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Verfahren zur Vermeidung von Bildartefakten bei der Bildsynthese

IP.com Disclosure Number: IPCOM000013203D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 7 (2003-07-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Seit einigen Jahren veraendern digitale Roentgendetektoren die klassische Radiographie bzw. Angio- und Cardangiographie. Dabei stehen verschiedene Technologien zur Auswahl, die schon laenger auf dem Markt sind oder kurz vor der Einfuehrung stehen. All diesen Technologien ist gemeinsam, dass die Roentgeninformation letzten Endes digital vorliegt und zwar sowohl im Ort (durch die zweidimensionale Pixelstruktur) als auch in der Signalhoehe (durch Grauwerte mit gegebener Bittiefe). Bilddetektoren ermoeglichen ausserdem das Zusammensetzen mehrerer Bilder, z.B. dann, wenn aufgrund der limitierten Groesse des Detektors nicht der gesamte Aufnahmebereich mit einer Aufnahme abgedeckt werden kann. Dies ist beispielsweise der Fall bei Ganzbeinaufnahmen, Diagnosen an der Wirbelsaeule oder bei einer Thoraxaufnahme. Da bei einem solchen Verfahren die Bilder zeitlich hintereinander aufgenommen werden, koennen sogenannte Bewegungsartefakte auftreten. Beispiele fuer die Ursachen sind Atmung, natuerliche Bewegungen des Patienten oder der Herzschlag. Waehrend die ersten beiden Effekte durch schnelle Repositionierung des Detektors aufgehoben oder zumindest stark unterdrueckt werden koennen, ist dies bei Artefakten durch Herzbewegung kaum moeglich, da sie zu schnell ablaeuft. In der Patentanmeldung DE 102 17 891.7 ist ein Aufnahmeverfahren beschrieben, bei dem zumindest zwei Roentgenaufnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Energiespektren aufgenommen werden. Danach wird eine der Aufnahmen von der anderen pixelweise subtrahiert. Dabei wird zumindest eine der Aufnahmen vorher einer geometrischen Transformation unterzogen, so dass eine Bewegung des Objekts kompensiert wird. Mittels Software lassen sich Fehler also teilweise korrigieren. Bei Herzbewegungen sind die Positionen jedoch moeglicherweise derart unterschiedlich, dass das Verfahren an seine Grenzen stoesst.

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S

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Verfahren zur Vermeidung von Bildartefakten bei der Bildsynthese

Idea: Dr. Rudolf Freytag, DE-Forchheim; Dr. Martin Spahn, DE-Forchheim

Seit einigen Jahren veraendern digitale Roentgendetektoren die klassische Radiographie bzw. Angio- und Cardangiographie. Dabei stehen verschiedene Technologien zur Auswahl, die schon laenger auf dem Markt sind oder kurz vor der Einfuehrung stehen. All diesen Technologien ist gemeinsam, dass die Roentgeninformation letzten Endes digital vorliegt und zwar sowohl im Ort (durch die zweidimensionale Pixelstruktur) als auch in der Signalhoehe (durch Grauwerte mit gegebener Bittiefe).

Bilddetektoren ermoeglichen ausserdem das Zusammensetzen mehrerer Bilder, z.B. dann, wenn aufgrund der limitierten Groesse des Detektors nicht der gesamte Aufnahmebereich mit einer Aufnahme abgedeckt werden kann. Dies ist beispielsweise der Fall bei Ganzbeinaufnahmen, Diagnosen an der Wirbelsaeule oder bei einer Thoraxaufnahme. Da bei einem solchen Verfahren die Bilder zeitlich hintereinander aufgenommen werden, koennen sogenannte Bewegungsartefakte auftreten. Beispiele fuer die Ursachen sind Atmung, natuerliche Bewegungen des Patienten oder der Herzschlag. Waehrend die ersten beiden Effekte durch schnelle Repositionierung des Detektors aufgehoben oder zumindest stark unterdrueckt werden koennen, ist dies bei Artefakten durch Herzbewegung kaum moeglich, da sie zu schnell ablaeuft.

In der Patentanmeldung DE 102 17 891.7 ist ein Aufnahmeverfahren beschrieben, bei dem zumindest zwei Roentgenaufnah...