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Faxuebertragung ueber IP ohne zusaetzliche Stoerquellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000013208D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 135K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Zwischen Rechnersystemen ausgetauschte Faxmitteilungen werden unter Verwendung von Faxeinbaugruppen ueblicherweise in Form von IP-Datenpaketen (Internet Protocol) uebertragen. Erfolgt eine derartige Uebertragung unter Beteiligung einer Telefonanlage (Abb.1), bei der eine Sprach- und Datenuebertragung sowohl paketorientiert als auch zeitschlitzorientiert erfolgt, werden eintreffende IP-Datenpakete in der Telefonanlage mit Hilfe eines Wandlers (z.B. die Baugruppe "ISAR34") in ein sogenanntes PCM-Format (Pulse Code Modulation) konvertiert, um im Anschluss eine zeitschlitzorientierte Vermittlung durchzufuehren. Bei der Modulationsart PCM werden aus den Datenpaketen mit Hilfe eines digitalen Signalprozessors (DSP) gewonnene zeitdiskrete analoge Signale durch Quantisierung in zeit- und wertdiskrete Binaersignale ("PCM-Signale") umgewandelt. Innerhalb der Telefonanlage werden diese Signale ueber ein Koppelfeld an einen zweiten Wandler uebertragen, der diese erneut in IP-Datenpakete konvertiert, um sie von der Telefonanlage ueber ein Datennetzwerk (z.B. lokale Netzwerke oder Internet) an den Empfaenger versenden zu koennen. Bei der doppelten Umwandlung der Faxdaten treten Datenverluste auf, die eine Qualitaetsminderung oder im schlimmsten Fall einen Uebertragungsabbruch zur Folge haben koennen. Geht dem Empfaenger eine aehnliche Konfiguration, eine aehnliche vorgeschaltete Telefonanlage voraus, erhoeht sich die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes. Bei einer Verwendung eines Rechnersystems – z.B. eines Personal Computers, PC – zum Senden oder Empfangen von Faxen werden mit der vorliegenden Erfindung mehrfache Datenwandlungen umgangen und damit die Uebertragungsqualitaet erhoeht. Dazu wird bei einem Verbindungsaufbau durch den PC abgefragt, ob fuer die Faxuebertragung eine Verbindung ueber ein Netzwerk mit einem zweiten PC oder eine Verbindung mit einem "herkoemmlichen", z.B. analogen Faxgeraet einzurichten ist. Die Wandler werden bei einer Fax-Datenuebertragung ggf. nicht aufgerufen und umgangen. Dazu ist eine entsprechende Konfiguration der Hard- und Software zwischen Telefonanlage und PC, beispielsweise unter Verwendung eines entsprechenden Treibers notwendig. Die Uebertragung zur Telefonanlage des Empfaengers (Abb.2) erfolgt ohne IP-PCM-Umwandlung. Ist das empfangende System auch in dieser Art konfiguriert und der PC Empfaenger des Faxes, so werden diese Umwandlungen umgangen und eine bessere Uebertragungsqualitaet erreicht. Ist die Gegenstelle der Faxuebertragung ein analoges Faxgeraet, wird zumindest in einem System eine Konversion umgangen und damit eine merkliche Qualitaetssteigerung bei der Datenuebertragung erreicht.

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S

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Faxuebertragung ueber IP ohne zusaetzliche Stoerquellen

Idea: Holger Hoffmann, DE-Witten

Zwischen Rechnersystemen ausgetauschte Faxmitteilungen werden unter Verwendung von Faxeinbaugruppen ueblicherweise in Form von IP-Datenpaketen (Internet Protocol) uebertragen. Erfolgt eine derartige Uebertragung unter Beteiligung einer Telefonanlage (Abb.1), bei der eine Sprach- und Datenuebertragung sowohl paketorientiert als auch zeitschlitzorientiert erfolgt, werden eintreffende IP-Datenpakete in der Telefonanlage mit Hilfe eines Wandlers (z.B. die Baugruppe "ISAR34") in ein sogenanntes PCM-Format (Pulse Code Modulation) konvertiert, um im Anschluss eine zeitschlitzorientierte Vermittlung durchzufuehren. Bei der Modulationsart PCM werden aus den Datenpaketen mit Hilfe eines digitalen Signalprozessors (DSP) gewonnene zeitdiskrete analoge Signale durch Quantisierung in zeit- und wertdiskrete Binaersignale ("PCM-Signale") umgewandelt. Innerhalb der Telefonanlage werden diese Signale ueber ein Koppelfeld an einen zweiten Wandler uebertragen, der diese erneut in IP-Datenpakete konvertiert, um sie von der Telefonanlage ueber ein Datennetzwerk (z.B. lokale Netzwerke oder Internet) an den Empfaenger versenden zu koennen. Bei der doppelten Umwandlung der Faxdaten treten Datenverluste auf, die eine Qualitaetsminderung oder im schlimmsten Fall einen Uebertragungsabbruch zur Folge haben koennen. Geht dem Empfaenger eine aehnliche Konfiguration, eine aehnliche vorgeschaltete Telefonanlage voraus, erhoeht sich die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes.

Bei einer Verwendung eines Rechnersystems - z.B. eines Personal Computers, PC - zum Senden oder Empfangen von Faxen werden mit der vorliegenden Erfindung mehrfache Datenwandlungen umgangen und damit die Uebertragung...