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Praekognitives Frequenzsprungverfahren bei dualen Funksystemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012329D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 5 (2003-05-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei drahtlosen Kommunikationssystemen als Teil eines Systems, bei denen mindestens zwei unterschiedliche Uebertragungskonzepte in unmittelbarer raeumlicher Naehe operieren, besteht das Problem, dass diese Uebertragungssysteme sich durch die gemeinsame Nutzung der Frequenzbereiche der Nutzsignale oder Ueberlappungsbereiche wechselseitig beeinflussen. Bislang wird neben dem Hinnehmen von Qualitaets- und Zeitverlusten das Problem aufwendig auf der Empfaengerseite geloest. Da die betroffenen Frequenzen durch Kenntnis der Eigenschaften des primaeren Systems und dessen momentanen und folgenden Betriebszustand ermittelt werden koennen, wird diese Information dem sekundaeren System mitgeteilt, so dass dieses beispielsweise auf die Verwendung dieser Frequenz praekognitiv verzichtet. Das heisst, dass abhaengig von dem momentanen Betriebszustand, also dem zugewiesenen Kanal, dem abzufuehrenden Funkverkehr und der Zeit innerhalb der Periode des Zellularsystems die von dem Sekundaersystem verwendeten Frequenzen dynamisch gesteuert werden. Neben dem klassischen Anwendungsbeispiel eines zellulaeren Primaersystems mit Zeitschlitz- und Frequenzsprungverfahren (GSM - Global System for Mobile Communications) und beispielsweise Bluetooth als Nahbereichsfunk kann das Verfahren insbesondere dort eingesetzt werden, wo die bisher problembehaftete Koexistenz zwischen Bluetooth und WLAN (Wireless Local Area Network) besteht. In allen Faellen werden gegenseitige Beeintraechtigungen auf ein Mindestmass reduziert und damit Kombinationssysteme mit optimiertem Uebertragungsverhalten realisierbar.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J01609.doc page: 1

Praekognitives Frequenzsprungverfahren bei dualen Funksystemen

Idea: Robert Tschofen, AT-Wien; Dr. Alfred Pohl, AT-Wien; Thomas Jatschka, AT-Wien

Bei drahtlosen Kommunikationssystemen als Teil eines Systems, bei denen mindestens zwei unterschiedliche Uebertragungskonzepte in unmittelbarer raeumlicher Naehe operieren, besteht das Problem, dass diese Uebertragungssysteme sich durch die gemeinsame Nutzung der Frequenzbereiche der Nutzsignale oder Ueberlappungsbereiche wechselseitig beeinflussen.

Bislang wird neben dem Hinnehmen von Qualitaets- und Zeitverlusten das Problem aufwendig auf der Empfaengerseite geloest.

Da die betroffenen Frequenzen durch Kenntnis der Eigenschaften des primaeren Systems und dessen momentanen und folgenden Betriebszustand ermittelt werden koennen, wird diese Information dem sekundaeren System mitgeteilt, so dass dieses beispielsweise auf die Verwendung dieser Frequenz praekognitiv verzichtet.

Das heisst, dass abhaengig von dem momentanen Betriebszustand, also dem zugewiesenen Kanal, dem abzufuehrenden Funkverkehr und der Zeit innerhalb der Periode des Zellularsystems die von dem Sekundaersystem verwendeten Frequenzen dynamisch gesteuert werden.

Neben dem klassischen Anwendungsbeispiel eines zellulaeren Primaersystems mit Zeitschlitz- und Frequenzsprungverfahren (GSM - Global System for Mobile Communications) und beispielsweise Bluetooth als Nahbereichsfunk kann das Verfahren insbesondere do...