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Hydraulische Dreheinrichtung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016446D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25
Document File: 1 page(s) / 164K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Nachdem eine Gasturbine abgeschaltet wird, muss sie zur eigenen Kuehlung eine laengere Zeit (ca. 24 h) bei niedriger Drehzahl (z.B. 110 – 120 min-1) rotieren, um temperaturbedingte Verformungen zu vermeiden. Diesen Vorgang bezeichnet man Abkuehlturnen (engl. turn – drehen). Ungenutzte Gasturbinen werden in regelmaessigen Zeitabstaenden zur Vermeidung von Verformungen und zur Pruefung der mechanischen Leichtlaeufigkeit ebenfalls mit einer Dreheinrichtung auf niedrige Drehzahl gebracht (Intervallturnen). Dazu wird mechanisch eine Dreheinrichtung an die Turbine gekoppelt, die sie bei entsprechender Drehzahl antreibt. Ein Hydromotor, der Antrieb in der Dreheinrichtung treibt ueber ein Zahnrad ein Schwenkritzel an. Bei gleicher Drehzahl werden das Schwenkritzel und ein weiteres, mit der Gasturbine gekoppeltes Zahnrad synchronisiert und danach gekoppelt. Diese Synchronisation ist notwendig, damit die Kopplung ohne starken Verschleiss oder Materialschaden erfolgen kann, bedarf jedoch einen hohen Grad an Ueberwachung und Leittechnik.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J04351.doc page: 1

Hydraulische Dreheinrichtung

Idea: Kai-Uwe Rogos, DE-Muelheim a.d. Ruhr; Andreas Grauten, DE-Muelheim a.d. Ruhr

Nachdem eine Gasturbine abgeschaltet wird, muss sie zur eigenen Kuehlung eine laengere Zeit (ca. 24 h) bei niedriger Drehzahl (z.B. 110 - 120 min-1) rotieren, um temperaturbedingte Verformungen zu vermeiden. Diesen Vorgang bezeichnet man Abkuehlturnen (engl. turn - drehen). Ungenutzte Gasturbinen werden in regelmaessigen Zeitabstaenden zur Vermeidung von Verformungen und zur Pruefung der mechanischen Leichtlaeufigkeit ebenfalls mit einer Dreheinrichtung auf niedrige Drehzahl gebracht (Intervallturnen). Dazu wird mechanisch eine Dreheinrichtung an die Turbine gekoppelt, die sie bei entsprechender Drehzahl antreibt.

Ein Hydromotor, der Antrieb in der Dreheinrichtung treibt ueber ein Zahnrad ein Schwenkritzel an. Bei gleicher Drehzahl werden das Schwenkritzel und ein weiteres, mit der Gasturbine gekoppeltes Zahnrad synchronisiert und danach gekoppelt. Diese Synchronisation ist notwendig, damit die Kopplung ohne starken Verschleiss oder Materialschaden erfolgen kann, bedarf jedoch einen hohen Grad an Ueberwachung und Leittechnik.

Die technische Neuentwicklung stellt eine Moeglichkeit dar, Gasturbine und Dreheinrichtung mit geringerem Aufwand zu koppeln. Die mechanische Verbindung des Hydromotors mit der Turbinenwelle erfolgt hierbei durch eine SSS-Kupplung (synchonisierend-selbst-schaltend), die zwischen Hydr...