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Referenzdruckzufuehrung fuer Druckmessumformer mittels nichtmetallischer Kapillare

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012824D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 6 (2003-06-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25
Document File: 3 page(s) / 408K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Druckmessgeraete fuer eine Messung des Relativdruckes besitzen unter anderem einen Anschluss fuer die Referenzdruckmessung. Das kann entweder ueber eine Bohrung im Gehaeuse, einen flexiblen Schlauch oder eine Kapillare aus Metall erfolgen. Dabei wird sicher gestellt, dass es keine Verbindung zwischen der Referenzumgebung (z.B. Umgebungsluft) und dem Inneren der Messzelle besteht, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit von den elektrischen Anschluessen des Sensors und dem Elektronikinnenraum fernzuhalten. Ausfuehrungen mit Kunststoffschlauch haben den Nachteil, dass sie nicht fuer druckfeste Kapselungen geeignet sind. Bei Ausfuehrungen mit Metallkapillare oder Bohrungen zur Druckzufuehrung besteht die Gefahr, dass sich bei Temperaturwechseln Feuchtigkeit im Inneren der Druckzufuehrung niederschlaegt, was zu Messfehlern oder Geraeteausfaellen fuehren kann. In einer neuen Ausfuehrung erfolgt die Druckzufuehrung ueber eine Kapillare aus Kunststoff wie beispielsweise PEEP. In Abbildung 1 sind die Details der Befestigung auf der Sensorseite gezeigt. Die Kapillare (4) ist durch eine Klebung (4a) mit dem Referenzdruckrohr (2) des Sensors (3) verbunden. Es sind verschiedene Ausfuehrungen der Befestigung des Referenzdruckrohres des Sensors mit der Sensorbodenplatte (1) moeglich. Die Kapillare kann einen kleineren oder einen groesseren Durchmesser als das Referenzdruckrohr des Sensors besitzen und entsprechend in dieses hineingeklebt oder ueber dieses geklebt werden. Die Abbildungen 1a) bis 1d) zeigen moegliche Ausfuehrungsformen. In aehnlicher Form ist der Einsatz in einer Differenzdruckmesszelle moeglich. Dabei erfolgt mit der Kunststoffkapillare die Verbindung zwischen der Sensorrueckseite und der negativen Seite der Messzelle.

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Referenzdruckzufuehrung fuer Druckmessumformer mittels nichtmetallischer Kapillare

Idea: Dr. Ralf Catanescu, DE-Karlsruhe; Kurt Balzer, DE-Karlsruhe; Frank Wohlfarth, DE-Karlsruhe

Druckmessgeraete fuer eine Messung des Relativdruckes besitzen unter anderem einen Anschluss fuer die Referenzdruckmessung. Das kann entweder ueber eine Bohrung im Gehaeuse, einen flexiblen Schlauch oder eine Kapillare aus Metall erfolgen. Dabei wird sicher gestellt, dass es keine Verbindung zwischen der Referenzumgebung (z.B. Umgebungsluft) und dem Inneren der Messzelle besteht, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit von den elektrischen Anschluessen des Sensors und dem Elektronikinnenraum fernzuhalten.

Ausfuehrungen mit Kunststoffschlauch haben den Nachteil, dass sie nicht fuer druckfeste Kapselungen geeignet sind. Bei Ausfuehrungen mit Metallkapillare oder Bohrungen zur Druckzufuehrung besteht die Gefahr, dass sich bei Temperaturwechseln Feuchtigkeit im Inneren der Druckzufuehrung niederschlaegt, was zu Messfehlern oder Geraeteausfaellen fuehren kann.

In einer neuen Ausfuehrung erfolgt die Druckzufuehrung ueber eine Kapillare aus Kunststoff wie beispielsweise PEEP. In Abbildung 1 sind die Details der Befestigung auf der Sensorseite gezeigt. Die Kapillare (4) ist durch eine Klebung (4a) mit dem Referenzdruckrohr (2) des Sensors (3) verbunden. Es sind verschiedene Ausfuehrungen der Befestigung des Referenzdruckrohres des Sensors mit der Sensorbodenplatte (1) moeglich. Die Kapillare kann einen kleineren...