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Praeadaptives Frequenzsprungverfahren bei dualen Funksystemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012320D
Original Publication Date: 2003-May-25
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
Document File: 1 page(s) / 49K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei drahtlosen Kommunikationssystemen als Teil eines Systems, bei denen mindestens zwei unterschiedliche Uebertragungskonzepte in unmittelbarer raeumlicher Naehe operieren, besteht das Problem, dass diese Uebertragungssysteme sich durch die gemeinsame Nutzung der Frequenzbereiche der Nutzsignale oder Ueberlappungsbereiche wechselseitig beeinflussen. Bislang wird neben dem Hinnehmen von Qualitaets- und Zeitverlusten das Problem aufwendig auf der Empfaengerseite geloest. Da die betroffenen Frequenzen durch Kenntnis der Eigenschaften des primaeren Systems und dessen momentanen und folgenden Betriebszustand ermittelt werden koennen, wird diese Information dem sekundaeren System mitgeteilt, so dass dieses beispielsweise auf die Verwendung dieser Frequenz praeadaptiv verzichtet. Ein Beispiel fuer eine Ausfuehrung des neuen Verfahrens ist die Stoerung der Bluetooth-Verbindung in einem GSM850-Mobiltelefon (Global System for Mobile Communications). Die dritte Oberwelle des GSM-Signals verhindert den Empfang bestimmter Bluetooth-Frequenzen waehrend des aktiven GSM-Zeitschlitzes und fuehrt zu Interferenzen und dem Ausfall der betreffenden quasi zufaellig benutzten Bluetooth-Uebertragungsfrequenzen. Im Headset macht sich das durch knackende Geraeusche bemerkbar. Datenverbindungen werden automatisch durch weniger effiziente mit geringerer Paketlaenge ersetzt. Die Datenbandbreite sinkt. Wenn das Bluetooth-Sytem die durch die verwendete GSM-Sendefrequenz gestoerten Bluetooth-Frequenzen nicht verwendet, sondern im Frequenzsprungmuster weiter geht, dann werden diese Unterbrechungen und die resultierenden Wiederholungsanforderungen im Datenverkehr und entsprechende Einbussen bei der Uebertragungsqualitaet vermieden.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J01608.doc page: 1

Praeadaptives Frequenzsprungverfahren bei dualen Funksystemen

Idea: Robert Tschofen, AT-Wien; Dr. Alfred Pohl, AT-Wien; Thomas Jatschka, AT-Wien

Bei drahtlosen Kommunikationssystemen als Teil eines Systems, bei denen mindestens zwei unterschiedliche Uebertragungskonzepte in unmittelbarer raeumlicher Naehe operieren, besteht das Problem, dass diese Uebertragungssysteme sich durch die gemeinsame Nutzung der Frequenzbereiche der Nutzsignale oder Ueberlappungsbereiche wechselseitig beeinflussen.

Bislang wird neben dem Hinnehmen von Qualitaets- und Zeitverlusten das Problem aufwendig auf der Empfaengerseite geloest.

Da die betroffenen Frequenzen durch Kenntnis der Eigenschaften des primaeren Systems und dessen momentanen und folgenden Betriebszustand ermittelt werden koennen, wird diese Information dem sekundaeren System mitgeteilt, so dass dieses beispielsweise auf die Verwendung dieser Frequenz praeadaptiv verzichtet.

Ein Beispiel fuer eine Ausfuehrung des neuen Verfahrens ist die Stoerung der Bluetooth-Verbindung in einem GSM850-Mobiltelefon (Global System for Mobile Communications). Die dritte Oberwelle des GSM-Signals verhindert den Empfang bestimmter Bluetooth-Frequenzen waehrend des aktiven GSM- Zeitschlitzes und fuehrt zu Interferenzen und dem Ausfall der betreffenden quasi zufaellig benutzten Bluetooth-Uebertragungsfrequenzen. Im Headset macht sich das durch knackende Geraeusche bemerkbar. Datenverbindungen wer...