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Medizinische Kodierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012492D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

DRG-Systeme (Diagnosis Related Groups) klassifizieren medizinische Diagnosen und Prozeduren und weisen ihnen einen Code zu. Die Verguetung stationaerer Leistungen in Kliniken richtet sich nach diesem Code, so dass aerztliche Befundberichte durchgeschaut und pathologische Befunde mit entsprechenden Kodierungen versehen werden muessen. Diese Arbeit wird bisher entweder von den Aerzten oder speziell geschultem Personal durchgefuehrt. Die Nachteile sind dabei ein Zeitverlust der Aerzte und zusaetzliche Kosten zur Schulung des Personals. Ausserdem koennen Diagnosen uebersehen werden, was einen Verguetungsausfall zur Folge hat. Vorgeschlagen wird eine Software-Loesung, welche die Kodierung automatisiert. Die Software durchsucht die Befundberichte nach Schlagwoertern, assoziiert diese mit bestimmten Diagnosen und weist ihnen einen Code zu. (Beispielsweise kann das Wort Glucose 250 mg/dl, als Schlagwort von Diabetes mellitus gewertet werden, dem dann als ein moeglicher Code „Diabetes mellitus ICD (International Classification of Diseases) 50.2“ zugeordnet wird.) Wird eine Patientendatei in der Kodierungssoftware geoeffnet, so erscheint im entsprechenden Bearbeitungsfenster ein Ueberblick ueber die erkannten Codes. Ein(e) Bearbeiter(in) entscheidet dann, ob ein Code uebernommen wird und im Fall einer Uebernahme, ob es sich um eine Haupt- oder eine Nebendiagnose handelt. Die Kodierungssoftware vergleicht auch die gefundenen Codes mit den bereits existenten, so dass nur neue Befunde angezeigt werden.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J03538.doc page: 1

Medizinische Kodierung

Idea: Stefan Assmann, DE-Erlangen; Friedrich Fuchs, DE-Erlangen

DRG-Systeme (Diagnosis Related Groups) klassifizieren medizinische Diagnosen und Prozeduren und weisen ihnen einen Code zu. Die Verguetung stationaerer Leistungen in Kliniken richtet sich nach diesem Code, so dass aerztliche Befundberichte durchgeschaut und pathologische Befunde mit entsprechenden Kodierungen versehen werden muessen. Diese Arbeit wird bisher entweder von den Aerzten oder speziell geschultem Personal durchgefuehrt. Die Nachteile sind dabei ein Zeitverlust der Aerzte und zusaetzliche Kosten zur Schulung des Personals. Ausserdem koennen Diagnosen uebersehen werden, was einen Verguetungsausfall zur Folge hat.

Vorgeschlagen wird eine Software-Loesung, welche die Kodierung automatisiert. Die Software durchsucht die Befundberichte nach Schlagwoertern, assoziiert diese mit bestimmten Diagnosen und weist ihnen einen Code zu. (Beispielsweise kann das Wort Glucose 250 mg/dl, als Schlagwort von Diabetes mellitus gewertet werden, dem dann als ein moeglicher Code "Diabetes mellitus ICD (International Classification of Diseases) 50.2" zugeordnet wird.) Wird eine Patientendatei in der Kodierungssoftware geoeffnet, so erscheint im entsprechenden Bearbeitungsfenster ein Ueberblick ueber die erkannten Codes. Ein(e) Bearbeiter(in) entscheidet dann, ob ein Code uebernommen wird und im Fall einer Uebernahme, ob es sich um eine Haupt-...