stand der Technik ist, dass als SNs Class 5 Switches mit konzentrierender Schnittstelle wie z.B. V5.2 oder GR303 eingesetzt werden. Diese SNs realisieren eine Verkehrskonzentration dadurch, dass die fuer dieses Interface konfigurierten Teilnehmer einen Summen-Bandbreitenbedarf (BWv5ext) haben, der groesser ist als die physikalisch vorhandene Bandbreite (BWv5eff) zwischen VGW und SN. Der Konzentrationsfaktor (CF) am V5.2 (bzw. GR303) In...