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Zielabhaengige Ressourcenoptimierung bei der Reservierung von Code Receivern zur DTMF-Erkennung in Media Gateways

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012765D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25
Document File: 2 page(s) / 61K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Der Uebergang zwischen zwei zur Uebertragung von Daten genutzten Netzen kann mit sogenannten Media Gateways (MGW) und Media Gateway Controllern (MGC) realisiert werden. Das MGW ist hierbei fuer die Umsetzung der uebertragenen Daten, wie z.B. Sprache, zwischen den in den einzelnen Netzen verwendeten Transportformaten und Kodierungen verantwortlich, waehrend der MGC die zur Steuerung der Verbindungen benutzten unterschiedlichen Signalisierungen ineinander uebersetzt. Solche sogenannten Call Control Signalisierungen sind z.B. ISUP (ISDN User Part), BICC (Bearer Independent Call Control) und SIP (Session Initiation Protocol). Der MGC steuert dabei eine oder mehrere mit ihm verbundene MGW(s). Uebergaenge dieser Art treten etwa zwischen dem Public Switched Telephone Network (PSTN, Festnetz) oder dem Public Land Mobil Network (PLMN, Mobilfunk), die BICC oder ISUP zur Signalisierung verwenden, und auf dem Internet Protocol (IP, IETF 791 und RFC 1883) basierenden Netzen, welche Session Initiation Protocols (SIP, IETF RFC 2543 und IETF RFC 3261) benutzen, wie das beispielsweise im Internet Multimedia Subsystem (IMS, 3GPP TS 23.228, 24.228 und 24.229) der Fall ist, auf. Ein Teilnehmer oder Knoten eines der verbunden Netze, im weiteren Teilnehmer A genannt, kann auch in die Nutzdaten eingelagerte („inband“) Signale senden. Hierbei kann es sich zum Beispiel um DTMF (Dual Tone Multi Frequency) Signale handeln, die der uebertragenen Sprache ueberlagert werden, etwa wenn Teilnehmer A via Tonwahl den Anrufbeantworter abhoeren oder mit einem Callcenter kommunizieren moechte. Befindet sich der Empfaenger (Teilnehmer B) in einem Netz, das die eingehenden Inband-Signale anders uebertraegt, muss das MGW die ankommenden Inband-Signale erkennen. Hierzu sind Code Receiver noetig. Solche Code Receiver sind jedoch ein signifikanter Kostenfaktor fuer die Herstellung und den Kauf von Media Gateways.

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S

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Zielabhaengige Ressourcenoptimierung bei der Reservierung von Code Receivern zur DTMF-Erkennung in Media Gateways

Idea: Dr. Thomas Belling, DE-Muenchen; Peter Leis, DE-Muenchen; Bernhard Pfeil, DE- Muenchen

Der Uebergang zwischen zwei zur Uebertragung von Daten genutzten Netzen kann mit sogenannten Media Gateways (MGW) und Media Gateway Controllern (MGC) realisiert werden. Das MGW ist hierbei fuer die Umsetzung der uebertragenen Daten, wie z.B. Sprache, zwischen den in den einzelnen Netzen verwendeten Transportformaten und Kodierungen verantwortlich, waehrend der MGC die zur Steuerung der Verbindungen benutzten unterschiedlichen Signalisierungen ineinander uebersetzt. Solche sogenannten Call Control Signalisierungen sind z.B. ISUP (ISDN User Part), BICC (Bearer Independent Call Control) und SIP (Session Initiation Protocol). Der MGC steuert dabei eine oder mehrere mit ihm verbundene MGW(s).

Uebergaenge dieser Art treten etwa zwischen dem Public Switched Telephone Network (PSTN, Festnetz) oder dem Public Land Mobil Network (PLMN, Mobilfunk), die BICC oder ISUP zur Signalisierung verwenden, und auf dem Internet Protocol (IP, IETF 791 und RFC 1883) basierenden Netzen, welche Session Initiation Protocols (SIP, IETF RFC 2543 und IETF RFC 3261) benutzen, wie das beispielsweise im Internet Multimedia Subsystem (IMS, 3GPP TS 23.228, 24.228 und 24.229) der Fall ist, auf.

Ein Teilnehmer oder Knoten eines der verbunden Netze, im weiteren Teilnehmer A genannt, kann auch in die Nutzdaten eingelagerte ("inband") Signale senden. Hierbei kann es sich zum Beispiel um DTMF (Dual Tone Multi Frequency) Signale handeln, die der uebertragenen Sprache ueberlagert werden, etwa wenn Teilnehmer A via Tonwahl den Anrufbeantworter abhoeren oder mit einem Callcenter kommunizieren moechte. Befindet sich der Empfaenger (Teilnehmer B) in einem Netz, das die eingehenden Inband-Signale anders uebertraegt, muss das MGW die ankommenden Inband- Signale erkennen. Hierzu sind Code Receiver noetig. Solche Code Receiver sind jedoch ein signifikanter Kostenfaktor fuer die Herstellung und den Kauf von Media Gateways.

Bisher wird die Uebermittlung der Inband-Signale dadurch gewaehrleistet, dass fuer jede Verbindung zwischen unterschiedlichen Netzen Code Receiver eingefuegt werden, unabhaengig davon, ob in dieser Verbindung tatsaechlich Inband-Signale uebertragen werden. Erfahrungsgemaess geschieht dies...