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Gefuegebewertung dickwandiger Bauteile aus Gusseisen mit Kugelgraphit

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012819D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25
Document File: 1 page(s) / 44K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Sphaerogussbauteilen fuer die Gasturbine und Dampfturbine mit grossen Wandstaerken kann es beim Abguss zu Gefuegeentartungen kommen, die zu einer Bauteilgefaehrdung fuehren. Die Gefuegeentartungen liegen im thermischen Zentrum des Bauteils (Bauteilwandmitte) und koennen mit den herkoemmlichen ZfP-Verfahren (zerstoerungsfreie Pruefungsverfahren) wie Ultraschall- oder Roentgenanalyse nur unzulaenglich identifiziert werden. Eine Bauteilbewertung nach dem Abguss im Rohzustand, die zu einer endgueltigen Bauteilfreigabe fuehrt, ist nicht sicher moeglich. Die Bauteile werden daher zusaetzlich zerstoerend geprueft, was mit kosten- und zeitintensiver Entnahme von Bauteilproben einhergeht. Ausserdem erfolgt eine visuelle Kontrolle waehrend der mechanischen Bearbeitung. Die Idee ist nun das Mittel der Gusssimulation dazu zu verwenden, die thermischen Zentren der Bauteile zu identifizieren. Die Materialpruefung kann somit auf die kritische Bauteilbereiche eingeschraenkt werden. Die Analyse mittels ZfP-Methoden wird mit entnommenen Materialproben der kritischen Bauteilbereiche verglichen. Aus dem Abgleich der Ergebnisse sollen die herkoemmlichen Methoden so weit verfeinert werden, dass sie zur Pruefung eingesetzt werden koennen. Als Ergebnis steht dann die Qualifizierung der ZfP-Methoden als wirksames Werkzeug zur Identifizierung von Gefuegeentartungen in den kritischen Bauteilbereichen.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2002J19454.doc page: 1

Gefuegebewertung dickwandiger Bauteile aus Gusseisen mit Kugelgraphit

Idea: Stefan Janssen, DE-Muelheim

Bei Sphaerogussbauteilen fuer die Gasturbine und Dampfturbine mit grossen Wandstaerken kann es beim Abguss zu Gefuegeentartungen kommen, die zu einer Bauteilgefaehrdung fuehren. Die Gefuegeentartungen liegen im thermischen Zentrum des Bauteils (Bauteilwandmitte) und koennen mit den herkoemmlichen ZfP-Verfahren (zerstoerungsfreie Pruefungsverfahren) wie Ultraschall- oder Roentgenanalyse nur unzulaenglich identifiziert werden. Eine Bauteilbewertung nach dem Abguss im Rohzustand, die zu einer endgueltigen Bauteilfreigabe fuehrt, ist nicht sicher moeglich. Die Bauteile werden daher zusaetzlich zerstoerend geprueft, was mit kosten- und zeitintensiver Entnahme von Bauteilproben einhergeht. Ausserdem erfolgt eine visuelle Kontrolle waehrend der mechanischen Bearbeitung.

Die Idee ist nun das Mittel der Gusssimulation dazu zu verwenden, die thermischen Zentren der Bauteile zu identifizieren. Die Materialpruefung kann somit auf die kritische Bauteilbereiche eingeschraenkt werden. Die Analyse mittels ZfP-Methoden wird mit entnommenen Materialproben der kritischen Bauteilbereiche verglichen. Aus dem Abgleich der Ergebnisse sollen die herkoemmlichen Methoden so weit verfeinert werden, dass sie zur Pruefung eingesetzt werden koennen. Als Ergebnis steht dann die Qualifizierung der ZfP-Methoden als wirksames Werkzeug zur Identif...