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Intelligent Network Service zur Optimierung des paketorientierten Verbindungsweges fuer Roaming-Subscriber

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012599D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25
Document File: 2 page(s) / 71K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim GPRS-Roaming (GPRS: General Packet Radio Service; GPRS-Roaming: Erreichbarkeit ueber das GPRS-Netz) verwendet der Nutzer den Default-APN (APN: Access Point Name; Default-APN: standardmaessig voreingestellter APN) als Zugang zum IP-Netz (IP: Internet Protocol). Dies trifft sowohl auf Operator-Services als auch auf Internet-Services zu. In ueblichen Planungen wird fuer den Internet-Zugang ein eigener APN verwendet, um diesen separat freizugeben und zu bepreisen. Fuer einen Subscriber (Teilnehmer), der sich in seinem Home Network (Heimatnetz des registrierten Teilnehmers) befindet, bedeutet dies, dass er ueber den Default-APN, der sich ebenfalls in seinem Home Network befindet, den Zugang zu den gewuenschten Internet Services erhaelt. Fuer einen Roaming Subscriber, der sich in einem Visited Network (besuchsweise genutztes Netz) befindet, bedeutet dies, dass er aus dem Visited Network (z.B. bei Aufenthalt im Ausland) ueber den Umweg des Default-APN (in seinem Heimatnetz) den Zugang zu den gewuenschten Internet Services erhaelt. Der Umweg bedeutet eine hoehere, unnoetige Belastung der Kommunikationswege. Dieser Weg kann abgekuerzt werden, wenn anstelle des Default-APN ein angepasster APN verwendet wird. Diesen kann ein Intelligent Network Service (IN-Service) bereitstellen. Bei einem Zugriff mittels GPRS erfolgt die Verbindungsaufnahme via SGSN (Serving GPRS Support Node) und GGSN (Gateway GPRS Support Node) zum Application Server (Computersystem, das die moeglichen Anwendungen zur Verfuegung stellt). Dieser kann sich beim Operator selbst oder auch in einem anderen IP-Netz (einer anderen Firma) bzw. im Internet befinden. Das GGSN besitzt spezifische Netzuebergaenge in diese Netze, die durch einen Access Point Name ausgewaehlt werden. Das SGSN befindet sich immer im Visited Network, d.h. im Fall des Roaming gehoert das SGSN zum Visited Operator. Das SGSN baut einen Kanal zum GGSN auf, das durch den APN ausgewaehlt wird.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J06545.doc page: 1

Intelligent Network Service zur Optimierung des paketorientierten Verbindungsweges fuer Roaming-Subscriber

Idea: Robert Hagen, DE-Berlin; Martin Kissner, DE-Berlin

Beim GPRS-Roaming (GPRS: General Packet Radio Service; GPRS-Roaming: Erreichbarkeit ueber das GPRS-Netz) verwendet der Nutzer den Default-APN (APN: Access Point Name; Default-APN: standardmaessig voreingestellter APN) als Zugang zum IP-Netz (IP: Internet Protocol). Dies trifft sowohl auf Operator-Services als auch auf Internet-Services zu. In ueblichen Planungen wird fuer den Internet-Zugang ein eigener APN verwendet, um diesen separat freizugeben und zu bepreisen. Fuer einen Subscriber (Teilnehmer), der sich in seinem Home Network (Heimatnetz des registrierten Teilnehmers) befindet, bedeutet dies, dass er ueber den Default-APN, der sich ebenfalls in seinem Home Network befindet, den Zugang zu den gewuenschten Internet Services erhaelt. Fuer einen Roaming Subscriber, der sich in einem Visited Network (besuchsweise genutztes Netz) befindet, bedeutet dies, dass er aus dem Visited Network (z.B. bei Aufenthalt im Ausland) ueber den Umweg des Default-APN (in seinem Heimatnetz) den Zugang zu den gewuenschten Internet Services erhaelt. Der Umweg bedeutet eine hoehere, unnoetige Belastung der Kommunikationswege. Dieser Weg kann abgekuerzt werden, wenn anstelle des Default-APN ein angepasster APN verwendet wird. Diesen kann ein Intelligent Network Service (IN-Service) bereitstellen.

Bei einem Zugriff mittels GPRS erfolgt die Verbindungsaufnahme via SGSN (Serving GPRS Support Node) und GGSN (Gateway GPRS Support Node) zum Application Server (Computersystem, das die moeglichen Anwendungen zur Verfuegung stellt). Dieser kann sich beim Operator selbst oder auch in einem anderen IP-Netz (einer anderen Firma) bzw. im Internet befinden. Das GGSN besitzt spezifische Netzuebergaenge in diese Netze, die durch einen Access Point Name ausgewaehlt werden. Das SGSN befindet sich immer im Visited Network, d.h. im Fall des Roaming gehoert das SGSN zum Visited Operator. Das SGSN baut einen Kanal zum GGSN auf, das durch den APN ausgewaehlt wird.

Die in Bild 1 angegebene Konfiguration ist sinnvoll, wenn Services verwendet werden sollen, die einen Application Server im Operator-Netzwerk voraussetzen. Will der Nutzer jedoch einen Service im Internet nutzen, ist ein "Umweg" ueber das Home Network nicht sinnvoll. Will der Nutzer gar einen Service aus dem Visited Network benutzen (z.B. aus dem Portal des Visited Network), ist der Umweg noch ersichtlicher. Es entstehen prinzipiell die beiden in Bild 2 dargestellten Varianten. Die strichgepunktete Linie zeigt einen Zugriff ueber das Home Network. Dieses wird ausgewaehlt, indem in diesem Beispiel der APN "internet-op1" verwendet wird, der durch die Einstellung im Endgeraet oder durch die Standardeinstellung im HLR (Home Location Register) ausgewaehlt ist. Der Nutzer kann jedoch manuell einen anderen APN ang...