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Plattformunabhaengiger automatischer Persistenzmechanismus

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012331D
Original Publication Date: 2003-May-25
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25
Document File: 1 page(s) / 52K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein neu entwickelter Persistent Data Service (PDS) ermoeglicht persistente Objekte bei elektronischen Rechnern wie beispielsweise Speicherbereiche in einer nicht Datenbank basierenden Form zu speichern, so dass deren Daten die Ausfuehrungsdauer des zugehoerigen Programms ueberdauern koennen und die persistenten Objekte zu einem spaeteren Zeitpunkt in ihrem Zustand wieder hergestellt werden koennen wie beispielsweise bei einem Programmabsturz. Der Persistenzmechanismus dient dabei als Ersatz fuer einen batteriegepufferten RAM (Random Access Memory). Der PDS kann in eine vorhandene Applikation eingebunden werden. Dabei werden die Daten im Filesystem des Rechners (Festplatte) gespeichert. Das neue Verfahren bietet eine API-Funktion (Application Programming Interface) an, mit der der Benutzer sein Objekt identifiziert und registriert, womit eine einfache Anwendung realisiert wird. Weitere Implementationen muessen nicht vorgenommen werden. Die Implementierung erfolgt unabhaengig von einem Klassen- oder Datenmodell oder einer Plattform. Der PDS benoetigt lediglich als Information Startadresse und Laenge der Daten. Informationen ueber Inhalt und Struktur der Daten werden nicht benoetigt. Der automatische Speichervorgang findet im Hintergrund statt, so dass der Benutzer keine weiteren Massnahmen zur Sicherung von Objekten durchfuehren muss. Zudem ist eine Speicherung von einer Vielzahl, auch in ihrer Groesse unterschiedlichen Objekten moeglich. Diese werden ueber einen eindeutigen Namen identifiziert. Unter Gewaehrleistung des Speicherschutzes ist die Speicherung von globalen und lokalen Objekten im Multithreading-Umfeld (paralleles Abarbeiten mehrerer Programmablaeufe in einem einzigen Programm) moeglich. Durch Angabe des Objekttyps, ob global oder lokal, und des zu benutzenden Mutex-Handle (Betriebssytemressource, die die konkurrierenden Zugriffe der Threads synchronisiert) werden die Speicherzugriffe gesichert.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J01669.doc page: 1

Plattformunabhaengiger automatischer Persistenzmechanismus

Idea: Gisbert Kage, DE-Paderborn; Ralf Brese, DE-Paderborn; Dieter Laufkoetter, DE-Paderborn

Ein neu entwickelter Persistent Data Service (PDS) ermoeglicht persistente Objekte bei elektronischen Rechnern wie beispielsweise Speicherbereiche in einer nicht Datenbank basierenden Form zu speichern, so dass deren Daten die Ausfuehrungsdauer des zugehoerigen Programms ueberdauern koennen und die persistenten Objekte zu einem spaeteren Zeitpunkt in ihrem Zustand wieder hergestellt werden koennen wie beispielsweise bei einem Programmabsturz. Der Persistenzmechanismus dient dabei als Ersatz fuer einen batteriegepufferten RAM (Random Access Memory).

Der PDS kann in eine vorhandene Applikation eingebunden werden. Dabei werden die Daten im Filesystem des Rechners (Festplatte) gespeichert.

Das neue Verfahren bietet eine API-Funktion (Application Programming Interface) an, mit der der Benutzer sein Objekt identifiziert und registriert, womit eine einfache Anwendung realisiert wird. Weitere Implementationen muessen nicht vorgenommen werden. Die Implementierung erfolgt unabhaengig von einem Klassen- oder Datenmodell oder einer Plattform. Der PDS benoetigt lediglich als Information Startadresse und Laenge der Daten. Informationen ueber Inhalt und Struktur der Daten werden nicht benoetigt. Der automatische Speichervorgang findet im Hintergrund statt, so dass der Benutzer keine weiteren Massnahmen zur Sicherung von Objekten durchfuehren muss.

Zudem ist eine Speicherung von einer Vielzahl, auch in ihrer Groesse unterschiedlichen Objekten moeglich. Diese werden ueber einen eindeutigen Namen identifiziert. Unter Gewaehrleistung des Speicherschutzes ist die Speicherung von globalen und lokalen Objekten im Multithreading-Umfeld (paralleles Abarbeiten mehrerer Programmablaeufe in einem einzigen Programm) moeglich. Durch Angabe des Objekttyps, ob global oder lokal, und des zu benutzenden Mutex-Handle (Betriebssytemressource, die die konkurrierenden Zugriffe der Threads synchronisiert) werden die Speicherzugriffe gesichert.

Durch eine Pruefsumme ueber den Imagebereich und durch eine Sicherungsdatei wird sichergestellt, dass auch durch fehlerhafte PDS-Dateien die Objekte beim Start des jeweilig...